Oktober 25th, 2008
Mit dem Alter wird man anscheinend zwangsläufig immer mehr zum Spießer. So habe ich siet heute doch tatsächlich Briefmarken im Haus. Kann ja sein, dass man mal eine Brief schreiben muss.
Früher bin ich damals jedes Mal zum Briefmarkenautomaten gerannt, schließlich passiert das ja nur alle Jubeljahre mal. Aber jetzt ist mir selbst das zu doof.
Oktober 18th, 2008
Schon lange liebäugelete ich mit einer dieser Digitalen Spiegelreflexkameras. Zum einen hat es den gewissen haben will-Faktor zum anderen sehe ich in letzer Zeit in immer mehr Blogs die Resultate der Hobbyfotographen, welche sich wahrlich nicht verstecken müssen. Und während dieser langen Zeit der Liebäugelei habe ich natürlich dutzende Foren durchwühlt damit tausende Expertenmeinungen gelesen. Aber schlauer hat mich das nicht gemacht, da eigentlich alles gelobt und von anderen Experten wieder runtergemacht wurde. Im Endeffekt hat das also nichts gemacht. Also bin ich heute einfach mal kurzentschlossen in den nächsten Elektronikgroßmarkt gestiefelt und habe mir die verfügbaren Modelle angeschaut. Das hat die Auswahl schonmal erleichtert, da die meisten Modelle schon wegen der schlechten Handlage ausfielen. Mein Lieblingsmodell nach dem ersten Test, die Nikon D90, musste ich wegen des vierstelligen Preises dann doch ausschließen. Übrig blieb dann noch die Sony Alpha 350. Da ich aus den Recherchen wusse, dass es mit der Alpha 300 einen baugleichen kleinen Bruder mit weniger Megapixeln gab, der auch gerne als Einsteigerkamera empfohlen wird habe ich mich dann entgültig dafür entschieden. Zwar wurde auch gesagt, dass das mitgelieferte Objektiv Schrott sei, allerdings ist der Nachkauf der Bildröhren dank des Bildstabilisators in der Kamera billiger als bei den Platzhirschen am Digitalkameramarkt.
Da es das Teil allerdings nicht im Elektronikgroßmarkt gab habe ich es schlussendlich bei einem Fotofachgeschäft gekauft. Der Preis war vielleicht etwas höher als im Internet aber immer noch günstig, dafür muss ich mir nicht mehr den Kopf über die ideale Kamera zerbrechen. Außerdem gab es einen Zweitakku sowie eine Tasche obendrauf.
Der Kauf war aber erst der erste Schritt. Jetzt gibt es viel neues zu entdecken. Ganz aktuell drängt sich mir die Frage auf, wie ich die Bilder einfach ins Blog / Web bringen kann. Bisher ist jede Bildeinbindung echte Schwerstarbeit. Da gibt es doch bestimmt ganz tolle Plugins für. Also Tipps her!
Außerdem habe ich mir vorgenommen ab sofort am Projekt 52 teilzunehmen.
PS: Die Siegerehrung zur Blogparade gibt es morgen.
Oktober 13th, 2008
Was ist eiggentlich stärker die Faulheit oder der Hunger? Momentan bin ich gerade vollkommen erschöpft von der Arbeit gekommen und habe nichts essbares im Haus, wenn man mal die Brausetabletten und Zimmerpflanzen außer acht lässt. Und ich habe nicht die geringste Lust mich noch einmal los zu machen um mir was zu holen. Und zum bestellen bringe ich nicht den nötigen Mindestumsatz zusammen. Wenn ich jetzt noch 2 Stunden bis zum Ladenschlußverkauf durchhalte hat die Faulheit gesiegt.
Oktober 7th, 2008
Einkaufen von Kleidung ist ja nicht unbedingt meine Lieblingstätigkeit, insbesondere weil ich anscheinend über keinen Normkörper verfüge.
So machen meine Oberschenkel machen den Hosenkauf zur Herausforderung. Passt die Hose bei den Oberschenkeln kann ich im Bauchbereich gleich eine Platz für eine ganze Armee. Und beim Anzugkauf kommt gleich noch das Problem, dass meine Jacket- und Hosengröße voneinander abweichen.
Das schlimmste ist allerdings der Schuhkauf, da meine Füße extrem breit sind. Da geht es weniger drum, was mir gefällt sondern: wo passt mein Fuß hinein.
September 19th, 2008
Schöner kann ein Tag doch fast nicht sein. Erst beginnt der Urlaub und dann entdeckt man bei Amazon noch einen 42-Zoll FullHD Flachbildfernseher für schlappe 249 Euro.
Auch wenn mir klar ist, dass Amazon den Fernseher sicher nicht liefern wird beginnt nun die heiße Phase zwischen Träumen und Hoffen
September 13th, 2008
Der morgentliche Einkauf verkommt schnell zur kleinen Mathestunde. Auch wenn ich mittlerweile die Summe der Einkäufe nicht mehr im Kopf zusammenrechne will ich noch immer Möglichst viel Produkt fürs Geld. Auch wenn ich nicht zu den mathematischen Tieffliegern gehöre stellt mich da schon der Kauf von Nutella vor leichte Probleme. Welches dieser 4 Gläser ist denn nun das günstigste?
Da um 7 Uhr morgens der Telefonjoker noch im Bett liegt, es keinen 50:50 Joker gibt und ich dem vorrangig alkoholkaufenden Publikum des Supermarktes misstraue reiche ich die schwere Frage mal an euch weiter:
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September 9th, 2008
Wenn es technologische Erfindungen gibt, welche komplett unnötig sind sind es die Pfandautomanten. Früher hat man einer Fachkraft die zurückzugebenden Pfandpflaschen und -kästen gezeigt, diese kritzelte liebevoll den Pfandbetrag auf einen Zettel und der Kunde sortierte die Flaschen in Eigenverantwortung ein.
Heute aber gibt es Pfandautomaten, in den man jede Flasche einzeln einschieben muss. Zwar spart man sich das wegräumen, muss dafür aber bei jeder Flasche 30 Sekunden warten bis der Automat das Pfandlogo gefunden hat. Schon in dieser Konstellation für mich Kunden eine ziemliche Zeitverschwendung. Richtig schlimm wird es aber erst wenn die Sonne scheint. Denn dann ist der Pfandautomat im heimatnähesten Supermarkt nicht mehr zu gebrauchen. Denn das Hochtechnologiegerät wurde anscheinend von irgendwelchen Geeks entwickelt, die noch nie das Sonnenlicht gesehen haben. Spotthaft wird das Ding auch als Vampirautomat bezeichnet, da das Gerät bei Kontakt mit dem Sonnenlicht komplett unzurechnungsfähig ist. Entweder es findet, dass der Barcode nicht zum Flaschentyp passt oder aber es ist dem Automaten alles zu hektisch, weshalb es meldet Flasche zu schnell eingelegt, selbst wenn ich die Flasche in Schneckengeschwindigkeit hineinschiebe. Das Resultat ist das gleiche: Die Flasche wird nicht gezählt und ich darf die Falsche erneut hereinschieben. Ganz perfide ist auch die Masche, erst eine Flasche zu zählen und dann bei der nächsten Flasche einen Fehler zu melden und mich aufzufordern Alle Flaschen aus dem Gerät zu entfernen. Und wieder muss man dann von vorne anfangen.
Das mag lustig klingen, aber wenn man 15 Minuten braucht um ganze 7 Flaschen abzugeben treibt ein solches Gerät den unbedarften Kunden echt zur Weißglut. Da wäre selbst die unmotivierteste Aushilfe eine echte Serviceverbesserung!
August 24th, 2008
Es ist schon schier unglaublich mit welchen Blödsinn dank des Internets seine Wochenenden verbringen kann. Gestern habe ich in etwa 6 Stunden damit zu vollbringen den idealen Pokerkoffer für mich zu finden. Der soll nicht zu teuer sein, aber noch trotzdem Chips bieten welche gut in der Hand liegen. Solche billigen Plastedinger verderben einem schließlich vollkommen den Spaß. Außerdem muss die Verteilung der Chips auf die Werte stimmen und es sollte möglich sein Chips in allen erdenklichen Farben später nachzukaufen. In Anbetracht der vielfältigen Auswahl steckt da ein wirklich großer Entscheidungsaufwand dahinter.
Wie viel einfacher wäre es doch früher gewesen. Da ging man in des Pokerwarenfachgeschäft seiner Wahl, hätte ein paar Chips in die Hand genommen und sich dann binnen Minuten entschieden. Dafür ist man heute als mündiger Verbraucher bestens über das gekaufte Produkt informiert. So weiß ich, dass meine Chips statt in China in Afrika gefertigt werden, keine Farbabweichungen besitzen und eine Fehlerquote von nur 3% aufweisen. Früher war vielleicht nicht alles besser, aber das Einkaufen gestaltete sich trotz weniger Informationen um einiges einfacher.
Mai 10th, 2008
Heute habe ich mir beim gemeinsamen Einkauf mit einer leibhaftigen Frau einen richtig bösen Faux-Pas geliefert.
Sie: Findest du nicht, dass dieser Ausschnitt zu tief ist?
Ich: Ne, das geht schon. In deinem Alter sind die Brüste sowieso schon nach unten gewandert.
Wären wir nicht in der Öffentlichkeit gewesen, wäre nicht nur ihr Blick tödlich gewesen. Dabei wollte ich doch nur ne lustige Bemerkung machen.
Zumindest muss ich sagen, dass das ne richtig gute spontane Reaktion war.
Mai 7th, 2008
Als Single ist man ja häufig im Nachteil, weil man die günstigen Großpackungen oftmals nicht kaufen kann, da deren Inhalt verfallen würde bevor ich diesen aufbrauchen könnte. Gott sei Dank gibt es auch Großpackungen, welche nicht zeitnah aufgeraucht werden. Beispielsweise Zahnbüstenköpfe. Im Supermarkt kostet ein Doppelpack zwischen 8 und 10 Euro. Ganz schön happig. Aber Im Internet gibt es 8er-Packs für 15 €. 3 Euro Versand dazu und schon hat man nicht nur ein Schnäppchen gemacht sondern genug Zahnbürstenköpfe bis an sein Lebensende.
Es sei denn man heißt flash. Dann erwirbt man zwar 8 Zahnbürstenköpfe, packt den ersten Zahnbürstenkopf auf die Zahnbürste und putzt bis dieser dann bis die Indikatorborsten das Ende der Lebenszeit des Zahnbürstenkopfes anzeigen. Und dann fängt das Problem an: Wo sind die anderen sieben Zahnbürstenköpfe? Ich habe echt keine Ahnung. Die ganze Wohnung ist schon auf den Kopf gestellt und nicht gefunden. Da habe ich hetzt 8 gekauft und kann nur eine nutzen. Argh.