August 14th, 2010
Heute werden Kindheitsträume wahr! Ich pumpe mich gerade mit Cola voll und versuche so lange wie möglich wach zu bleiben. Aber das ist alles kein Spaß! Ich versuche so gut als möglich meinen Tag/Nachtrhythmus auf den bevorstehenden USA-Urlaub vorzubereiten. 9 Stunden Zeitunterschied sind schon ein Brett.
Gibt es noch weitere Tipps wie man den Zeitunterschied kompensieren kann?
August 4th, 2010
Noch exakt 13 Tage oder noch exakter 12,4 und dann geht es bei mir ab in den Urlaub. Dreieinhalb Wochen Westküste USA. Und so langsam beginnt bei mir das hibbeln vor Vorfreude. Ganz deutlich zu erkennen an meinen akuten Urlaubkaufrausch. Es begann ganz harmlos mit ein paar Wanderschuhen. Dann kam irgendwann das iPad dazu, schließlich muss man ja mobil sein. Und gleich noch das Camera-Connection-Kit um die Bilder auch per Mail versenden zu können. Und um schöne Bilder machen zu können brauch man ja noch neue Objektive, eine größere Speicherkarte und natürlich noch ein kleines Stativ. Um das alles auch ins gelobte Land zu bekommen braucht es natürlich noch einen passenden Trekkingrucksack in Handgepäckgröße. dann noch eine Tasche für den Fotoapparat die sich am Bauchgürtel des Rucksacks befestigen lässt.
Bleibt nur eine Frage offen: Was kaufe ich morgen?
Juli 18th, 2010
Noch knapp vier Wochen und dann geht der diesjährige Urlaub, ein fast vierwöchiger Roadtrip an der Westküste der USA, los. Allerhöchste Eisenbahn um den Mietwagen zu buchen. Dabei gab es zwei interessante Erkenntnisse. Ein und dasselbe Auto kostet vom 20.8. Bis 7.9. gut 25% mehr als bei einer Buchung vom 21.8. bis zum 8.9. Zum Glück ist letzteres die Option die ich ziehen wollte.
Viel interessanter ist aber eigentlich die Erkenntnis, dass die Nutzung eines Leihwagens in den USA quasi gleichzusetzen mit dem Eintritt ins Armenhaus ist. Denn die Haftpflichtversicherung deckt im Regelfall nur Schäden bis 1.000.000 $ ab. In einem so klagefreudigem Land erscheint mir das arg wenig. Ein Personenschaden reicht schon und schwups die wupps ist man hochverschuldet. Also drückt mir die Daumen, dass nix passiert.
Oktober 6th, 2008
Mensch da sitze ich jetzt voll in der Scheiße. Ich habe mich doch in einem schwachen Moment dazu überreden lassen im nächsten Frühjahr für zwei Wochen in den Skiurlaub zu fahren. Das passiert halt, wenn man sich immer beschwert von der Gewerkschaft gezwungen zu werden Urlaub zu machen. Mit meinem grobmotorischen Talent eines Erstgeborenen kann das ja eigentlich nur ein Debakel werden.
Übrigens hätte ich noch eine Doppelbetthälfte frei. Falls es weibliche Groupies geben sollte wäre das eure Chance.
September 23rd, 2008
Jeder kennt wohl das Wort ausgeschlafen, das man für gewöhnlich dafür benutzt wenn man geschlafen hat bis man wach geworden ist. Gibt es aber auch die Möglichkeit ausgeschlafen zu haben indem man soviel schläft, dass man nicht mehr weiterschlafen kann?
Mir ging es nähmlich heute früh so, dass ich um 4 wach war und einfach nicht mehr schlafen konnte. Und ich vermute ich habe bereits am Vortag alle Schlafreserven restlos verbraucht. Mein Tagesablauf
09.00 Uhr – aufwachen und beginnen zu lesen
11.00 Uhr – Buch beiseite legen und schlafen
12.30 Uhr – Aufstehen und Frühstück und Mittagessen in Personalunion zu mir nehmen
13.00 Uhr – Etwas im Internet surfen
14.00 Uhr – Mittagsschlaf
17.00 Uhr – Abendessen
17.30 Uhr – Wäsche in die Waschmaschine werfen
17.32 Uhr – Im Internet surfen
19.45 Uhr – Wäsche aus der Waschmaschine nehmen
19.47 Uhr – trockene Wäsche von der Leine nehmen
19.52 Uhr – nasse Wäsche auf die Leine hängen
19.55 Uhr – trockene Wäsche Zusammenlegen und in den Schrank räumen.
20.45 Uhr – Lesen
22.00 Uhr – radiohörend einschlafen
—– Tageswechsel
04.00 Uhr – wach im Bett rumliegen
August 4th, 2008
Mittlerweile ist mir der Spaß an der digitalen Fotographie ja etwas vergangen. Denn irgendwie habe ich mitbekommen, dass man nichts mehr vom Geschehen mitbekommt wenn man selber darauf fixiert das beste aller Fotos zu schießen. Aus diesem Grund lasse ich die Kamera auch ganz gerne mal liegen und verzichte zugunsten des Moments auf die bildliche Festhaltung der Situation. Dafür habe ich natürlich keine Erinnerung an diese einzigartige Zeit.
Aber zumindest bei Urlaubsfotos ist das nicht wirklich schlimm, denn es gibt ja flickr. Da muss man nur seine ein oder zwei Suchwörter eingeben und schon hat man Urlaubsbilder genau so wie man sie selber geschossen hätte. Sogar das Wetter kann man sich aussuchen. Einziger Unterschied ist halt, dass statt der Svenja nun die Paule grenzdebil in die Kamera grinst. Aber eigentlich ist das ja sowieso egal.
August 13th, 2007
Ich wusste, dass sich die Natur in geraumer Zeit rächen würde, aber dass es so schnell geht, hätte selbst ich nicht gedacht. Auf die Idee in ein Maislabyrinth zu gehen, kommt man auch nur im Urlaub. Dieses Unterfangen bei strömendem Regen und kurz vor Einbruch der Dunkelheit zu wagen, grenzt an Dummheit. Aber was tut man nicht alles für den Hauptpreis (1 Woche Urlaub). Auf dem Weg durch das Labyrinth mussten 6 Stempelstationen gefunden werden. Zusätzlich wurde jeweils eine Frage im Stil von “Wer wird Mais-Millionär?” gestellt. Hatte man alle Stationen gefunden und zusätzlich die wirklich schweren Fragen beantwortet, kam man in einen Lostopf und wurde im Idealfall mit dem Hauptpreis bedacht. Kurzum, NULLCHANCE! Und trotzdem gings rein. Die ersten Biegungen dienten dem Anfüttern der Touristen. Hier mal ein Weg der abrupt endete, da mal eine Bluff-Abzweigung. Tief drinnen jagte uns allerdings die pure Verzweiflung. Mein so schon arg gebeutelter Orientierungssinn, funktionierte nun nicht mal mehr ansatzweise und stotterte nur noch vor sich hin. Der Regen prasselte auf uns nieder. Es wurde Nacht. Gibt es an der Ostsee eigentlich auch Wölfe? Wir hatten uns schon mit dem Gedanken angefreundet, es uns im Match gemütlich zu machen, da ertönte die Rettungsmusik. Mit ihrer Hilfe werden die verirrten Touristen aus den Tiefen des Maisfeldes zurückgelockt, so ein Ureinwohner später. Na toll.

Das Ende vom Lied:
Muskelkater, nasse Klamotten, Matsch an Schuhen und Hosen, eine verschleppte Erkältung, 5 angelaufene Checkpoints, demnach auch 5/6 beantwortete Fragen, wovon 4 falsch waren. Diese Rache der Natur war echt nicht ohne.
Juli 12th, 2007
Bei den Milchjunkies läuft gerade eine Blogparade zu den TV-Erinnerungen. Angeregt durch die ersten Einsendungen entstand dieser Beitrag. Fühlt euch eingeladen die Beiträge zu lesen und selber mitzumachen.
Ach wie ist das schön in euren TV-Erinnerungen zu stöbern. Bei ela und der prinzzess bin ich auf Kimba, der weisse Löwe gestoßen.
Mit dieser Serie verbinden mich auch so einige Urlaubserinnerungen. Da ich ein Zonenkind bin und die Serie damals auf Sat1 lief, konnte ich diese im Normalfall nicht sehen. Aber im Urlaub, den wir immer in einem grenznahen Abschnitt Brandenburgs verbrachten gab es Westfernsehen. Deshalb machten sich meine Eltern auch die Mühe extra deswegen den guten alten Junost-Fernseher in den Urlaub mitzunehmen und man konnte dann morgens und abends die Faszination des Fernsehens erleben. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir dabei neben Kimba noch die Schlümpfe, der goldene Schuss und das Glücksrad. Daran könnt ihr auch sehen, dass es außer Sat1 keinen anderen Sender von jenseits des antifaschistischen Schutzwalls zu sehen gab.
Wenn mich meine Erinnerung nicht ganz täuscht gab es damals auch schon diese Telespiel mit dem Sat1-Ball, wo die Leute immer Links oder Rechts sagen. Hätte ich damals besser aufgepasst wäre mir wahrscheinlich das harte, entbehrungsreiche Leben als Rechts-Links-Legastheniker erspart geblieben.