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Ascherlebener Tageblatt

Sch(l)üssige Mitgliedergewinnung

Januar 11th, 2010

Neulich am Vereinsheim der ortsansässigen Schützengilde:
schuetzenverein
Hier kämpft man noch mit harten Bandagen um jedes Miglied :) .

Autor: schlawinski| Tags: keine Tags vorhanden
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Vom Glühweinjunkie zum Marathonmann

März 16th, 2009

So langsam geht mir die Muffe. Der Hamburg-Marathon rückt näher und näher. Nach der vorbereiteten Quälerei im letzten Jahr über die halbe Distanz, heißt das große Ziel in diesem Jahr: 42195 Höllenmeter verputzen. Anmerkung: Verniedlichung hilft, die Streckenhärte im Kopf zu reduzieren. Ich steh’ drauf mich selbst zu belügen. Vielleicht der falsche Weg, ganz bestimmt sogar, aber irgendwie muss man ja die Horrorgedanken von Übernachtungen im Sauerstoffzelt wegbrezeln. Wie auch immer,

  • noch bin ich zuversichtlich, dass ich es packe,
  • noch hoffe ich, dass die Knochen halten,
  • noch glaube ich den Versprechungen der Energy-Riegel-Vermarkter,
  • noch immer bin ich gespannt darauf, wie sich 4h Rennerei bei Überquerung der Ziellinie anfühlen und
  • noch bin ich bekloppt genug, mich mit 19000 anderen Verrückten an den Start zu stellen.

Rollstuhlspenden für danach sind immer gern gesehen. Haltet mir die Daumen, dass ich fortan noch viele Junkiepakete mit Glühweintassen zur Post bringen kann.

Nachtrag:
Ich stelle mich natürlich auch gern als Werbefläche zur Verfügung, um meine Powershakes zu finanzieren. Ausgenommen sind allerdings Werbeverzierung in Form von Tattoos. Von der Vermarktung solch’ komischer Projekte halte ich übrigens auch nicht viel. Wem sowas einfällt – tsstss. Wobei – so ein Riesendildologo neben der Startnummer macht mich irgendwie unberechenbar für die Konkurrenz ;)

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Er lief, schwitzte und belegte Platz 589

Mai 6th, 2008

Am Vortag des großen Rennens reiste ich an. Motiviert bis in die Haarspitzen, um mich der Herausforderung zu stellen, den Halbmarathon in Leipzig zu finishen. Zugegeben, in Sachen Trainingsvorbereitung gelang es mir nicht immer die nötige Selbstdisziplin zu generieren und aus diesem Grunde war ein gewisses Maß an Skepsis durchaus vertreten. Im Vorfeld lief ich 2x die Woche jeweils 8 km in lockerem 5min Durchschnittstempo pro Kilometer. Würde ich diesen Speed über die gesamte Distanz von gut 21 km duchhalten, wäre ich meinem Ziel von 1:50:00 h sehr nahe gekommen. Soweit die Theorie. Erfahrungsgemäß sollen aber die letzten Kilometer ja die schwersten sein und schon so manchem Läufer die Säure in die Beine getrieben haben. Eine Woche vor dem großes Rennen wagte ich mich dann an die 14km Distanz. Ergebnis: locker & lässig durchgehalten – das sogar mit einem letzten Sprintkilometer in knapp 4min. Mit dem Wissen dieser Reserven ging es am 20.04.2008 nun also an den Start. Am Vortag holte ich mir noch einen Chip zwecks elektronischer Zeitmessung, damit ich auch in allen erdenklichen Ergebnislisten auftauche. Welch ein Druck :-) . Anschließend ging es auf die Nudelparty, um den Närhstoffhaushalt zu stabilisieren und um mit Gleichgesinnten über das bevorstehende Abendteuer zu philosophieren.
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Herausforderung Halbmarathon

April 11th, 2008

Für mich persönlich brachte das vergangene Jahr viel Trubel mit sich. Einschneidende Ereignisse, neue Erfahrungen, oft stellte ich die eigene Einstellung in Frage und starke Zweifel begleiteten den Tag. Immer auf der Suche nach einer Richtung, einer Strategie, vielleicht auch einem Ausweg. Hört sich jetzt alles recht geschwollen an aber wahrscheinlich hat mein bevorstehender Geburtstag auch entscheidend dazu beigetragen. Man macht sich ja schließlich so seine Gedanken. Dass dabei nicht immer Gutes ans Tageslicht kommt, habe ich oft feststellen müssen. Neu für mich: Eine komplett andere Denke durch einige entschneidene Änderungen. Resultat: Kraftschub & neue Hoffnung. Woher kommt das fragte ich mich und ich kam zum Schluss, dass körperliche Betätigung einen großen Anteil an dem “neuen” Lebengefühl hat. Angefangen hat das Ganze bei der gebloggten Diät, im Anschluss konzentrierte ich mich wieder stärker auf das Baggern. Einmal Blut geleckt, richtete ich mir einen Fitnesskeller ein, ging regelmäßig Joggen und Schwimmen. Ein tolles Gefühl sobald man Fortschritte bemerkt. Mittlerweile scheint das Ende der Fahnenstange bald erreicht und ich präsentiere stolz ein Traumwagenergebnis von 75 kg bei einem Körperfettanteil von 11% *protz*. Wenn man bedenkt, dass Profisportler unter 30 mit 8-12% glänzen, ist das doch gar nicht so schlecht. Nun steht sogar der erste Höhepunkt an: Am 20. April werde ich es Elton nachmachen und mich an die Startlinie des Leipziger Marathons begeben. Um klein anzufangen meldete ich mich vorerst zum Halbmarathon. Als Anfänger peile ich dabei eine Zeit von 1:50:00 h an. Ich bin schon total euphorisch und überlege noch ob ich mich mit Junkies-Shirt auf die Strecke mache. Wenn jemand von Euch Erfahrungen mit derartigen Laufstrecken hat, bin ich für sämtliche Motivationstipps sehr dankbar. Schließlich lässt die größte Euphorie auch irgendwann einmal nach. Das im Hinterkopf zu behalten ist wohl das Wichtigste, um den inneren Schweinehund im Zaum zu halten. Also lauf ich, um nicht stehenzubleiben. Wünscht mir Glück!

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Mal den Flash

Januar 2nd, 2008

Mal den FlashFast hätte ich es vergessen: Wir waren beim letzten Junkietreffen ja auch noch auf Klamottenjagd. Wenn zwei Kerle shoppen gehen, dann kann ja nichts Gutes bei rauskommen mag man denken – aber weit gefehlt. Modebewusst wie flash nunmal ist, checkte er gleich the latest Trends out. Ich hatte natürlich wie sooft mein geliebtes Fotohandy dabei und hielt Alles fest. Leider darf ich die Bilder auf flash-Befehl nicht veröffentlichen :-( . Dennoch ließ ich nicht locker und überredete ihn zu einem kleinen Zeichenwettbewerb. “Mal den flash” wurde geboren. Hier seht Ihr Eure Vorlage, die Ihr nun ergänzen dürft. Wie stellst Du Dir den flash vor? Schicke Deine Vorschläge bis zum 15. Januar an flash@junkies.ws ! Die drei originellsten, besten, kurzum verrücktesten Einsendungen (der flash entscheidet höchstpersönlich ;-) ) werden von uns mit einer Original Glühweinjunkietasse der bevorstehenden neuen Kollektion bedacht. Außerdem darf sich der Designer des besten Entwurfs zusätzlich über ein Glühweinjunkies-Shirt freuen. Also Leute, Vorlage downloaden, zum Stift oder Grafikprogramm greifen und los geht es. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen.

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Geheime Übergabe

Januar 2nd, 2008

Schmalzkuchen Feuerzangenbowle WC Wirrwarr
Noch im alten Jahr kam es zur Übergabe der ersten Tassenladung in der Junkiegründungsstadt Magdeburg. Bekanntlich ist der flash ja besonders g… ut gelaunt beim Anblick der Tassen, weshalb ich sie natürlich gern in seine schon recht beachtliche Sammlung gebe. Und ja, er hat sich tierisch gefreut. So sehr, dass wir erstmal mit reichlich Schmalzkuchen und Glühwein auf den Tassentausch angestoßen haben. Dabei eroberten wir zusätzlich einen Feuerzangenbowle-Krug für unsere Sammlung zu 2,50 € Pfand ;-) . Und zu guter Letzt waren auch noch genügend WCs für alle da. Was für ein Tag :-D .

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Schlagkräftig

Dezember 2nd, 2007

Neulich mit zwei Freunden in unserem Stammlokal:

Stimme vom Nebentisch: Eeeentschuuuuldigung?!
Wir: *überhören unauffällig*
Stimme vom Nebentisch: Eeeentschuuuuldigung?!
Wir: *überhören erneut unauffällig*

Dieses Spielchen ging ungefähr eine Minute. Eigentlich genügend Zeit, um sich schon mal einen knackigen Spruch einfallen zu lassen. Mit 80%iger Wahrscheinlichkeit musste das Nebentischgelaber schließlich in einer verbalen Entgleisung enden. Und so kam es…

Stimme vom Nebentisch: Seid iiihr … *Pause* … eeiinne Schwuuulen-WG?

Was soll man da nun sagen? Ziehste den Schwanz ein und sagst gar nichts? Lässt Du Deiner Irritation freien Lauf und nickst zustimmend? Bieteste Paroli per “Oh, das tut uns Leid. Das vierte Zimmer haben wir heute Vormittag bereits vermietet. Aber wir drücken Dir weiterhin die Daumen, Ronny!” ? (Den Herrn kannte ich zufällig mit Vornamen, was jedoch nicht auf Gegenseitigkeit beruht und somit für ein wenig Verwirrung gesorgt hätte.)
Wir entschieden uns letztendlich für Alternative 2. Das aber auch nur aus dem Grund, weil uns in den entscheidenen Momenten nichts Passendes der Kategorie 3 “sei böse und retourniere” einfallen will. Erste Frage: Warum nur zum Teufel ist das so? Zweite: Wie würde Eure Retourekutsche aussehen?

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Das ist also “midlife crisis”?

November 13th, 2007

Ich hab mit mir gerungen. Bestimmt 2 Tage, ob ich mich noch ein letztes Mal – vor der Midlife crisis – in meinen einstigen Stamm-Tanztempel wagen sollte. Bist halt kein Spielverderber, dachte ich mir und so gings mit Kollegen und Freunden rein ins Vergnügen. Schon seltsam, wenn die Umgebung so vertraut erscheint, die Tanzwütigen durchschnittlich jedoch eine Dekade weniger auf dem Puckel als damals haben ;-) !
Und dann stand sie da: schlank, dunkle lange Haare, 1.60 groß, Idealmaße. Sie tippte mich an und prostete mir zu. Meint die mich? Bei genauerem Hinsehen war mir dann aber relativ schnell klar, dass ich auch gut und gerne ihr Vater hätte sein können. Also noch ne Runde drehen.
15 Minuter später stand sie da: schlank, dunkle lange Haare, 1.60 groß, Idealmaße. Sie lächelte mich an und prostete mir zu. Meint die mich? Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass es diesmal alterstechnisch “matchen” könnte. Es stellte sich raus sie war 34. Die Frage nach meinem Alter beantwortete ich stolz mit 29. Ihre Gegenfrage “…zum wievielten Male denn…” verarbeitete ich schleppend bis gar nicht :-) ! Erst strahlt die Sonne und dann prasselt 15 Minuten später Hagel auf dich herab. Willkommen im Leben :-D .

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Aufgemotzte Fleischfachverkäuferinnen

Oktober 20th, 2007

Aufmerksamen Werbespotguckern wird dieser hier wohl nicht entgangen sein. Bisher dachte ich die Werbung lügt, doch dann ging auch ich zur Fleischtheke:

Ich: Ein Pfund Gehacktes bitte!
Sie: Gewürzt oder ungewürzt?
Ich: Gewürzt!
Sie: Gern!
Waage: 0,501 kg
Waage: 0,499 kg
Waage: 0,500 kg
Sie: Noch einen Wunsch?
Ich: Nein danke. Das ist ja wie bei Edeka hier.
Sie: Besser ;-) !

Die Konkurrenz schläft nicht ;-) .

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Jetzt ist sie er weg…

Oktober 1st, 2007

…und ich fühl´ mich allein, allein. flash hat die Koffer gepackt und sich in den Süden abgesetzt. Schon komisch, obwohl man sonst auch meist nur über digitale Wege kommuniziert, scheint man die zusätzliche Entfernung doch auf eine gewisse Art und Weise zu spüren. Ich wünsch Dir Alles Gute da unten, Großer.
Wohin es ihn verschlagen hat, das wird er sicher selber bloggen wollen. Hoffentlich bleibt er bei der Bloggerei treu. *daumengedrückt* Aber ich denke schon. Meine Gene hat er schließlich nicht geerbt, worüber ich auch ganz froh bin ;-) .

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