August 14th, 2010
Schöne Überraschung. Da sitzt man so nichtsahnend auf dem Klo und plötzlich fällt so ne Riesenheuschrecke von der Decke. Als Zugereister ist man doch etwas konstaniert wie groß die Dinger hier werden 5 bis 6 Zentimeter. Krasses Pferd. Da hieß es, nix wie raus und die Heuschrecke ihrem Schicksal bzw. dem nächsten Mittbewohner überlassen.

Mai 8th, 2008
Heute wäre mir fast der Super-GAU passiert. Da schüttele ich fröhlich die Barthaare meines elektrischen Rasiers aus, als sich plötzlich der Rasierkopf löst und herunterfällt. Nicht so schlimm mag man meinen, wenn man nicht weiß, dass dieses direkt über der Kloschüssel geschah. Dank meiner katzenschnellen Reaktion konnte ich zum Glück gerade noch verhindern, dass der Rasierkopf hineinfiel.
Was hätte ich allerdings machen sollen, wenn das Ding hineingefallen wäre? Dank erostischer Gummihandschuhe hatte ich den Rasierkopf sicher wieder herausfischen können, allerdings wüsste ich nicht ob ich den Rasierer noch mal an meinen Hals lassen würde. Einmal unter heißem Wasser ausgespült müsste es durchaus wieder gebrauchfähig sein, aber wer weiß schon ob nich eine einsame Kolibaktiere daran überlebt hat und dann auf die durch das Rasieren angegeriffene Haut überspringt und erst eine kleine Pustel verursacht, die langsam wächst und zu einer riesigen, eiteruntersetzen Fläche im Gesicht anwächst. Sowas will man doch nicht riskieren! Mal ganz vom Ekelfaktor beim Rasieren abgesehen, wenn man weiß wo sich der Rasierer schon überall herumgetrieben hat.
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Februar 14th, 2008
Ja so ist der flash, erst bloggt er kaum noch und wenn dann über Klos. So langsam wird es mir echt peinlich, aber anscheinend passiert in meinem Leben nicht mehr als der Gang zur Toilette. Es wäre übrigens interessant zu wissen Mann als Frau ebensoviele interessante Klobeobachtungen anstellen könnte.
Jedenfalls dreht sich bei mir heute alles um das Urinal. Um genau zu sein dem Urinal mit Automatikspülung. Sind ja ungemein praktisch die Dinger. Mann stellt eine Stange Wasser hinein, geht weg und schon spült es wie ein kleiner tropischer Regenschauer. Soweit sogut. Aber heute hatte ich mich, fragt mich nicht warum, einfach mal so vor ein solches Automatikurinal gestellt und kein Wasser gelassen. Und was ist passiert? Nix, nada, niente – kein Tropfen Wasser kam aus der Spülung. Naja, vielleicht war dieses eine Urinal kaputt und ich wich mal auf das Urinal nebenan aus. Aber wieder passierte nichts. Seltsam. Im nächsten Schritt simmulierte ich ein Wasserlassen. Der Hahn blieb zwar in der Hose, aber sonst war das von Dauer und Position eine perfekte Imitation. Aber trotzdem spülte das Ding nicht.
Das ist doch absolutes Teufelszeug! Bisher dacht ich immer die messen per Ultraschall ob jemand davor steht und spülen dann beim Verlassen. Aber anscheinend steckt da mehr Technik hinter als ich dachte. Gibt es vielleicht eine Schallsensor und ich muss das plätschern des Wassers nachmachen oder wird gar die Wasserqualität gemessen? Ich habe echt nicht den blassesten Schimmer. Vielleicht werden die Urinale auch ständig Videoüberwacht und in der Zentrale drückt dann eine billige Aushilfskraft immer den Spülknopf.
Februar 7th, 2008
Nennt mich Klobloggerjunkie, aber ich kann nicht anders als mal wieder über meine Gedanken in den öffentlichen Toiletten dieser Republik zu berichten.
Ich denke wie ich sind auch die meisten Männer (und Frauen?) klassische Heimscheißer und meiden das große Geschäft in der Öffentlichkeit. Ist ja auch etwas ganz anderes als nur eine Stange Wasser in die Ecke zu stellen. Und damit meine ich nicht Furcht wegen des Setzens auf einen potentiell keimverseuchten Klodeckel, das ist ja eher ein Frauenproblem. Solange es einen sauberen Eindruck macht haben wir Männer mit so etwas ja kein Problem.
Nein was mich so richtig stört auf welcher Bühne man sich präsentiert wenn man dann doch mal groß muss. Glücklicherweise ist man durch die Kabine zumindest optisch abgeschirmt, aber die umstehenden Menschen können alles hören!!! Wenn ich am Urinal stehe kann ich doch genau hören, wenn jemand in der Kabine seine Hose herunterlässt, höre wie er beim Drücken schwerer atmet, wie es ins Wasser fällt, wie der Hintern abgewischt wird, wie die Spülung betätig wird und wie die Hose wieder anzieht. Alles kann ich genau hören. Und damit weiß ich genau, wenn ich auf dem Pott sitze spitzen die Männer am Urinal (ob gewollt oder nicht) genauso die Ohren wie ich.
Das allerschlimmste ist dann aber das Verlassen der schützenden Kabine. Da bekommt man schon instinktiv einen hochroten Kopf, da die Zuhörer nun erfahren werden wer diese Geräuschkulisse verursachte. Da fühlt man sich so ein wenig als ob man vor der Herzblatt-Wand steht und Rudi Carell gleich in seinem liebenswerten Akzent Und hier ist dein Herzblatt Scheißerchen sagen würde.
Januar 26th, 2008
Als ich mal wieder das eher minimalistische Gästeklo meiner elterlichen Wohnung benutzte viel mir auch wie “viel” sich seit den Tagen meiner Kindheit verändert hat. Türen und Fensterrahmen sind frisch gestrichen, die Wasserleitungen erneuert. Bodenbelag, Klodeckel und -becken wurden ebenfalls erneuert. Nur eines ist noch genauso wie zu meinen Kindertagen: Die Klobürste. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht wer von uns beiden älter ist.
Von Zahnbürsten weiß man ja, dass man diese spätestens nach drei Monaten durch ein neues Exemplar ersetzen sollte. Gut die Klobürste steckt man sich nicht in den Mund, dafür bekommt die gemeine Klobürste es mit weit ekelhafteren Dingen in Kontakt. Da stellt sich zumindest mir die berechtigte Frage in welchen Intervallen man seine Klobürste denn nun wechseln sollte?
Januar 18th, 2008
Ach was wäre dieser Blog nur ohne die Toiletten dieser Welt. Da würden mir doch glatt die Themen ausgehen.
Heute ist mir beispielsweise aufgefallen peinlich es sein kann wenn mal ein Tropfen daneben geht und man eine helle Hose trägt. Das fällt natürlich sofort ins Auge und ist (zumindest mir) höchst peinlich, obwohl es eigentlich vollkommen natürlich ist. Denn je mehr Druck der Wasserstrahl hat umso stärker spritzt es zurück.
Um Missverständnissen vorzubeugen sollte ich an dieser Stelle vielleicht klar stellen, dass ich nicht vom Wasserlassen an sich rede sondern vom anschließenden Händewaschen. Gerade bei fremden Wasserhähnen ahnt man manchmal nicht was da für ein Wasserdruck dahintersteht. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ein natürliches Talent dafür zu besitzen scheine das von den feuchten Händen abtropfende Wasser direkt auf meinen Intimbereich fallen zu lassen. Ich weiß schon weshalb ich dunkle Hosen präferiere.
Januar 10th, 2008
So langsam wird es mir schon peinlich eine neue Toilettengeschichte zu präsentieren, aber irgendwie sind die weiß gekachelten Räume eine echte Inspirationsquelle. Nicht umsonst wurden Blogs unlängst als Klowände des Internets bezeichnet. Aber sie sind noch viel mehr! Mir vermitteln sie auch das Gefühl Jung zu sein.
Heute zum Beispiel stand am Pissoir neben einen älteren Mann. Und während der er mit einem gequälten Gesicht sich einen hörbar dünnen Strahl herauspresst konnte ich es ganz entspannt laufen lassen und trotzdem erinnerte der Klang meines Urinstrahls wie ein Wasserfall. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich viel schneller fertig war und beim Verlassen des Urinals ein Lächeln auf dem Gesicht hatte. Denn ich fühlte mich einfach jung. Prostata sei Dank.
Dezember 9th, 2007
Es gibt Momente in denen Mann richtig froh ist ein Mann zu sein. Sei es wenn man über eine Auswertung der Lebensorgasmuszeit stolpert oder die Freiheit besitzt sich nicht auf eine versiffte Toilette zu setzen. Aber auch in einer anderen Toilettenangelegenheit haben Männer einen klaren Vorteil: die Harnröhre ist mit 20 Zentimetern (mal mehr, mal weniger) deutlich länger als die nur 4 Zentimeter lange weibliche Harnröhre. Ich gebe ja zu, dass man diesen Unterschied im Alltag nicht unbedingt merkt oder gar zu schätzen weiß, aber im Winter kann es schon toll sein. Wenn man stundenlang draußen in der Kälte war und vollkommen durchgefroren ist gibt es kaum etwas Schöneres als den Gang zur Toilette. Da spürt man voller Genuß jeden einzelnen Millimeter seiner Harnröhre die plötzlich vom warmen Urin durchflutet wird. Ein unbeschreiblich herrliches Gefühl.
November 8th, 2007
Das war wirklich schlimm heute Nacht. Da bin ich gleich zwei (!) Mal aufgewacht, weil die Blase so drückte. Das erste Mal um halb Zwei und dann noch mal gegen Fünf. Ich sags euch Kinners, kommt bloß nicht in mein Alter. Es ist wirklich schlimm, wenn der eigene Körper so heruntergewirtschaftet ist, dass man nicht mal mehr ruhig durchschlafen kann.
November 5th, 2007
Wo wir gerade beim Urinieren auf der Autobahn waren. Trotz meiner Eisenblase musste auch ich mal eine kurze Pinkelpause während meiner langen Autofahrt einlegen. Und in dem Zusammenhang bin ich wirklich froh, dass ich keine Frau bin.
Ihr kennt doch sicher diese Klos auf den unbewirtschafteten Autobahnraststätten. Solche Kabinen mit Metallklobecken die sowohl von Männern als Frauen genutzt und in unregelmäßigen Abständen saubergekärchert werden. In dem Fall meines heutigen Klobesuchs war die letzte Reinigung schon ein gutes Weilchen her und es ekelte mich schon der Anblick der Toilette. Davor lagen einige Blatt Toilettenpapier und auf dem Rand des Klobeckens stand schon der Urin. In dem Fall ist es wohl nur verständlich, dass ich mich zum Wasserlassen nicht darauf setzte. Als Mann hat man da zum Glück die sehr hygienische alternative des Stehpinkelns.
Aber was macht Frau, wenn sie ein so absolut ekelhaftes Klo vorfindet? Draufsetzen ist wohl keine gangbare Alternative und ich vermute, dass die wenigsten Handtaschen ein Klonotputzset beinhalten.