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Frittiert oder globalisiert?

April 12th, 2007

Gestern hatte ich versehentlich n-joy Radio laufen. Noch bevor ich wegzappen konnte, überzeugte mich der Trailer: “Pisa-Polizei zum Thema Globalisierung” eines Besseren und ich verweilte.

Sinngemäß zusammengespickt:

F: Wie magst Du Deine Bratwurst am liebsten? Frittiert oder globalisiert?
A: Ähm, frittiert!
F: Und warum?
A: *Pause*
F: Weil es krosser besser schmeckt?
A: Genau.

Autor: schlawinski| Tags: ,
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1:37 Uhr MEZ

Januar 8th, 2007

Moderne Kommunikationsapparate – und dazu zähle ich hier jetzt einfach mal mein Festnetztelefon – sind schon eine tolle Erfindung. Deshalb freute ich mich auch, eines mit zwei Mobilteilen erworben zu haben. So konnte ich doch, ganz im amerikanischen Stil, die eine Station auf meinem Nachttisch platzieren. Die Freude währte bis letzte Nacht, denn…
… da klingelte dieses Telefon nämlich. Um 1:37 Uhr MEZ. Nicht nur, dass es mir den Schlaf raubte, nein es sorgte auch dafür, dass ich anfing zu grübeln, was um alles in der Welt passiert sein musste, dass man mich um 1:37 Uhr MEZ erreichen wollte.
Ich nahm ab. Krächtste ein müdes “Hallo?” in die Leitung und wartete. Die Reaktion: “Sie haben ein R-Gespräch. Pause. Hallo hier ist Katrin. Pause. Möchten Sie das Gespräch annehmen? Dann drücken…” Ich legte auf. Frechheit. Ich kenne keine Katrin. Vor allem keine, die so blöd ist, mich um 1:37 Uhr MEZ anzurufen. Gerade hatte ich meinen Kopf wieder in einer angenehmen Schlafposition platziert,…
… da klingelte das Telefon erneut. Soso, schoss es mir durch den Kopf. Katrin ist also nicht nur blöd, sondern auch hartnäckig. Ich nahm ab. Sparte mir das “Hallo?” und wartete auf die vertraute Stimme: “Sie haben ein R-Gespräch. Pause. Warum nimmst du denn nicht ab? Pause. Möchten Sie das Gespräch annehmen? Dann drücken Sie bitte die Tasten 1 und 9 auf Ihrem Telefon.” Nun handelt man im Halbschlaf nicht ganz rational. Und obwohl mir das Anliegen der mir unbekannten Katrin herzlich egal war, übermannte mich die Neugier. Also drückte ich die 1 und die 9 und wartete. Wie lange ich das warten durchhielt, kann ich nicht genau sagen. Auf alle Fälle passierte zu meiner Überraschung nichts. Kein Sprechen, kein Atmen, kein Knacken, kein Garnichts. Langsam wurde mir die Sache dann doch etwas mysteriös und ich legte auf.
Sollte es sich um einen neuen Abzockertrick handeln? Unbescholtene Bürger werden zu nachtschlafender Zeit in die R-Gespräch-Falle gelockt? Wohl möglich taucht auf meiner nächsten Telefonrechnung ein Gespräch von einer Einheit zu 59,- EUR auf? Existiert Kartin überhaupt?
Wenn ja, dann möge sie sich bei mir melden und den Vorfall aufklären. Aber bitte während meiner üblichen Geschäftszeiten zwischen 9 und 15 Uhr!

Autor: thunder| Tags: , ,
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Frist verpennt

Januar 5th, 2007

Ich denke ein jeder hier hat schon mal eine Frist verpennt und dann mit klimpernden Augen versucht den Verantwortlichen zu einer Fristverlängerung zu überreden. Meist klappt es ja auch. Aber manchmal sind keine Ausnahmen zulässig. Das musste auch die Wiesbadener SPD feststellen. Da hat man vergessen den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl anzumelden.
Selten hat mich eine Nachrichtenmeldung so zum lachen gebracht wie diese.

Autor: flash| Tags:
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Weihnachten hinter Schloss und Riegel

Dezember 22nd, 2006

Ihr kennt das: Ganz entspannt fährt man ins Nachbarstädtchen, um noch eine Kleinigkeit zu Weihnachten für seine Lieben einzusacken. Man denkt sich – 18:00 Uhr (!), eigentlich ne gute Zeit um sich in die Vorweihnachtsmassen zu stürzen. Doch in der Provinz laufen die Uhren ganz anders und das musste ich einmal mehr am eigenen Körper spüren. Bevor es in den Elektrofachmarkt meines Vertrauens ging, war eine Eisbestellung Pflicht. ICH LIEBE EiS ;-) ! Die Vorfreude auf dichtes Gedränge war jedoch so stark, dass ich die kalte Köstlichkeit nicht vorort genoß, sondern von jetzt auf gleich per Kfz auf den Parkplatz des Elektronikfachmarktes fuhr. Dort angekommen, mittlerweile war es 19:20 Uhr, musste ich etwas verdutzt feststellen, dass die Bürgersteige bereits um 19:00 hochgeklappt wurden. Seltsam für einen Markt dieser deutschlandweit bekannten Kette aber was soll man machen – Provinz eben. Was macht ein Glühweinjunkie bei einer solchen Enttäuschung? Richtig, man schiebt Frust und genießt etwas muffelig sein Eis auf dem Parkplatz des Marktes, bevor man sich gegen 19:30 Uhr auf den Heimweg macht. Heimweg, gutes Stichwort, dazu kam es vorerst nicht, denn man hatte mich doch tatsächlich auf dem Firmengelände eingesperrt. Die Mitarbeiter haben in Ihrer Weihnachtsvorfreude wohl den Blick auf den Parkplatz verschwitzt und somit dem Ärger Tür und Tor geöffnet. Unpassendes Wortspiel, ich weiß! Ehrlich gesagt blickte ich auf ein dickes Schloss am massiven Stahltor. Messerscharfe Metallspitzen an der Oberkante des Tores (Stacheldrahtersatz) rundeten das für mich ungewohnte Szenario ab und hinderten mich vorerst an unüberlegten Fluchtversuchen. Ich war gefangen! Nach einigen Irrgängen über das Gelände auf der Suche nach einer Telefonnummer, welche Rettung hätte versprechen können, fand ich mich mit der Situation ab und fasste mir ein Herz. Ich kletterte über das Tor, verletzte mich an den scharfen Spitzen, riss mir die Hose kaputt, beschädigte mein Handy, welches mir bei dieser waghalsigen Aktion aus 2 m in die Tiefe fiel und sprang letztendlich in die Freiheit. Was ich dann zu Gesicht bekam, könnte ironischer nicht sein. Ich war offensichtlich in bester Gesellschaft, denn das Problem war bekannt. Der Hinweis an der Vorderseite des Tores:

“Sollten Sie sich eingeschlossen haben, wählen Sie die folgende Nummer des zuständigen Wachdienstes. Halten Sie darüberhinaus ein Entgelt von 30 € als Aufwandsentschädigung bereit.”

Frecher gehts kaum! Auf die Idee, das Schild an der Außenseite des Tores anzubringen, kann entweder nur ein minderbemittelter Zuständiger oder Sportskanonen vom Schlage Stefan Holm gekommen sein, die mit Leichtigkeit per Flop den 2m Zaum überwunden hätten. Kurzum, Nummer gewählt, Anliegen geschildert, ausgelacht worden, 30 € abgedrückt und ich konnte meinem Parkplatzknast den Finger zeigen. Mein Retter nahm es es mit Humor und meinte, er sei während seiner Wachdienstkarriere schon 3mal ausgerückt um Leuten den Weg in die Freitheit zu schenken. Ich werde diesen vorweihnachtlichen Schreck nicht so schnell wieder vergessen und habe mich dazu entschieden, Alles zu versuchen, mir die Kohle wieder zu holen. Habt Ihr Ähnliches erlebt, so bin ich auf Eure Geschichten sehr gespannt. Rein damit in die Kommentare – tröstende Worte auch :-(

Autor: schlawinski| Tags: ,
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Bis die Blase platzt, die Zweite

November 22nd, 2006

Als ich vorhin so schön die Harndrangsgeschichte niedergeschrieben hatte kam bei mir die Frage auf was passiert, wenn man nicht die Gelegenheit hat die Blase zu entleeren. Da ich über keinerlei medizinischen Sachverstand verfüge bitte ich zu beachten, dass die folgenden Ausführungen rein auf Hörensagen beruhen und nicht der Wahrheit entsprechen können.
Im Regelfall kann die menschliche Blase etwa 0,5 Liter Flüssigkeit speichern, aber da die Blase sehr dehnbar ist kann im Notfall auch mal ein wenig mehr hineinpassen. Was passiert aber, wenn auch die letzten Reserven der Blase ausgereizt sind? In den Internetforen gibt es dazu einige lebhafte Diskussionen. Unstreitig und im gewissen Maße beruhigend, dass im Normalfall bei zu großem Druck der Schließmuskel nachlässt und man sich buchstäblich in die Hose macht. Sollte der Standardausgang mal nicht funktionieren wird es schon komplizierter. Da bei zu großer Füllung die Harnleiter abknicken kann der Urin schon mal nicht mehr in die Nieren zurückfließen. Und jetzt gibt es 2 Theorien was mit der übervollen Blase passiert. So gibt es die These, dass die Blase platzt, eindruckvoll untermauert durch ein Beispiel aus der Geschichte. Andere behaupten, dass die Harnblase bei zu großer Füllung durchlässig wird und so der Urin in den Bauchraum entweicht. Wie dem auch sei, in beiden Fällen steht einem Tod durch eine Harnstoffvergiftung bevor.

Autor: flash| Tags: , ,
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Von 0 auf Professor Doktor mit einem Brief

August 8th, 2006

Wie wahrscheinlich alle meine Stammleser wissen hat der flash seinen Hauptwohsitz in der Prof.-Dr.-… Straße. Heute kam ein Brieflein für mich an. Handadressiert. Und da wurde ich doch glatt als Prof. Dr. flash angeschrieben. Dafür hat der akademische Titel im Straßennamen gefehlt.
Mindestens genauso kurios war für mich der Inhalt, denn der Brief enthielt die Todesanzeige einer mir vollkommen unbekannten Frau. Schon seltsam.

Autor: flash| Tags: ,
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Schöne Eltern gehabt?

August 7th, 2006

Fernsehen bildet immer wieder. Gerade habe ich bei Volle Kanne folgende neue wissenschaftliche Erkenntnis vernommen:

Schöne Menschen zeugen tendenziell eher Mädchen als Jungen

(In Schrift gibts die Meldung hier)
Das würde ich zumindest erklären warum Frauen das schöne Geschlecht genannt werden, da sie die Schönheit ihrer Eltern geerbt haben. Im Umkehrschluss müsste es heißen, dass Jungs auf Schulhöfen ständig gehänselt werden, weil ihre Eltern so häßlich sind. Interessant auch die These, dass die Schönen immer schöner werden, immehin kommen 50% der Gene von dem definitionsgemäß häßlichen Mann. Für die These spricht der empirische Beweis durch Generationen von alten Säcken Männern die durch intensives Speicheltriefen bewiesen haben, dass die jüngsten Frauen immer die Schönsten sind.

Autor: flash| Tags:
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Gesundheit!

Mai 10th, 2006

Ihr kennt das: Ihr esst ein Pfefferminzbonbon o. ä. und eine Weile geht alles gut. Doch plötzlich habt Ihr so ein seltsames Gefühl im Hals und müsst husten. Das dürfte den meisten von Euch schon einmal passiert sein.
Doch wie ich gestern erst erfahren musste, gibt es eine sehr bemitleidenswerte Spezies unter uns, die durch den Genuss eines solchen Atemerfrischers niesen muss. Mir ist das ja noch nie passiert! Euch etwa?
Schreibt mir Eure Erfahrungen. Womöglich bin ich da einer ganz großen Sache auf der Spur!

Autor: thunder| Tags: ,
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Menschenskinder

Mai 5th, 2006

Heute beherrschen Kindermeldungen die Nachrichten. Zuerst wäre da eine 63-jährige Frau die dank künstlicher Befruchtung schwanger ist. Ich bin ja im Normalfall gegen wenige Fortschritte der Medizin, aber irgendwie finde ich diese Möglichkeit weder für Mutter noch für das Kind ideal. Noch kurioser mutet dieser erfolgreiche Weltrekordversuch im Parallelstillen an. Aber auch da Frage ich mich welchen Sinn die Aktion hat.

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geruchslos

April 17th, 2006

Dank Nick weiß ich nun, dass 99% aller Fürze geruchslos sind.

Autor: flash| Tags:
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