Oktober 6th, 2008
So mein Experiment StudiVZ erkläre ich mit der unfeierlichen Kündigung des Accounts mal als gescheitert. Letztendlich konnte ich mit den Medium nicht warm werden, wahrscheinlich weil ich schon zu alt für sowas bin. Abgesehen vom Spam haben mich sowieso nur Leute gefunden zu denen ich bewusst den Kontakt verloren hatte.
Juli 1st, 2008
Kratzt mich, beißt mich, gebt mir Tiernamen! Ich habe etwas ganz schlimmes gemacht! Ich habe mich bei StudiVZ angemeldet! Und nun suche ich da Freunde. Vollkommen unverbindlich. Aber wenn sich mehr daraus entwickelt hätte ich auch nichts dagegen. Wer mein Freund sein will schreibe mir seine Kontaktdaten in den Kommentar oder per Mail an flash@junkies.ws. (Ich bin halt etwas paranoid was die Veröffentlichung meines Klarnamens im frei zugänglichen Internet angeht).
Also lasst mich nicht hängen. Wäre ja grausam, wenn ich weder Freunde im realen noch im virtuellem Leben hätte.
April 20th, 2007
Gerade wollte ich etwas über Webcent bezahlen. Dummerweise wurde erschein beim Bezahlen die HTTP-Fehlermeldung 413 Request Entity Too Large. Von meinem Webcent-Konto wurde der Betrag abgebucht, aber ich erhielt keine Bestellbestätigung.
Da wollte ich doch mal dem Support mitteilen, dass da ein Bug im System vorliegt und bitte geprüft werden soll wo mein Geld geblieben ist. Aber findet erstmal die Möglichkeit den Support zu kontaktieren. Im Webcent-Bereich muss man zuerst im Menüpunkt Webcent ausgeben den Punkt Häufige Fragen auswählen. Dort findet man unter der Frage Wie erreiche ich das WEB.DE Kundencenter? einen Link zum Kundencenter. Dort angekommen braucht man nur noch 2 Klicks um eine Frage stellen zu können.
Ich frage mich ernsthaft wie soll man das als normaler Kunde finden? Ich habe bestimmt 10 Minuten mit dem Finden vergeudet. Ich bin mal gespannt ob jemand von euch einen einfacheren Weg findet um den Kundenservice zu erreichen.
Januar 16th, 2007
Wenn man als Blogger etwas zur weltpolitischen Lage schreiben möchte, kommt man nicht umhin eine auf eine Seite zu verlinken, welche grob den Sachverhalt erläutert. Gerne greift man dazu auf die großen Nachrichtenportale wie Spiegel Online zurück. Mache ich ja auch gerne. Spiegel Online ist ja definitiv auch Bloggers Liebling,
Gerade bei Spiegel Online ist mir aber aufgefallen, dass nach einiger Zeit die anfangs frei zugänglichen Artikel nur noch kostenpflichtig angeboten werden. Beispiel. Ist auch deren gutes Recht, aber ich persönlich frage mich, ob ich dann überhaupt noch auf dieses Portal verlinken möchte. Denn ich will, dass auch noch in einem Jahr die Leser auf einen Link klicken können um sich über die Hintergründe zu informieren.
Deshalb meine Frage an euch Leser: Welche Nachrichtenquellen verlinkt ihr und welche Erfahrungen habt ihr mit der Dauerhaftigkeit des Angebots gemacht?
November 8th, 2006
Ich hatte vor Urzeiten einmal bei bwin, damals noch BetAndWin, mir voller Übermut ein Wettkonto angelegt, 10 € eingezahlt um auf die Olympiaergebnisse zu wetten. Aber das Wetten hatte schnell seinen Reiz verloren und Olympia war vorbei und ich hatte noch Geld auf dem Wettkonto. Um das endlich loszuwerden hatte ich das gesamte Restguthaben auf einen Außenseiter in der Motorrad-WM gewettet, der dann auch tatsächlich den Titel gewonnen hatte. Um mein Glück nicht überzustrapazieren ließ ich mir den Gewinn, der ein Vielfaches meines Grundeinsatzes war, auszahlen.
Aber so einfach geht es dann doch noch. Denn bevor ich mein Geld bekomme muss ich erstmal eine Personalausweiskopie an bwin schicken um meine Identität festzustellen. Dieser Schritt wurde mit der Spielsuchtprävention begründet. Ich finde es etwas seltsam. Man kann anscheinend ungeprüft soviel Geld einzahlen und verspielen wie man will, aber man bekommt es nur ausgezahlt, wenn man nicht spielsüchtig ist. Aber würde denn ein Spielsüchtiger wirklich auf die Idee kommen sich das Geld auszahlen zu lassen anstatt es zu verwetten?
November 3rd, 2006
Mir ist gerade aufgefallen wenn man bei Google meinen Namen und meinen Wohnort eingibt landet man auf meinem Amazon-Wunschzettel. Wenn jetzt jemand wissen möchte was ich mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünsche, kann ich einfach sagen: Google es einfach nach
Oktober 25th, 2006
Beim CC-Zwei bin ich auf ein interesstes Projekt gestoßen, welches sich Bookcrossers nennt und bei dem nach kommunistischen Ideal Bücher unter das Volk gebracht werden. Die Idee dahinter ist Bücher, die man ausgelesen hat und nicht unbedingt behalten will, einfach an einer öffentlichen Stelle auslegt und jemand anders dieses Buch mitnehmen kann um es nach dem Lesen wieder auszulegen. Ok im das zu realisieren braucht man keine Webseite, aber sie vergrößert den Spaß an der Sache ungemein, denn so kann man mitverfolgen wo sich das Buch aktuell befindet. Außerdem gibt es eine gute Vorlage auf der die Trackingnummer angebracht ist und die das Projekt erklärt.
Ich finde es eine interessante Idee, habe aber ein Misstrauen in die Menschheit ob das Buch auch weitergereicht wird. Außerdem habe ich in Bezug eine Sammelleidenschaft weshalb ich mich nur sehr schwer von Büchern trennen kann welche ich gelesen habe. Vielleicht sollte ich ja mal ein Buch opfern. Mal schauen.
September 29th, 2006
Der Onlinehändler Amazon hat die wirklich sinnvolle Funktion basierend auf den Einkäufen der Kunden diesen Vorschläge für andere Produkte zu unterbreiten, die diesen gefallen könnten. Meistens funktioniert das auch wirklich gut und so habe ich darüber bereits einige neue Bücher gefunden, die mir durchaus gefallen haben. Aber heute ist das System doch etwas komisch drauf:
Es wurde festgestellt, dass Kunden, die Interesse für Stadt aus Glas. SZ-Bibliothek Band 6 von Paul Auster gezeigt haben, auch Sophie Auster von Sophie Auster bestellt haben. Daher möchten wir Sie darüber informieren, dass Sophie Auster von Sophie Auster nun erhältlich ist. Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar!
Ist ja interessant, nur weil einem das Buch des Vater gefällt soll man auch die Musik der Tochter mögen. Demnach müssten ja auch alle Männer ihre Schwiegermütter lieben. Ich habe in Napster mal kurz in die Musik reingehört und muss gestehen, dass die Musik sicher ihren Charme hat, aber ich dem definitiv nicht erlegen bin. Ist halt doch etwas gewagt von den Lesegewohnheiten auf die Lieblingsmusik zu schließen.
August 10th, 2006
Durch Zufall bin ich eben auf die FONCommunity gestoßen. Das ist ein Projekt, finanzert u.a von Google und Skype, welches es sich zum Ziel gesetzt hat drahtloses Internet überall kostenlos verfügbar zu machen. Das Prinzip ist einfach: Jedes Mitglied stellt seinen Internetzugang anderen Mitgliedern zur Verfügung und kann dafür kostenlos über den Internetzugang der anderen Mitglieder surfen. In Deutschland gibt es derzeit ca. 5000 Mitglieder. Wer sich verpflichtet mindestens 1 Jahr teilzunehmen, kann für gerade mal 5 € einen guten WLAN-Router erwerben.
Juli 7th, 2006
Ich gehöre zu den wahnsinnig uncoolen Typen die sich meist die AGBs von kostenlosen Webangeboten durchlesen bevor sie sich anmelden. Gerade lese ich bei den AGB von der Musikplattform BeSonic folgendes in den AGB:
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Der registrierte Künstler kann die von ihm hochgeladenen Inhalte als kostenlosen oder kostenpflichtigen Download der Öffentlichkeit anbieten. Für die Nutzung von kostenpflichtigen Downloads gelten die “Besonderen Nutzungsbedingungen für kostenpflichtige Inhalte”, welche über den nachfolgenden Link aufgerufen werden können [LINK folgt](Hervorhebung von mir).
Das nenne ich doch einmal praktisch. Nicht nur dass man die “besonderen Nutzungsbedingungen” in einem anderen Dokument versteckt, nein man sagt auch nicht wo das steht. Ich will jetzt nicht groß auf den Dienst einhauen, denn so wie ich es mitbekommen habe befindet sich das kommerzielle Angebot noch im Aufbau, aber mit einem solchen Fehler wird diese Klausel sicher unwirksam sein.
Es gibt übrigens auch noch einige lustige Klauseln, wie beispielsweise:
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Der Nutzer ist verpflichtet, auf seinem Computer die für den Download erforderlichen technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sollte der Downloadvorgang aus technischen Gründen unterbrochen werden, besteht für den Nutzer die Möglichkeit den Download zu wiederholen. Sollte nach mehrmaliger Wiederholung immer noch kein Download möglich sein, wird der Nutzer gebeten, sich unter support@besonic.net mit der Redaktion in Verbindung zu setzen.
Mir solls egal sein. Irgendwie fühlte ich mich abgeschreckt, wahrscheinlich zu unrecht, und bin noch am Zweifeln ob es sinnvoll ist sich dort anzumelden, obwohl es dem ersten Anschein nach ganz gute Musik dort gibt.