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Urlaubskaufrausch

August 4th, 2010

Noch exakt 13 Tage oder noch exakter 12,4 und dann geht es bei mir ab in den Urlaub. Dreieinhalb Wochen Westküste USA. Und so langsam beginnt bei mir das hibbeln vor Vorfreude. Ganz deutlich zu erkennen an meinen akuten Urlaubkaufrausch. Es begann ganz harmlos mit ein paar Wanderschuhen. Dann kam irgendwann das iPad dazu, schließlich muss man ja mobil sein. Und gleich noch das Camera-Connection-Kit um die Bilder auch per Mail versenden zu können. Und um schöne Bilder machen zu können brauch man ja noch neue Objektive, eine größere Speicherkarte und natürlich noch ein kleines Stativ. Um das alles auch ins gelobte Land zu bekommen braucht es natürlich noch einen passenden Trekkingrucksack in Handgepäckgröße. dann noch eine Tasche für den Fotoapparat die sich am Bauchgürtel des Rucksacks befestigen lässt.
Bleibt nur eine Frage offen: Was kaufe ich morgen?

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bezahlte Einkaufswagen machen asozial

November 8th, 2008

Ist euch schon einmal aufgefallen wie sehr die modernen Einkaufswagen zur Entfremdung der Menschen beitragen? Erst heute ging es mir beim Einkaufen so. Als ich gerade alles im Auto verstaut hatte, parkte neben mir ein älteres Ehepaar ein. Nun wäre es ein leichtes für mich gewesen, sie zu fragen ob wir alle uns nicht einen Weg sparen wollen und ich ihnen den Einkaufswagen überlassen soll. Sie hätten dann gesagt, oh wie freundlich von ihnen und alle Beteiligten wären glücklich gewesen.
Das allerdings ging so nicht, da ich in den Einkaufswagen meinen Einkaufswagenchip hineingesteckt habe. Den brauche ich natürlich wieder. Um ich bezweifle stark, dass man die Senioren hätte überzeugen können, dass mir diese ihren Einkaufswagenchip überlassen.
Aber selbst wenn ich nur grofanes Geld in den Klapperwagen gesteckt hätte, wäre es aufgrund des unpraktischen Entwurfs der Euromünzen nicht möglich unter fairen Bedingungen Wagen gegen Geld zu tauschen. Zum einen kann der Wagen mit 50 Cent un 1 Euro zwei verschiedene Münzen aufnehmen. Da besteht ein gewisses Risiko, dass die Rentner ausgerechnet nicht den passenden Kleingeldbetrag zur Verfügung haben. Weiterhin kann man wegen des farbigen Randes nicht unterscheiden, ob gerade ein lächerlicher Fuffy oder ein ganzer Euro im Wagen steckt. Misstrauische Senioren wittern da doch gleich einen gewieften Trickbetrüger, wenn ich wahrheitsgemäß behaupte, dass der Wagen mit einem Euro gefüttert ist.
Da mir das alles zu blöd ist schiebe ich den Wagen einfach in seine Bucht zurück. Gäbe es die Wagen kostenlos wäre es kein Problem für mich sozial zu agieren, aber mit den gefräßigen Münzschlössern leben die Menschen einsam nebeneinander her. Das ist die traurige Fratze des Kapitalismus.

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Busfahren bildet

Oktober 31st, 2008

Zum Glück bin ich heute wie üblich mit dem Bus nachhause gefahren. Denn hätten sich hinter mir zwei shoppinggeile Teenagerinnen darüber unterhalten, dass am morgigen Samstag wegen des Feiertages kein einkaufen möglich sei. Feiertag? Ach du Scheiße, das hatte ich ja vollkommen verdrängt. Da wäre ich morgen in aller Hergottsfrühe aufgestanden und hätte mich totgewundert warum der Supermarkt denn nicht geöffnet hätte.
Also schnell noch kurz vor vor Ladenschluss losgesprintet und das Nötigste in den Einkaufswagen schmeißen um zumindest das nächste Wochenende nicht zu verhungern.

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Puzzlen für Anfänger

September 26th, 2008

Da man im Urlaub ja auch ein wenig gelangweilt ist sucht man sich gerne mal Ersatzbeschäftigungen. Ich habe mich spontan dazu entschieden mit dem puzzlen zu beginnen. Zum Anfang habe ich mal ein leichtes 10-Teile1 begonnen.
Wobei die Zahl der Teile nichts über den Schwierigkeitsgrad aussagt, denn ich Wette Josies 24-Teile Puzzle war weit weniger schwer zusammenzusetzen. Zumal bei mir noch die Schwierigkeit dazukam ein paar nicht mitgelieferte Schrauben mit Zoll-Maßen zu besorgen. Das hat mich wegen meiner Unkenntnis der lokalen Computerdealerszene mehr Zeit gekostet als der restliche Zusammenbau. Zumindest kenne ich jetzt einen kleinen Händler (nicht ganz) um die Ecke, der Kleinteile auf Lager hat und zu Preisen abgibt, für die man bei den Elektronikdiscountern nicht mal einen Kassenzettel bekommen würde.

  1. Auf dem Foto habe ich den Bluetooth-Stick vergessen []
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Mein Beileid

Juli 22nd, 2008

Meint ihr es wird einem Übel genommen wenn man einem Elternpaar im Supermarkt in Hinblick auf das Kind sein Beileid ausspricht?
Ich war heute echt ganz kurz dervor. Der kleine Tommy, umgangssprachlich Dommy1 war ja sowas von hyperaktiv. Man sah ihn nur von Regal zu Regal hüpfen und die verschiedensten Dinge zu analysieren. Das Ergebnis musste er dann natürlich voller Euphorie seinen Eltern mitteilen. Vollkommen abgetickt war er allerdings als es an die Kasse ging. Zuerst hat er das Zeitschriftenregal durchwühlt, aber die Eltern wollten ihm kein Souvenier von dort zugestehen. Trotzdem hatte der kleine Mann noch nicht verloren, da es ja noch an den buten Kassenauslagen vorbeiging. Selbst mit dem Zugeständnis einer Packung TicTacs war der Dommy nicht zu bremsen. Er schaltete dann sogar noch in den Hyperspeedmodus angesichts der vielen Leckereien.
Die sichtlich und vollkommen Zurecht genervten Eltern taten mir wirklich aus ganzem Herzen Leid. Jede Wette, dass es ein Einzelkind ist.

  1. eine sächsische Herkunft kann man einfach nicht verbergen []
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Putzmittel an der Tankstelle?

Juli 13th, 2008

Was tut ein waschechter Glühweinjunkie bei schlechtem Wetter, wenn er nichts interessantens zu bloggen hat?
Er sucht sich eine Ersatzhandlung. Das muss nicht unbedingt sexueller Natur sein, sondern kann auch einfach darin bestehen mal wieder in der Küche für Recht und Ordnung zu sorgen. Heutiges Objekt meiner Begierde war das Backblech (das einzige und letzte seiner Art). Da hat sich mit den Jahren allerhand Schmutz festgebacken, der ja mal entfernt werden könnte. Also bin ich voller Elan ans Werk gegangen und habe das Backblech erstmal auf die Spüle gelegt. Dieser Tatendrang wurde dann aber rapide und unvermittelt gestoppt als ich feststellte, dass außer dem für den festsitzenden Schmutz harmlosen Wald- und Wiesenspülmittels keine Putzmittel für diese Putzextremsituation zur Verfügung standen. Und da man am Sonntag nicht einfach in den nächstgelegenen Supermarkt spazieren kann um einen effektiven Schmutzkiller käuflich zu erwerben sah ich mich schweren Herzens gezwungen meinen seltenen Anfall von Ordnungswahn abzubrechen :evil: .
Stellt sich nur die Frage ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt an einem Sonntag legal Putzmittel zu erwerben. Da ich jetzt keine Lust habe mich in den strömenden Regen zum nächsten Benzindealer zu begeben stelle ich einfach mal die Frage in den Raum ob es an Tankstellen auch Putzmittel gibt? Da gibt es doch sonst auch jeden Schwachsinn. Ich kann ja warten aber Menschen mit einem chronischen Putzzwang wären bestimmt bereit jeden Preis für ein Putzmittel zahlen.
Zumindest habe ich es geschafft mich um das putzen zu drücken indem mir eine bloggenswerte Frage eingefallen ist. Puh. :-)

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Wo sich Hase und Igel noch etwas früher gute Nacht sagen

Juli 5th, 2008

Ach wie gemein kann das Radio doch sein. Während ich hier an die höchst konservativen bayrischen Ladenöffnungszeiten gefesselt bin läuft auf Fritz dauernd Werbung für das sexy Mitternachtsshopping. Ich blende jetzt mal die mich brennend interessierende Frage was am Mitternachtsshopping so sexy sein soll aus und konzentriere mich mal nur darauf über die grausamen Ladenöffnungszeiten hier zu jammern. Da ist nämlich schon 20 Uhr Schluss im Schacht. Das mag die Einheimischen vielleicht nicht stören, aber die Zugereisten die schon mal im Sommer bei Dunkelheit geshopped haben fühlen sich doch richtig gegängelt.
Noch schlimmer ist man dran wenn man nicht in einer blühenden Metropole wohnt sondern in einer Gegend wo sich Hase und Igel noch gute Nacht sagen. Zwar steht an den Geschäften auch dran, dass diese bis zwanzig Uhr geöffnet haben, aber jeder Kunde der nach 19 Uhr kommt wird schon per se als Feind betrachtet. Besonders schlimm ist es ja beim Bäcker. Bereits um 18 Uhr muss man darum bangen noch seine Brötchen zu bekommen. Und wenn man es gar unwissenderweise versucht eine halbe Stunde vor Ladenschluss noch die überteuerten, übrig gebliebenen Backwaren käuflich zu erwerben geht das ja gar nicht. Schließlich hat die Backwarenverkäuferin ja schon den Kassenabschluss gemacht. Da weiß mach auch wo der Ausdruck Servicewüste Deutschland herkommt.

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Kinderwunsch

April 7th, 2008

So langsam komme ich in ein Alter in dem ich einen immer stärkeren Kinderwunsch verspüre. Gestern zum Beispiel war ein kleines Mädchen, von vielleicht zehn Lenzen, hinter mir beim Bäcker in der Schlange. Und ich hätte mir so gewünscht auch ein Kind in diesem goldigen Alter zu haben. Schließlich konnten es sich dessen Eltern erlauben im Auto sitzen zu bleiben und haben einfach das Kind durch den strömenden Regen zu schicken. Und ich musste mich selber nass machen.

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Bitte Kasse Zwo besetzen

Februar 4th, 2008

Wie ich doch manchmal das Einkaufen hasse. Da hat man nur einen Kasten Selter im Einkaufswagen, kommt an die Kasse und wird vom Schlag getroffen. Eine Schlange so lang als gäbe es frische Bananen, Kilometerlang. Und dazu noch eine ganz langsame Aushilfe als Kassierer. Zum Glück kamen dann die rettenden Worte Bitte Kasse Zwo besetzen über den Lautsprecher. Und dann setzte eine Völkerwanderung der Kundschaft vor die in Bälde zu öffnende Kasse 2 ein. Ich treue Seele bliebt meiner Kasse ein treu und rückte dank den vielen Abwanderern der Kasse schnell näher gekommen. Und als ich endlich an der meiner Kasse 1 bedient wurde stand an Kasse 2 noch immer die lange Schlange der wechselwilligen die noch immer ungeduldig, grimmig auf die Besetzung von Kasse 2 wartete. Ich sag euch die Leute waren stinkig. Würde mich nicht überraschen wenn ich morgen einen bis auf die Grundmauern niedergebrannten Supermarkt vorfinden würde.

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Pfiati

Dezember 13th, 2007

Nein ich bin nicht auf die Tastatur gefallen. Pfiati ist wirklich-wahrhaftig ein Wort, sogar ein Deutsches. Naja vielleicht nicht Deutsch, aber zumindest Bayrisch. Schon wirklich ein seeeehr seltsames Wort. Man hört es zum ersten Mal und hat sofort ein großes Fragezeichen im Gesicht. Und man hört es hier andauernd und hat zumindest schnell raus was es bedeutet. Aber versucht es mal zu schreiben. Keine Chance, schließlich wird es ja mit massivem Dialekt ausgesprochen. Mein Tipp wäre Fürtdi gewesen, aber abgesehen vom Abschließenden i passt da gar nichts.

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