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Kaupthing Edge – Glück gehabt

Oktober 9th, 2008

Vor gut 4 Monaten äußerte mich ja bereits über das Angebot der Kaupthing Edge geäußert. Die isländische Bank bot gute Zinsen auf das angelegtes Tagesgeld, das gerade heute als todsichere Anlage bezeichnet wird. Jetzt aber habe ich gelesen, dass diese Bank verstaatlicht wurde und die Anlagen erstmal nicht greifbar sind und wohl für immer im kalten Nordmeer versunken sind. Zum Glück hatte ich damals schon leichte Zweifel an dem Angebot:

Aber andererseits sag ich mir auch Holzauge sei wachsam und hinterfrage natürlich, weshalb eine Bank es sich leisten kann so viel mehr Zinsen zu zahlen als die Wettbewerber? Wer sagt mir denn, dass in 5 Monaten nicht plötzlich alles Geld in einem isländischen Geysir verdampft ist. Ich weiß zwar, dass es eine Einlagensicherung bis 20.000€ gibt, aber ob die wirklich in jedem Fall greift und problemlos zahlt weiß ich nicht.

Ich bin dann doch richtig froh mein gesamtes hartverdientes Geld dann doch lieber einem Tochterunternehmen der deutschen Sparkassengruppe anvertraut zu haben. Jetzt ist erstmal durchatmen angesagt.

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Es ist Krieg

August 10th, 2008

Es ist schon seltsam, da nutzen die Russen die Olympischen Spiele um, ebenso unbemerkt wie Angela Merkel die WM 2006 genutzt hat um die Steuern zu erhöhen, in ein paar abtrünnige Provinzen eines Nachbarstaates einzumarschieren. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir macht so etwas gewaltig Angst. Zumal ja niemand wirklich Elan zeigt die Russen aufzuhalten. Hat man sich damals bei Hitler ja auch nicht.1
Wenn man heutzutage die nachrichten schaut hat man das Gefühl es gebe zwischen 3 und 10 millitärisch aktiven Staaten die bereit sind ihre Interessen notfalls auch mit Waffeneinsatz zu verteidigen. Zwar it die Lage momentan relativ ruhig, aber irgendwann wird mal ein Pulverfass hoch gehen und dann ist die Kacke am dampfen. Ich denke das einzige, was die Welt (momentan) vor einem großen Krieg rettet ist die Globalisierung. Außer vielleicht China sehe ich keine einzige Großmacht dessen Wirtschaft auch nur Ansatzweise ohne Güter aus allen Teilen der Welt nicht zusammenbrechen würde. Hoffen wir mal dass es so bleibt und nicht irgendwann jemand meint, dass Deutschland mal invasiert werden kann.

  1. Wobei ich jetzt in der politischen Lage Achasiens zuwenig auskenne um darüber eine explizite Meinung zu haben. Auch Georgien war wohl auch nicht sehr nett zu den Leuten da []
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Überraschungsei – Ich bin ein Opfer

August 7th, 2008

Während die Welt sich über die weltfremde Empfehlung der Kinderschutzkommission des Bundestages echauffiert zukünftig nach den Killerspielen auch die Überraschungseier zu verbieten kann ich nur sagen: Es war an der Zeit!
Ich möchte gar nicht wissen wie anders mein Leben verlaufen wäre, wäre ich damals nicht mit diesem Teufelszeug in Kontakt gekommen. Damals war ich noch ein unschuldiges Kind und hatte nur spielen im Sinn. Aus Schokolade hatte ich mir zu der Zeit nichts gemacht. Bei meinem ersten Überraschungsei legte ich deshalb auch die Schokolade beiseite und stürzte mich voller Begeisterung auf die im Ei versteckte Figur. Auch beim nächsten Ei handhabte ich es ebenso. Aber irgendwann wandten meine Eltern ein, dass die Schokolade doch nicht umsonst um das Plasteei gemacht wurde. Um auch in Zukunft neue kleine Spielzeuge zu erhalten sah ich mich fortan gezwungen auch die Schokolade zu essen.1. Das war dann der Einstieg in mein schweres Schicksal als Schokoholiker. Bereits nach kurzer Zeit stieg ich auf härtere Sachen wie Kinderschokolade um bevor ich am Ende als Milkajunkie vor die Hunde zu gehen schien. Erst nach einer schweren Entzugstherapie kann ich dank der Ersatzdroge Kakao wieder einem geregelten Leben nachgehen. Als Opfer der Einstiegsdroge Überraschungsei kann ich der Politik nur meinen Respekt zollen diesen längst überfälligen Schritt zu gehen.

  1. Anmerkung: Als ich diese Worte schrieb brach ich tränenüberströmt zusammen []
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Klassisches Missverständnis

Januar 30th, 2008

Habt ihr das auch gehört? Die Polizei hat bei einer Frau ein 18 Zentimeter langes Messer in der Vagina gefunden. Nun kann man natürlich meinen sie habe es dort aus irgendwelchen niederen Motiven versteckt. Aber denkt man mal kurz darüber nach sollte es klar werden, dass es sich nur ein ganz dummes Missverständnis handelt. Bestimmt hatte die Frau gerade nur gehört, dass Messer nur in einer Scheide transportiert werden sollen. Nur hat sie nicht gewusst, dass es mit einer Scheide nicht unbedingt ein weibliches Geschlechtsorgan sein muss.

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wie einfach

Dezember 14th, 2007

Im Moment findet ja so ein komischer Klimagipfel statt bei dem neue CO2-Werte festgelegt werden sollen. Das finde ich im Prinzip eine wunderbare Sache insbesondere wo Deutschland eine so engagierte Vorreiterrolle übernimmt und fleißig den CO2-Ausstoß reduzieren will. Sind wir umweltschützenden Deutschen nicht super?
Naja irgendwie macht man es sich damit zu einfach. Schließlich ist es für Europa keine Kunst den CO2-Verbrauch zu Reduzieren, wenn man nach und nach sämtliche Indutrie in Billiglohnländer verlagert sinken die Emissionen ja zwangsläufig. Und nebenbei kann man wunderbar auf die Umweltsünder in Asien zeigen. Super Sache diese CO2-Begrenzung.

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Der Überwachungswahn geht weiter

Juni 3rd, 2007

Juchu es geht weiter mit der vollkommen überzogenen Internetüberwachung. Gulli berichtet, welche weit reichenden Änderungen ab dem Jahr 2008 geplant sind. Übersetzt auf das echte Leben würde das bedeuten, die Post würde nicht nur bei jedem verschickten Brief die Daten des Absenders und des Empfängers zu speichern, sondern auch jedes nachschauen nach neuer Post am Briefkasten zu protokollieren.
Dazu kommt, dass die Internetprovider die Einwahldaten über einen langen Zeitraum protokollieren müssen und nicht nur Anfragen den Strafverfolgern sondern der Wirtschaft herausgeben muss. Das ist doch vollkommen Plemplem. Im wahren Leben kann ich mir doch auch nicht zur Zulassungsstelle gehen und mir die Halterdaten zu einem Kfz-Kennzeichen geben lassen, wenn ich gesehen habe, dass das Auto an meinem Auto eine Schramme verursacht hat. Aufgabe der Exekutive ist es nun mal auch die Verfolgung von Straftaten.
Mehr zur geplanten Änderung bei Gulli

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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Juni 2nd, 2007

oder: Die Woche des Phoenix
Der G8-Gipfel wirft seine Schatten voraus. Phoenix übertrug heute die erste(?) Großdemo gegen die G8 live. Und es ist schon seltsam zu hören, wie auf der Bühne reden über ein Friedliches miteinander zu Hören und zeitgleich beim Kameraschwenk aufsteigende Rauchsäulen zu sehen. Dann folgte das Eingreifen der Polizei mit den Wasserwerfern.
Ich will das gar nicht groß werten, aber in den Bildern sieht man etliche Steinewerfer. Leider gibt es auf solchen Demos auch immer genug Idioten die hinkommen um Krawall zu machen.
Bei mir kam bei den Bildern dieser Demo plötzlich Erinnerungen an die Übertragung der Demos im Jahr 1989 wieder hoch. Auch wenn ich damals sicher weit davon entfernt war, den Hintergrund der Demonstration bewusst wahrzunehmen, so kann ich mich doch gut daran erinnern, wie die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher saß. Damals hatte man/ich dass Gefühl, dass die Lage jederzeit eskalieren kann und irgendwie kommt dieses ungute Gefühl wohl den bei jeder Demo mit Polizeieinsatz wieder hoch. Und das werden in der nächsten Zeit wohl einige werden.


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Warum?

Juni 1st, 2007

Vom berühmten G8-Zaun zum Schutz des Volkes vor den Politikern hat ja wohl schon jeder gehört. Hat sich aber mal jemand die Frage gestellt, warum man an der jetzigen Stelle überhaupt aufgestellt hat:?:
Schließlich gilt vor dem eine 200 Meter breite Bannmeile, die man nicht betreten darf. Wäre es da nicht Zweckmäßiger die gesamte Bannmeile einzuzäunen?

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Ein Brief fürs BKA

Mai 25th, 2007

Liebes BKA,

mit großer Trauer musste ich feststellen, dass Du neuerdings fremde Briefe liest. Das macht mich sehr betroffen. Wie sehr muss sich eine Behörde nach Post sehnen, wenn sie gar schon fremde Briefe öffnet? Deshalb dachte ich mir, ich schreibe Dir mal einen paar nette Zeilen, damit Du künftig nicht mehr in fremder Post schnüffeln musst.
Sicher hast Du Dir mit Deinen letzten Aktionen, wie dem Programmieren des Bundestrojaners oder den Razzien gegen die G-8-Kritiker, keine Freunde gemacht. Aber das ist doch auch kein Grund, dass Dich plötzlich jeder hasst. Gräme Dich nicht zu sehr deswegen. Jeder macht mal Fehler. Und die Fehler wird man Dir in Zukunft sicher auch verzeihen können, wenn Du sie Dir selber eingestehst. Schließlich hast Du es ja nur gut gemeint und wolltest uns vor den bösen Terroristen schützen.
Mach doch einfach mal ein paar Tage Urlaub und genieße einfach das tolle Wetter. Das bringt Dich bestimmt auf andere Gedanken. Den ganzen Tag in muffigen Briefverteilzentren zu hocken und fremde Liebesbriefe zu lesen macht bestimmt nur depressiv.
Das war es eigentlich schon was ich Dir sagen wollte.

Mit sonnigen Grüßen
Dein flash

P.S.: Ich Dir mit dem Brief eine kleine Freude gemacht zu haben.
P.P.S.: Ich habe den Brief extra lange in der Hand gehalten, damit gleich ein Geruchsprofil von mir hast.

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Geständnis

Mai 25th, 2007

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass die folgenden Äußerungen keine Auswirkungen auf die Zukunft der Glühweinjunkies haben werden. Denn was in der Vergangenheit geschehen ist, können wir nicht mehr ändern. Aber wir müssen den Blick in die Zukunft richten, um Strukturen für ein sauberes Bloggen in der Zukunft zu schaffen.
Erstmal kurz zu mir. Ich wurde 1981 geboren und führte eigentlich auch ein ganz gutes Leben.
[HEULMODUS AN]
Trotzdem kam ich in den Kontakt mit Bier. In meinen Jugendjahren habe ich gelegentlich ein Bier getrunken. Ich habe mich dabei immer schlecht gefühlt, aber was soll man machen? Um zu den Besten dazugehören musste man halt mittrinken. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mies man sich fühlt, wenn man mitten in der Nacht an der Tankstelle ein Bier kauft. Diese intime Erfahrung ist nicht schön.
Es tut mir leid, dass ich euch Jahrelang belogen habe. Dafür kann ich nur um Verzeihung bitten. Ich kann auch sagen, dass mein Geständnis vollkommen unabhängig von den Aussagen Anderer zu Stande gekommen ist. Mein Fehlverhalten hat schon lange an mir genagt und es war an der Zeit mit mir ins Reine zu kommen.
Ich werde nicht den einfachen Weg gehen und vom aktiven Blogsport zurücktreten. Wir müssen die Weichen für die Zukunft stellen und einen harten Kampf gegen den Bierkonsum führen. Ich könnte es nicht ertragen meinen Sohn, oder einer seiner Freude, eines Tages mit einem Bier in der Hand sehen würde. Als einzelner Blog kann man den Kampf gegen das System natürlich nicht zu gewinnen. Deshalb habe ich den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt, um die Politik, Gesellschaft und Verbände um ihre Hilfe zu ersuchen.
[HEULMODUS AUS]

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