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plötzlich Skiurlaub

Oktober 6th, 2008

Mensch da sitze ich jetzt voll in der Scheiße. Ich habe mich doch in einem schwachen Moment dazu überreden lassen im nächsten Frühjahr für zwei Wochen in den Skiurlaub zu fahren. Das passiert halt, wenn man sich immer beschwert von der Gewerkschaft gezwungen zu werden Urlaub zu machen. Mit meinem grobmotorischen Talent eines Erstgeborenen kann das ja eigentlich nur ein Debakel werden.
Übrigens hätte ich noch eine Doppelbetthälfte frei. Falls es weibliche Groupies geben sollte wäre das eure Chance.

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Hobbyfußballfans

Juni 29th, 2008

Rechtzeitig vor dem Ende de EM muss ich nochmal meine Frust über die tollen Fußballfans loswerden, welche just zu EM und WM die wunderbare Welt des Fußballs für sich entdecken. Ich bin ja selber kein fanatischer Fußballfan und habe auch nichts dagegen, wenn die Leute sich jetzt schwarz, rot, goldene Schminke ins Gesicht schmieren, überteure Deutschlandtrikots kaufen oder hupend durch die Stadt fahren. Sollense doch machen.
Was mich aber absolut annervt ist diese Besessenheit für den Fußball. Zwar haben die Leute keinen blassen Schimmer wer sich hinter den Spielernamen versteckt, reagieren aber vollkommen panisch wenn sie vor dem Spiel die Aufstellung verpassen. Und dann haben sich die Leute in dubiosen Internetquellen angelesen was Abseits ist und können trotzdem nicht die Nachspielzeit von der Verlängerung unterscheiden. Und natürlich herrscht die militärische Disziplin jede Minute jedes Spiels zu schauen. Am besten nimmt man sich die Spiele noch auf, um diese später noch ein zweites Mal zu schauen. Echt krank, diese Hobbyfußballfans.

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Brille oder Fernseher

Juni 7th, 2008

Was soll ich jetzt nur machen? Beim Fernsehen vom Bett aus sehe ich beim Tennis zwar noch die Spielerinnen aber nicht mehr den Ball. Damit wird die Angelegenheit etwas witzlos.
Da stellt sich die Frage ob ich nun nur noch mit Brille Fernsehen sollte oder doch lieber den Fernseher von 24 auf 42 Zoll aufpumpen sollte?

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So langsam finde ich gefallen daran

Mai 31st, 2008

So langsam glaube ich ein neues Hobby gefunden zu haben: Das Radfahren. Die letzten zwi Jahre war ich absoluter Passivsportler, was absolut meiner faulen Natur entspricht. Als dann für letztes Wochenende eine Radtour geplant war, bekam ich doch so etwas Panik in der recht hügeligen Umgebung mich der Schmach hingeben zu müssen den Drahtesel den Berg hinauf schieben zu müssen. Da ich zu der Zeit sowieso kein Internet hatte begann ich deshalb vor zwei Wochen und zwei Tagen damit etwas für die Radtour trainieren. Am ersten Tag brachte ich es auf ganze 5 Kilometer und hatte das Gefühl jeden Moment dem Herzinfark zu erliegen und meine Beine fühlten sich wie klinisch tot an. Auch wenn auf der recht kurzen Strecke gute 150 bis 200 Höhenmeter lagen und war das ein klares Anzeichen, dass ich ein absolutes körperliches Wrack bin. Mit den Tagen habe ich mein Übungsstrecke auf 21 Kilometer Länge und unzählige Höhenmeter gesteigert. Selbst wo die Radtour shon längst Geschichte ist fahre ich meine 21-Kilometerrunde nahezu jeden Tag weiter. Während ich diese anfangs nur keuchend und fluchend bewältigte habe ich abends geradezu das Bedürfnis die Beine ein wenig fliegen zu lassen. Fahrradfahren macht irgendwie süchtig.
Was mich wirklich überrascht hat ist, wie schnell der Körper an leistungsfähigkeit gewinnt. Haben die Beine Anfangs gleich nach dem ersten Berg gebrannt habe ich heute selbst am letzten Anstieg noch genug Kraft mit richtig Tempo hochzufliegen. Fast noch beeidruckender finde ich, wie schnell ich an Geschwindigkeit zulegen konnte. Während ich meine 21 Kilometerrunde zum ersten mal beendete zeigte der Fahhradcomputer ganz ordentliche 17,9 Stundenkilometer. Heute habe ich für diese Runde erstmal unter einer Stundebenötigt (um genau zu sein nur 56 Minuten) und hatte einen Schnitt von etwas über 22 Stundenkilometern erreicht. Und trotzdem fühle ich mich heute weit weniger KO als noch vor 2 Wochen als ich ledeglich mal 5 Kilometer gefahren bin. Ich bin selber absolut überrascht wie schnell mein Körper an Leistungsfähigkeit gewinnen konnte. Wenn ich mich weiter so steigere kann ich mir im nächsten Jahr ernsthafte Ambitionen auf einen Sieg bei der Tour de France machen.

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Blogger auf Eis

Januar 3rd, 2008

Vergesst Stars auf Eis es lebe Blogger auf Eis! Ich habe mich selber als Testperson für dieses neue innovative Format zur Verfügung gestellt und bin absolut begeistert von den Resultat. Besser kann man wohl nicht lachen.
Meine bisherigen Eislauferfahrungen beschränkten sich bisher auf 2 Runden sturzfreies an der Bande entlanghangeln. Eigentlich hat diese Erfahrung vollkommen ausgereicht um festzustellen, dass Eislaufen nichts für mich ist. Trotzdem habe ich mich letzten Montag dank Gruppenzwang und Glühwein doch noch einmal hinreißen lassen das kühle, gefrorene Nass zu betreten. Sieht beim zusehen ja auch so einfach aus. Sobald man dann selber auf dem Eis steht sieht die Sache auch ganz anders aus. In dem Moment in dem man eigentlich denken will: Scheiße, worauf habe ich mich jetzt nur eingelassen ist man so damit beschäftigt sich in Todesangst bis zur nächsten Bande zu retten, dass man zum geistigen Fluchen nicht mehr in der Lage ist. Danach folgen Fortbewegungsversuche die so effizient sind wie ein Fisch auf dem Trockenen und so grazil anmuten wie ein Sumoringer beim Bauchtanz. Hinzu kommt noch das Gefühl von Umherfahrenden und -stehenden spöttisch beobachtet zu werden. Mit der Zeit wird es zwar zunehmend besser, aber schön ist noch immer etwas völlig anderes. Und sobald man sich etwas Sicherer geworden ist und etwas mutiger wird folgt mit Sicherheit ein großer Wackler oder Sturz, der sämtliches aufgebautes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten in Windeseile zunichte machte.
Und das Schlimmste Beste ist, dass es von meinen grauenhaften Eislaufversuchen sogar ein paar Fotos und(!) Videos gibt. Da ich mir ja selber auferlegt habe kein Bildmaterial von mir zu veröffentlichen, muss ich euch diese leider vorenthalten. Das fällt mir sogar etwas schwer, da selbst im im Nachhinein darüber gut lachen kann, auch wenn ich zum Zeitpunkt der Aufnahme Todesängte ausgestanden habe.

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Pure Bosheit

Oktober 25th, 2007

Ich war heute Abend bowlen und habe die pure Bosheit erlebt. Als Gelegenheitsbowler bin ich zugegebenermaßen nicht der Treffsicherste und die Kugel (oder heißt es der Bowl?) landete öfter im Graben als es mir lieb sein konnte. Und frecher weise hat der die Maschine am Ende der Bahn selbst bei 10 stehenden Pins diese alle angehoben und die mit dem Schaber (oder wie man das Ding auch nennen mag) die Stellfläche für die Pins abgefahren. Das ist doch pure Bosheit den schlechten Spieler mit einer solchen Geste zu Demütigen. Man schenkt einer Nonne schließlich auch keine Kondome.

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14:9

Oktober 13th, 2007

Wahnsinn. Heut habe ich zum ersten Mal ein meinem Leben ein komplettes Rugbyspiel gesehn. Dreißig Männer kämpfen um einen Ellipsoiden und bilden dabei oftmals große Haufen aus denen vollkommen unerwartet der Ellipsoid wieder auftaucht. Fand ich persönlich ziemlich langweilig, interessanter waren schon die Umstände in denen ich mir dieses Spiel anschauen durfte musste.
In einem Irischen Pub eingekesselt von Engländern und Franzosen (deren Mannschaften auch das Halbfinale dieser WM bestritten). Und das war schon eine interessante Erfahrung. Auch wenn die Franzosen (erkennbar an ihren Baskenmützen) in der Unterzahl waren haben sie die Kneipe anfangs mit ihren Fangesängen klar dominiert. Das änderte sich allerdings mit zunehmender Alkoholisierung der Engländer deutlich. Und ab der 70 Spielminute gab es den Refrain von Sweet Chariot in der Dauerschleife, nur unterbrochen durch gelegentliche Jubeleinlagen. Übrigens wurde jedes umgefallene Glas genauso euphorisch bejubelt wie gute englische Spielzüge. Feiern können die Engländer wirklich, wenn es auf mich doch etwas befremdlich wirkte. Lustig waren auch die hämischen Kommentare, die fielen sobald ein Franzose verletzt am Boden lag. Mein Liebling I cut my hair and now it hurts.
Ansonsten bleibt anzumerken, dass das Rauchverbot Ausnahmeregeln für betrunkene Briten vorsieht *HustHust*. Ist echt ekelig wie sich der Geruch in den Klamotten festsetzt. Auch der kreative Umgang mit dem Jugendschutz kam mir etwas spanisch vor. Ein Mädchen bestellte ein Bier, die Bedienung lehnte das ab. Dann bestellte ein freundlicher Brite das Bier für das Mädchen und als das Bier kam kriegte zwar der Brite das Bier in die Hand gedrückt aber zum kassieren wendete sich die Bedienung gleich an das Mädchen.
Ach ja die Engländer drehten das Spiel in den letzten 5 Minuten und gewannen 14:9, falls es irgendjemanden interessieren wollte.

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Warum wurde die deutsche Nationalmannschaft Fußballweltmeister?

Oktober 6th, 2007

Ok. Ich weiß ich hänge mit der Frage derzeit etwas zurück, aber ich komme einfach nicht auf die Lösung. Warum wurde die deutsche Nationalmannschaft Fußballweltmeister?
Mir ist schon klar, dass “unsere Mädels” den besten Fußball gespielt haben. Was mir aber schleierhaft ist, weshalb es nicht Fußballweltmeisterin heißt. Schließlich gibt es Weltmeister in der maskulinen und Femininen Form. Da das Subjekt des Satzes (Nationalmannschaft) grammatikalisch wie inhaltlich weiblich ist müsste doch auch das zugehörige Objekt (Fußballweltmeister) in der weiblichen Form verwendet werden.
Hier mal ein paar Beispiele, die ich bei google News gefunden habe:

  • Deutsche Frauen wieder Fußball-Weltmeister(Die Presse)
  • “Hurra, hurra, die Weltmeister sind da” (Stern)
  • Fußball: DFB-Damen ohne Gegentor Weltmeister (ORF)

Sind die professionellen Journalisten allesamt sprachlich solche Tiefflieger oder kenne ich da wieder eine sprachliche Sonderregelung nicht?

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Sportgermanistik

September 12th, 2007

So der Sommer ist fast vorbei und das neue Semester steht an. Da ich mit meinem bisherigen Studienverlauf nicht so ganz glücklich war habe ich beschlossen das Studienfach zu wechseln und strebe nun einen Abschluss als Diplom Sportgermanist an.
Klingt beim ersten Lesen nach einem vollkommen brotlosen Studienfach, aber zumindest werde ich viele blogwerte Kenntnisse dabei erlangen. Bestimm ist es spannend, sich mit der linguistischen Entwicklung der Bananenflanke auseinanderzusetzen.
Das Interessante an der Ausbildung des Sportgermanisten ist, dass man versucht sich der spezifischen Sprache des Sports nicht aus Sicht des berichten Journalisten zu Betrachten, sondern aus der Sportler, Trainer und Funktionäre zu nähern. Ein ganz großer Themenbereich in der Sportgermanistik sind momentan die Trendsportarten (Skateboarden, Beach Volleyball, Basketball) die allesamt in einer englischen Begriffswelt leben. Und um die Akzeptanz dieser Sportarten zu erhöhen ist es zwingend notwendig diese Fachbegriffe einzudeutschen.
Im Moment sind übrigens die meisten Sportgermanisten bei den diversen Fußballverbänden und -Vereinen beschäftigt. Dort sind sie in der klassischen Pressearbeit unverzichtbar, da es für die Imagepflege des Sports unerlässlich ist die bisherige raue, von Kriegsassoziationen geprägte Sprache in eine politisch korrekte, von Reibungspunkten befreite Form zu überführen. Eine langfristige Aufgabe die sicher noch Generationen von Sportgermanisten beschäftigen wird.

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Tschakka, ich schaffs nicht

August 16th, 2007

Neulich bin ich bei Spiegel Online auf eine interessante Befragung gestoßen. Ein Onlinetest für Spitzensportler. Klar, dass ich mich sofort angesprochen fühlte ;-) . Hier werden auf der Basis von 98 Fragen Maßzahlen zur Motivation abgeleitet. Dabei werden 17 Dimensionen wie z.B. Anspruchsniveau, Zielsetzung, Zuversicht und Furchtlosigkeit berücksichtigt.

Mein Gesamtwert in diesem sportlichen Motivationstest ist 53% ! Mittelmaß also. *grml* Trotzdem sehr interessant sich auf diese Art den mentalen Schwächen zu widmen. In Sachen Dominanz (11%), Furchtlosigkeit (15%), Unabhängigkeit (15%) habe ich also noch Nachholbedarf, wohingegen Einsatzbereitschaft (92%), kompensatorische Anstrengung (92%) und Wettbewerbshaltung (89%) äußerst gut ausgebildet sind. *gähn*

Wer sich von euch Freizeit-/Hobby-/Spitzensportlern oder Leistungsbloggern auch schon mal die Frage gestellt hat, warum die Einsatzbereitschaft stimmt, die Wettbewerbsleistung allerdings in eine andere Richtung zeigt, der kann sich ja auch mal testen lassen. Bei wem es sich genau umgekehrt verhält, dem empfehle ich den Erwerb eines Lottoscheins ;-) !

Mein Ergebnis im Detail:

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Autor: schlawinski| Tags: , ,
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