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Projekt 52 (44): Hoffnung

November 16th, 2008

Mit etwas Verspätung kommt nun mein Beitrag zur Woche 44, der Hoffnung. Irgendwie sind die Themen für mich sehr geradlinig denkenden Menschen ziemlich schwer zu verbildlichen. Hieße es Großes, graues Tier mit Rüssel wüsste ich, dass ich mal den Zoo aufsuchen müsste. Aber Hoffnung? Das lässt sich irgendwie viel schwerer verbildlichen. Naja man könnte es auf ein Blatt Papier schreiben und abfotografieren. Aber spätestens nach drei Wochen würde es langweilig werden.
Mein erste Gedanke: Nimm eine Kirche, davon gibt es ja genug hier in Bayern. Aber irgendwie erschien es mir nicht richtig den Glauben mit der Hoffnung gleichzusetzen. Die nächste Idee war es einfach mal die WG-Küche abzulichten. Ich denke in nichts stecke ich mehr Hoffnung, als in die plötzliche Erkenntnis meiner Mitbewohner für Ordnung sei etwas Erstrebenswertes. Aber andererseits könnte jemand diesen Beitrag beim Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot lesen – da möchte ich ihnen den Anblick nicht zumuten.
Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, die Grünpflanze1 in meinem Fensterbrett entschieden. Zum einen weil es Dank der Freistellung ganz gelungen ist, zum anderen weil die aufblühenden Blüte von verwelkten Blüten begleitet ist. Somit hat man das Neue was dem Alten folgt. Somit habe ich als Blumenfreund die Hoffnung auch in Kürze von einer vollen Blüte erfreut zu werden.

  1. deren Artenbezeichnung ich leider nicht mehr kenne []
Autor: flash| Tags: , , , , ,
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Herausforderung Halbmarathon

April 11th, 2008

Für mich persönlich brachte das vergangene Jahr viel Trubel mit sich. Einschneidende Ereignisse, neue Erfahrungen, oft stellte ich die eigene Einstellung in Frage und starke Zweifel begleiteten den Tag. Immer auf der Suche nach einer Richtung, einer Strategie, vielleicht auch einem Ausweg. Hört sich jetzt alles recht geschwollen an aber wahrscheinlich hat mein bevorstehender Geburtstag auch entscheidend dazu beigetragen. Man macht sich ja schließlich so seine Gedanken. Dass dabei nicht immer Gutes ans Tageslicht kommt, habe ich oft feststellen müssen. Neu für mich: Eine komplett andere Denke durch einige entschneidene Änderungen. Resultat: Kraftschub & neue Hoffnung. Woher kommt das fragte ich mich und ich kam zum Schluss, dass körperliche Betätigung einen großen Anteil an dem “neuen” Lebengefühl hat. Angefangen hat das Ganze bei der gebloggten Diät, im Anschluss konzentrierte ich mich wieder stärker auf das Baggern. Einmal Blut geleckt, richtete ich mir einen Fitnesskeller ein, ging regelmäßig Joggen und Schwimmen. Ein tolles Gefühl sobald man Fortschritte bemerkt. Mittlerweile scheint das Ende der Fahnenstange bald erreicht und ich präsentiere stolz ein Traumwagenergebnis von 75 kg bei einem Körperfettanteil von 11% *protz*. Wenn man bedenkt, dass Profisportler unter 30 mit 8-12% glänzen, ist das doch gar nicht so schlecht. Nun steht sogar der erste Höhepunkt an: Am 20. April werde ich es Elton nachmachen und mich an die Startlinie des Leipziger Marathons begeben. Um klein anzufangen meldete ich mich vorerst zum Halbmarathon. Als Anfänger peile ich dabei eine Zeit von 1:50:00 h an. Ich bin schon total euphorisch und überlege noch ob ich mich mit Junkies-Shirt auf die Strecke mache. Wenn jemand von Euch Erfahrungen mit derartigen Laufstrecken hat, bin ich für sämtliche Motivationstipps sehr dankbar. Schließlich lässt die größte Euphorie auch irgendwann einmal nach. Das im Hinterkopf zu behalten ist wohl das Wichtigste, um den inneren Schweinehund im Zaum zu halten. Also lauf ich, um nicht stehenzubleiben. Wünscht mir Glück!

Autor: schlawinski| Tags: , , , , ,
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