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Urlaubskaufrausch

August 4th, 2010

Noch exakt 13 Tage oder noch exakter 12,4 und dann geht es bei mir ab in den Urlaub. Dreieinhalb Wochen Westküste USA. Und so langsam beginnt bei mir das hibbeln vor Vorfreude. Ganz deutlich zu erkennen an meinen akuten Urlaubkaufrausch. Es begann ganz harmlos mit ein paar Wanderschuhen. Dann kam irgendwann das iPad dazu, schließlich muss man ja mobil sein. Und gleich noch das Camera-Connection-Kit um die Bilder auch per Mail versenden zu können. Und um schöne Bilder machen zu können brauch man ja noch neue Objektive, eine größere Speicherkarte und natürlich noch ein kleines Stativ. Um das alles auch ins gelobte Land zu bekommen braucht es natürlich noch einen passenden Trekkingrucksack in Handgepäckgröße. dann noch eine Tasche für den Fotoapparat die sich am Bauchgürtel des Rucksacks befestigen lässt.
Bleibt nur eine Frage offen: Was kaufe ich morgen?

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Unterversichert

Juli 18th, 2010

Noch knapp vier Wochen und dann geht der diesjährige Urlaub, ein fast vierwöchiger Roadtrip an der Westküste der USA, los. Allerhöchste Eisenbahn um den Mietwagen zu buchen. Dabei gab es zwei interessante Erkenntnisse. Ein und dasselbe Auto kostet vom 20.8. Bis 7.9. gut 25% mehr als bei einer Buchung vom 21.8. bis zum 8.9. Zum Glück ist letzteres die Option die ich ziehen wollte.
Viel interessanter ist aber eigentlich die Erkenntnis, dass die Nutzung eines Leihwagens in den USA quasi gleichzusetzen mit dem Eintritt ins Armenhaus ist. Denn die Haftpflichtversicherung deckt im Regelfall nur Schäden bis 1.000.000 $ ab. In einem so klagefreudigem Land erscheint mir das arg wenig. Ein Personenschaden reicht schon und schwups die wupps ist man hochverschuldet. Also drückt mir die Daumen, dass nix passiert.

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Wofür arbeiten wir überhaupt?

Juli 17th, 2010

Ich bin ja ein höchst geistiger Mensch, zumindest im Prinzip. Zwar verzichte ich nicht auf alle Annehmlichkeiten des Lebens, aber oftmals denke ich mir im Nachhinein wie Schade es ist das Geld für einen im Prinzip sinnlosen Schnickschnack zum Fenster herauszuwerfen.
So habe ich mir gestern ein iPad gegönnt. Nachdem ich es neulich auf Arbeit ein paar Tage ausprobieren konnte war ich doch irgendwie Feuer und Flamme für dieses Spielzeug. Auf jeden Fall war ich gestern in der Stadt um es mir zu holen und als es ans bezahlen ging, musste ich feststellen, dass die EC-Karte defekt war und die Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Als hieß es dann sich etwas zu betätigen und den nächsten Geldautomaten aufzusuchen. Es der dann den Kaufbetrag in 50€-Noten ausgab kam mir plötzlich der Gedanke, das ich für dieses bisschen Papier eine gute Woche meinen Körper verkaufen arbeiten muss. Eigentlich ist das schon ein krasses Pferd wie abstrahiert unser alltägliches Leben von der Wirklichkeit ist. Genausowenig wie wir wissen, dass das Steak im Supermarkt mal ein unter unmenschlichen Bedingungen aufgewachsenes Rindvieh war, können wir uns vergegenwärtlichen was Geld eigentlich wirklich Wert ist.

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Banken: Mit eigenen Fehlern Geld verdienen

November 8th, 2008

Nicht nur bei der großen Finanzkrise zeigen die Banken wie man trotz eigener Fahler gutes Geld (vom Staat) bekommen kann. Auch im kleinen funktioniert das Prinzip super. Letzte Woche Donnerstag hatte ich von meinem Konto auf der noch Hausbank auf ein anderes Konto von mir auf eine andere Bank überwiesen. Als das Geld heute noch immer nicht angekommen ist wollte ich bei der Hausbank mal einen Nachforschungsantrag stellen. Schließlich konnte ich trotz dutzendfacher Kontrolle von Kontonummer, Bankleitzahl und Empfänger keinen Fehler im Überweisungsauftrag entdecken. Also muss es sich um einen Bankirrtum zu meinen ungunsten handeln. Obwohl ich Fehler meinerseits ausschließen kann möchte die Bank 11 € Recherchegebühr? Hallo gehts noch. Ihr macht den Fehler und ich soll noch dafür bezahlen, dass ihr den findet. Ganz Davon abgesehen, dass es bereits seit 9 Jahren ein Urteil gibt, dass ein Nachforschungsauftrag nicht pauschal Gebührenpflichtig sein darf. Und da nicht sein kann was nicht sein darf habe ich mal meinen Sachbearbeiter persönlich angeschrieben.

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bezahlte Einkaufswagen machen asozial

November 8th, 2008

Ist euch schon einmal aufgefallen wie sehr die modernen Einkaufswagen zur Entfremdung der Menschen beitragen? Erst heute ging es mir beim Einkaufen so. Als ich gerade alles im Auto verstaut hatte, parkte neben mir ein älteres Ehepaar ein. Nun wäre es ein leichtes für mich gewesen, sie zu fragen ob wir alle uns nicht einen Weg sparen wollen und ich ihnen den Einkaufswagen überlassen soll. Sie hätten dann gesagt, oh wie freundlich von ihnen und alle Beteiligten wären glücklich gewesen.
Das allerdings ging so nicht, da ich in den Einkaufswagen meinen Einkaufswagenchip hineingesteckt habe. Den brauche ich natürlich wieder. Um ich bezweifle stark, dass man die Senioren hätte überzeugen können, dass mir diese ihren Einkaufswagenchip überlassen.
Aber selbst wenn ich nur grofanes Geld in den Klapperwagen gesteckt hätte, wäre es aufgrund des unpraktischen Entwurfs der Euromünzen nicht möglich unter fairen Bedingungen Wagen gegen Geld zu tauschen. Zum einen kann der Wagen mit 50 Cent un 1 Euro zwei verschiedene Münzen aufnehmen. Da besteht ein gewisses Risiko, dass die Rentner ausgerechnet nicht den passenden Kleingeldbetrag zur Verfügung haben. Weiterhin kann man wegen des farbigen Randes nicht unterscheiden, ob gerade ein lächerlicher Fuffy oder ein ganzer Euro im Wagen steckt. Misstrauische Senioren wittern da doch gleich einen gewieften Trickbetrüger, wenn ich wahrheitsgemäß behaupte, dass der Wagen mit einem Euro gefüttert ist.
Da mir das alles zu blöd ist schiebe ich den Wagen einfach in seine Bucht zurück. Gäbe es die Wagen kostenlos wäre es kein Problem für mich sozial zu agieren, aber mit den gefräßigen Münzschlössern leben die Menschen einsam nebeneinander her. Das ist die traurige Fratze des Kapitalismus.

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bezahlt

Oktober 28th, 2008

Irgendwie ist es schon komisch wofür man als berufstätiger Mensch alles bezahlt wird. Beispielsweise habe ich mir heute die Diplompräsentation eines Diplomanden angesehen, den ich ein wenig Daten zugeliefert hatte. Mit im Publikum war ein befreundeter Diplomand. Der wiederum meinte wohl mehr im Scherz zu mir: und du Schwein wirst auch noch dafür bezahlt da zuzuhören. Aber Recht hat er schon damit. Gut 20€ habe ich damit verdient mich hinzusetzen und zuzuhören.
Das Leben kann so schön sein.

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Blog Action Day: Armut

Oktober 15th, 2008

Für den 15. Oktober wurde der Blogactionday zum Thema Armut ausgerufen, einem Thema was mich ebenso wie viele andere Deutsche garnicht betrifft. Klar gibt es einige die darüber meckern, dass das beispielsweise das Hartz-4 Gelder viel zu wenig zum Leben sind, aber nach meiner Meinung ist mit dem Geld noch immer ein erträgliches Leben möglich. Zumindest wenn man die vielen rauchenden und dauersaufenden Arbeitslosen sieht.
Armut ist für mich ein Zustand, den ich nur aus dem Fernsehen kenne. Asien, Afrika, Südamerika sind für mich die “Zentren der Armut”. Menschen die zu Hungerlöhen arbeiten, zu zehnt auch 11 m² wohnen, nicht wissen was sie morgen essen sollen. Ich kann mir nicht mal im entferntesten Vorstellen wie sich ein solches Leben anfühlen mag. Vielleicht sollte man diesen Tag einmal dazu nutzen darüber nachzudenken, ob es nicht angebracht wäre von diesen Armen (die unter widrigsten Bedingungen eine Vielzahl unserer Luxusgüter produzieren) zu profitieren sondern auch mal ein wenig Geld dafür in die Hand zu nehmen und diese Armen zu unterstützden. Wohltätige Organisationen, welche das Geld verteilen würden gibt es ja genug. Überlegt mal was für gigantische Summen für eine bessere Welt zusammenkommen würden, wenn jeder nur ein lächerliches Prozent seines Einkommens Spenden würde.

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Kaupthing Edge – Glück gehabt

Oktober 9th, 2008

Vor gut 4 Monaten äußerte mich ja bereits über das Angebot der Kaupthing Edge geäußert. Die isländische Bank bot gute Zinsen auf das angelegtes Tagesgeld, das gerade heute als todsichere Anlage bezeichnet wird. Jetzt aber habe ich gelesen, dass diese Bank verstaatlicht wurde und die Anlagen erstmal nicht greifbar sind und wohl für immer im kalten Nordmeer versunken sind. Zum Glück hatte ich damals schon leichte Zweifel an dem Angebot:

Aber andererseits sag ich mir auch Holzauge sei wachsam und hinterfrage natürlich, weshalb eine Bank es sich leisten kann so viel mehr Zinsen zu zahlen als die Wettbewerber? Wer sagt mir denn, dass in 5 Monaten nicht plötzlich alles Geld in einem isländischen Geysir verdampft ist. Ich weiß zwar, dass es eine Einlagensicherung bis 20.000€ gibt, aber ob die wirklich in jedem Fall greift und problemlos zahlt weiß ich nicht.

Ich bin dann doch richtig froh mein gesamtes hartverdientes Geld dann doch lieber einem Tochterunternehmen der deutschen Sparkassengruppe anvertraut zu haben. Jetzt ist erstmal durchatmen angesagt.

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gezeugt im Namen des Staates

Oktober 7th, 2008

Als ich heute im Kreise der buckligen Verwandschaft mal eine Folge CSI Miami gesehen und wurde dabei aufgeklärt, dass Horatio Caine einen Sohn hatte, den er im Rahmen eines Verdeckten Einsatzes gezeugt hatte.
Das stellt die interessante Frage konnte mir allerdings niemand der Anwesenden beantworten. Wie ist das eigentlich mit den Unterhalt für ein Kind, welches nur gezeugt wird weil der Polizist/Agent seine Deckung nicht auffliegen lassen darf. Heißt es dann Dumm gelaufen für den Polizisten und er muss den Unterhalt zahlen? Oder übernimmt in dem Sonderfall die Kosten? Vielleicht gibt es auch eine Berufshaftpflicht?

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praktischer Umweltschutz

Oktober 5th, 2008

Auch wenn ihr mich jetzt wieder für pervers haltet, so ist mir vorhin beim Duschen die Idee aufgekommen wie man die Umwelt massiv entlasten würde. Auch wenn es etwas schmuddelig ist würde man jedes Jahr Billionen Liter an Trinkwasser einsparen, wenn man das Wasser lassen vom vorm Duschen bis zum Duschen hinauszögert und somit direkt beim Duschen pinkelt. Klingt ekelhaft ist aber praktischer Umweltschutz.
Geht man davon aus, dass der durchschnittliche Deutsche alle 2 Tage duscht und eine Klospülung 6 Liter in die Kanalisation jagt, könnte man im Jahr 87.600.000.000 Liter Wasser einsparen wenn man einen Toilettengang (kleines Geschäft) beim Duschen miterledigt. Mit den eingesparten 133.590.000 € würde man zwar keine Bank vor der Pleite retten können, aber ein nettes Zubrot wäre es allemal. Das wären für jeden Deutschen zwei Kugeln Eis oder ein Liter Benzin. Würde man das Geld in Krombacher investieren hätte man sogar doppelt die Umwelt gerettet
Deswegen meine Bitte an euch: Denkt beim nächsten duschen bitte an die Umwelt und lasst einfach laufen.

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