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Jana Frey – Höhenflug abwärts: Ein Mädchen nimmt Drogen

Juli 31st, 2010

Jetzt sitz ich hier, ich armer Tor und bin nicht schlauer als zuvor. Echt schmlimm wenn man sich (immer wieder) vornimmt jedes gelesene Buch im Blog zu verwursten und dann vorm Rechner sitzt und dann doch nicht weiß was man schreiben soll. Im Grund wird nix anderes gezeigt als ein Mädchen welches langsam im die Drogensucht abrutscht. Aber als Leser des Bahnhof Zoos ist man da doch etwas verwöhnt was krasse Abstürze verwöhnt. Aber das Mädel in dem Buch war im Vergleich dazu noch so im Alltasleben verankert das ich mich nur Fragte wann kommt der Absturz, aber bevor der so richtig kam war das Buch zuende. Trotzdem schnell weggelesen und zumindest ansatzweise fesselnd.

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Zur Sache Schätzchen

Oktober 1st, 2007

So ich lege mal Caesars Schokostöckchen zurück und mache mich gleich der erotischen Literatur.
Erzähl uns etwas über erste Stück Erotik, dem Du begegnet bist – nicht notwendigerweise in “richtiger” erotischer Literatur.
Ja, die Geschichte der Erotik ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Immerhin gibt es einige Psychologen die behaupten, dass männliche Babys bereits durch den Waschvorgang im Intimbereich ihr ersten sexuellen Erfahrungen machen. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern. Und da es zu meiner Jugendzeit noch keine Teletubbies gab hatte ich meine erste erotische Erfahrung mit Daisy Duck, der geilen Sau Ente.
Wie bist du das erste mal an ein richtiges Buch der «verbotenen» Sorte gekommen?
Ganz ehrlich? Ich habe es heimlich im Internet bestellt. Wurde dann in einem neurtalen Paket angeliefert. Stand Amazon drauf.
Ausgeprägte Schweinereien, die unbedingt erwähnt werden müssen.
Die Mehrwertsteuererhöhung, der Irak-Krieg, der Nutella-Preis. Ganz große Sauereien.
Ausgeprägte Schweinereien, die unbedingt erwähnt werden müssen.
Auf diese Frage habe ich schon lange gewartet. Um es kurz zu machen ja. Aber das ist gar nicht so leicht wie man denkt, schließlich muss man neben den Lesen ja noch die Frau glücklich machen und hat dazu noch eine Hand weniger zur Verfügung. Und wenn ein Partner schneller liest als der andere macht es keinen Spaß.

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Lesestöckchen

April 15th, 2007

Damit ich die Serie auf Fünf in Folge ausbauen kann beantworte ich mal das lange Lesestöckchen meiner Onlineehefrau.

Gebunden oder Taschenbuch?

Masse statt Klasse. Gebundene Bücher liegen wesentlich besser in der Hand, allerdings treibt mich der Geiz zum Taschenbuch.

Amazon oder Buchhandel?

Ganz klar der Onlinebuchhandel, wobei ich meine Bestellungen auch gerne mal bei anderen Buchhändlern als Amazon aufgebe, um nicht einen Monopolisten aufzubauen.

Lesezeichen oder Eselsohr?

Eher alte Briefumschläge und Flyer.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?

Wenn ich nur mal ein System finden würde. Grob habe ich nach Deutsch, Englisch und Fachbuch getrennt. Und dann habe ich meist nach Lesezeit, aber auch mal nach thematischer Zusammengehörigkeit, Autor, Buchgröße oder auch nur per Zufall sortiert. Also im Prinzip bunt gemischt.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?

Die werden gehortet.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?

Warum wegwerfen?

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?

Ohne! Die würde ich entweder kaputtmachen oder verlieren.

Kurzgeschichten oder Roman?

Roman natürlich. Kurzgeschichten sind meist zu Ende bevor man sich in die Figur hereinversetzt hat.

Harry Potter oder Lemony Snicket?

Ich kenne nur den Harry. Finde ihn auch ganz nett, habe auch die Teile 1-6 im Schrank stehen, kann aber die Euphorie um das Buch nicht ganz nachvollziehen.

Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?

Wenn ein Buch gut ist muss man auch mal den Warnsignalen des Körpers widersprechen.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?

Märchen lese ich nicht und Bücher, die die Nacht als dunkel beschreiben mag ich auch.

Kaufen oder leihen?

Da ich von mir gelesene Bücher im Schrank sehen möchte bleibt nur kaufen übrig. Oder seeeeehr lange Leihfristen.

Neu oder gebraucht?

Ist mir ehrlichgesagt egal, auf den Inhalt kommt es an, wobei ein neues Buch schon seinen eigenen Charme hat.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?

Ich höre meist auf Empfehlungen. Rezensionen sind mir oft zu trocken und sachlich. Ab und zu nutze ich auch die Amazonvorschläge.
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

Ein Buch braucht ein gutes Ende und da kann eine Fernseherfindung wie der Cliffhanger alles kaputt machen.

Morgens, mittags oder nachts lesen?

Wann ich Lust dazu habe.

Einzelband oder Serie?

Bisher ist mir noch keine wirklich gute Serie begegnet.

Lieblingsserie?

An Serien habe ich nur Harry Potter und die Stephanie Plum im Schrank, wobei ich von letzterer ur zwei Bücher besitze und davon gerade mal die Hälfte gelesen habe. Auch wenn es keine Reihe ist so habe ich doch schon 5 Bücher von John Irving.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?

Ich finde den Begriff Lieblingsbuch etwas zu extrem, weil es in meinem großen Herzen genug Platz für viele Bücher gibt :-) . Und unbekannt sollten die nicht sein, schließlich führe ich beim literarischen Blogtett bzw. den Milchjunkies genauestens Buch.

Ich nutze an dieser Stelle mal meine Medienmacht um Werbung für Schaulaufen für Anfänger – Eine prinzipielle Liebesgeschichte für uncoole Leser, einem sehr erfischend erzählten Stück der jungen deutschen Literatur, und das House of Leaves, einen sehr abgefahrenen und einfach einzigartigen experimentellen Roman, zu machen. Auch Eine Frau in Berlin, welches die Tagebuchaufzeichnungen einer jungen Frau kurz vor und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wiedergibt, hat mich sehr beeindruckt.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?

Gute Literatur ist zeitlos.

Welches Buch liest du gegenwärtig?

John Irving – A Prayer for Owen Meany
Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

Prinzipiell mag ich schön erzählte Romane wie John Irvings Hotel New Hampshire oder The Cider House Rules (Gottes Werk und Teufels Beitrag). Auch John Grisham abseits des Gerichtssaals hat beeindruckende Werke wie A Painted House (Die Farm) und Bleachers (der Coach) geschaffen. Aber es einfach so viele schöne Bücher in die ich mich beim Lesen verliebt habe. Der Fangschuss, Stadt aus Glas, Katz und Maus, Das Attentat, Stranger With My Face, Breathing Underwater, Speak, Give A Boy A Gun. Ihr seht es gibt so viele gute Bücher, dass ich das ganze schon zur Liste mutieren lasse, obwohl ich mich stark beschränke

Und da ich mir soviel Mühe damit gegeben habe schmeiße ich es einfach mal weiter. Und zwar an die Populärwissenschaftlichesfachbuchleserin, gelangweilte Tina, und die literarischen Blogtetter ela, das Kassettenteil, Phil, Sascha und den Weltträumer.

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Buch zu gewinnen

Januar 27th, 2007

André LinkeWie einige von euch sicher schon festgestellt haben hat die Flocke das Team unseres Halbschwesterblogs Das literarische Blogtett verstärkt.
Dank ihrem Kontakt zur Autorin von Angriff der Flukes- Crystal Yorkshire Alpha hat sie ein handsigniertes Buch zur Verlosung organisiert. Alles war ihr dafür tun müsst ist auf der Gewinnspielseite in den Kommentaren möglichst originell zu begründen warum gerade ihr dieses wunderschöne Buch euer Eigen nennen wollt. Da sollte euch doch etwas einfallen.
Gewinnspielseite | Buchkritik | Interview zum Buch | Seite zum Buch | Buch kaufen (Werbung)

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Lesen in der Badewanne

Januar 10th, 2007

In Filmen und Werbung wird es ja oftmals als das Höchste der Entspannung angepriesen sich in die Wanne zu setzen und ein Buch zu lesen. Und ich Thor hab mich der Illusion hingegeben auch auf diese Weise ein absolutes Wohlgefühl erreichen zu können. Zwei Mal habe ich bisher es versucht ohne wirklich befriedigt die Wanne verlassen zu haben.
Das erste Ärgernis ist anatomisch begründet. Mit 190 cm sind die wenigsten Badewannen wirklich passend, sodass die Sitzposition nicht gerade optimal ist. Wesentlich abtörnender ist allerdings das Wasser, welches zwar zum Baden essentiell ist aber beim Lesen aquaphobische Zustände in mir auslöste, da man permanent darauf achten muss, dass das Buch trocken bleibt. Mann muss ja nicht nur das Buch vor Wasserspritzern schützen, sondern auch penibel darauf achten die Hände trocken zu halten, damit diese nicht das Buch einnässen. Weiterhin muss das Buch dauerhaft über dem Wasserspiegel gehalten werden und es darf unter keinem Fall aus den Händen rutschen. Selbst wenn man das alles geschafft hat muss man noch eine Möglichkeit finden wo man das Buch wassergeschützt ablegt, wenn man sich dem bei Baden eigentlich intendierten Waschvorgang widmet. Doch selbst wenn man das alles bewerkstelligen sollte spielt die Zeit gegen das Wannenlesen. Denn das Wasser wird schneller kalt als man denkt. Und in kaltem Wasser ist auch dem flash kalt. Und wenn dem flash kalt ist hat er keine Lust mehr weiterzulesen.
Nach den eher ernüchternden Experimenten an mir selbst zweifle ich dran, ob es wirklich Menschen gibt die ohne beheizbare Badewanne im XL-Format und wassserfeste Bücher gerne in der Wanne lesen.

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da liegt ja ein Buch

Oktober 25th, 2006

Beim CC-Zwei bin ich auf ein interesstes Projekt gestoßen, welches sich Bookcrossers nennt und bei dem nach kommunistischen Ideal Bücher unter das Volk gebracht werden. Die Idee dahinter ist Bücher, die man ausgelesen hat und nicht unbedingt behalten will, einfach an einer öffentlichen Stelle auslegt und jemand anders dieses Buch mitnehmen kann um es nach dem Lesen wieder auszulegen. Ok im das zu realisieren braucht man keine Webseite, aber sie vergrößert den Spaß an der Sache ungemein, denn so kann man mitverfolgen wo sich das Buch aktuell befindet. Außerdem gibt es eine gute Vorlage auf der die Trackingnummer angebracht ist und die das Projekt erklärt.
Ich finde es eine interessante Idee, habe aber ein Misstrauen in die Menschheit ob das Buch auch weitergereicht wird. Außerdem habe ich in Bezug eine Sammelleidenschaft weshalb ich mich nur sehr schwer von Büchern trennen kann welche ich gelesen habe. Vielleicht sollte ich ja mal ein Buch opfern. Mal schauen.

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Neuzugänge

Oktober 11th, 2006

bücherIn den letzten Tagen habe ich meinen Buchbestand mal wieder kräftig aufgefüllt. 22 Bücher insgesamt, das teuerste 10 € aber auch einige Restposten und Mängelexemplare wodurch sich die Kosten in Grenzen hielten. Wobei es eine angenehme Seite am bloggen ist, dass man sich das Vergnügen aus den Werbeeinnahmen finanzieren kann.
Wie ihr sehen könnt ist es eine ziemlich bunte Mischung. Die Bücher habe ich mir u.a. von anderen Bloggern besorgt: Phil, Mertel und eins von Tinas Wunschliste. Die betreffenden können ja mal nachschauen ob sie das entsprechende Buch im Bild wiederfinden :-) . Da fällt mir ein, dass viel mehr Leute ihre Wunschliste öffentlich machen sollten, da ich es eine interessante Möglichkeit finde den Geschmack der Menschen kennenzulernen und sich neue Anregungen zu holen. Dazu die Filmvorlagen von The Beach, American Psycho und Forrest Gump sowie ein paar Empfehlungen Funk und Fernsehen, wie The Understudy, Der perfekte Mann oder Small World sind auch dabei. Dazu noch ein weiteres Werk um meine John Irving-Sammlung und ganz viele Empfehlungen von Amazon. Nach dem Lesen gibt es die Kritiken natürlich beim literarischen Blogtett. Zum Ersten habe ich bereits etwas geschrieben.

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und keiner schreibt darüber

August 6th, 2006

Der Phil hat gerade eine ganz nette Idee: Die Leser nennen ihn einen Buchtitel, er liest sich das Buch durch und schreibt eine Rezension dazu. Und damit ist er wenn ich mich recht erinnere der einzige Blogger, den ich lese, der etwas über Bücher schreibt, obwohl ich von einigen anderen Bloggern weiß, dass sie zumindest gelegentlich ein Buch zur Hand nehmen. Aber schreiben tut fast niemand über seine gelesenen Bücher. Irgendwie schade, denn abgesehen von einigen Mainstreambüchern wie Harry Potter führen Bücher meist ein Schattendasein in der Öffentlichkeit. Denn Bücher sind nicht nur das älteste Medium sondern es gibt ein unheimlichlich breit gefächertes Angebot an Lesestoff. Und genau da liegt das Problem für mich: Das Angebot ist absolut unüberschaubar und so muss ich mich auf Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Amazon verlassen. Es wäre schön wenn bald noch Empfehlungen aus Blogs dazukommen. Also tut mir einfach den gefallen und schreibt doch einfach mal einen Beitrag, wenn ihr ein gutes Buch gelesen habt.

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John Irving – Until I Found You (Bis ich dich finde)

Juni 6th, 2006

Until I Find You.Was war ich gespannt auf dieses neueste Werk von John Irving. Bisher hatte bereits The Hotel New Hampshire, The Cider House Rules und The World According to Garp und fand die Bücher allesamt einfach großartig geschrieben. Diese zeichnen sich durch eine kunstvoll kreierte Handlung und eine sehr bildhafte Sprache auf. Allerdings sind die 3 Bücher bereits über 20 Jahre alt und es hat mich einfach interessiert wie sich sein Schreibstil weiterentwickelt hat. Und das hat er. Inhaltlich sind noch immer die gleichen Grundmuster zu erkennen, allerdings hat sich sein Schreibstil recht stark verändert. So beschreibt er sehr explizit die Gedankenwelt seines Hauptcharakters, während er früher die Einstellung der Personen durch ihre Handlungen gezeigt hat. Aber gerade diese Beschreibungen hatten aus meiner Sicht einen Großteil des Zaubers der irvingschen Schreibstils ausgemacht und so liest sich Until I Found You doch recht schwerfällig. Ein weiterer Kritikpunkt aus meiner Sicht ist der Schluss, denn dieses Mal hatte ich nicht das Gefühl der Protagonist ist am Ende seine Weges angelangt, sondern stand gerade am Anfang einer Entwicklung und so hatte ich am Ende des Buches das Gefühl den Anfang einer interessanten Geschichte zu lesen.
Aber das Buch ist bei weitem nicht so schlecht wie ich es bisher gemacht habe, ich habe es doch sehr gerne gelesen, wenngleich es erst ab ungefähr der Hälfte des Buches so richtig gut wird denn erst dort wird geschickt mit der Frage gespielt, inwieweit sich der Mensch von seiner Umwelt beeinflusst wird. Auch wenn das Buch aus meiner Sicht nicht an die Brillanz der frühen Werke herankommt ist das Buch doch lesenwert. Allerdings möchte ich den Hinweis geben, dass es aufgrund seiner extremen Längen doch eher etwas für Leseratten ist.

Ernsthafte Kritiken gibt es hier und auch da sowie dort.

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Was will uns der Autor damit sagen?

Juni 3rd, 2006

Derzeit lese ich Until I found you von John Irving in der unter anderem eine Porno-Reihe Muffy, the vampire hooker erwähnt wird. Da ist die Ähnlichkeit zu Buffy, the vampire slayer sicher nicht zu leugnen. Ich gehe mal fest davon aus, dass es beabsichtigt ist.
Allerdings frage ich mich, was will uns der Autor damit sagen? Ist es Spott oder Wertschätzung? Immerhin werder Vollerotikfilme bekanntlich nicht unbedingt für hochwertige Inhalte bekannt. Aber wenn es einfach nur Schund wäre würde man es ja auch nicht erwähnen.

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