Highfield – Ein Festival in drei Tagen – Tag 2
Wenn ich gestern bei den Killers schrieb wagte ich mich mal etwas weiter ins Getümmel hinein war ich am zweiten Tag nun mitten drin. Bei dem ersten Konzert1 von The (International) Noise Conspiracy ging es dann zum ersten Mal vor den Wellenbrecher. Mit vielleicht 7 Metern zur Bühne hatte man einen super Blick auf die lilane, engagierte Bühnenshow. Allerdings sprand der Funke nicht wirklich auf das Publikum um, sodass es abgesehen von ein wenig Klatschen keine körperliche Aktivitäten meinerseits gab.
Im Anschluss daran ging es kurz zu der deutschen Nachwuchsband Avid, die mit der popaddicted rockmusic23vielleicht auf dem Festival etwas fehlplatziert waren, was zumindest die kontinuierliche Publikumsabwanderung während der andeutete. Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich den Ruf erst erspielen muss. Ich denke im Radio hätte sich die Musik gut gemacht.
In einer Pause ging es dann zum Jim Beam oder Jack Daniels weiter. Weiß jetzt nicht mehr genau, welche der beiden Marken es war. Auf jeden Fall habe ich eins getrunken und mich unter falschen in der Area des anderen mit lustigen Partyspielchen für ein paar Werbegeschenke (einer Mütze und einem Schlüsselband) zum Horst gemacht prostituiert. Ich habe Hölzer gestapelt, ein Fass zusammmen gebaut und darauf gewartet, dass der Whiskey reift. Da die Konkurrenz gut Alkoholisiert war und ich trinken kann ohne Spaß zu haben äh Spaß ohne zu trinken haben kann ging ich aus allen drei Duellen siegreich hervor. (Dies wäre der Moment für euphorischen Beifall.)
Darauf folgend4 daran gab es erstmal eine Verpflegungspause mit mitgebrachten Getränken am Auto bevor ich mir sich den Auftritt von Kettcar anschaute. Aus der Erfahrung war es ganz nett, allerdings auch nichts besonderes. Erst als ich mich zunehmend Richtung Bühne bewegte um einen guten Platz für die nächsten Auftritte zu sichern und lauter wurde hat die Musik auch besser. Insbesondere gingen die Fans vorne auch mehr mit, wodurch ich gleich mit begeistert wurde. Höhepunkt war sicher der Gastauftritt von Bela B während Erhebt euer Glas5. Das war schon ein kleiner magischer Moment.
Pünktlich zum Start von The Hives hatten wir auch wieder einen guten Platz in der Mitte der Bühne etwa 7 Meter vor der Bühne erwischt, kann man ja nicht reservieren. Es gab einen super Ausblick und jede Menge Multivitaninsaft mit Schuss, der von vorne, hinten, rechts und links über das Publikum und damit auch mein schönes, weißes Junkieshirt6 ergossen wurde. Mit dem Zeitpunkt als The Hives die Bühne betraten verwandelte sich der Platz vor dem Wellenbrecher zur Todeszone.
Wieso, weshalb und warum ich diese nicht übertriebene Bezeichnung wähle erzähle ich euch morgen, da jetzt das Abenteuer weitergeht.
- welches von mir besucht wurde [↩]
- Selbstauskunft [↩]
- eine Bezeichnung die ich in mein Musikfachrepartoire übernnehmen sollte [↩]
- mir gehen gerade die überleitenden Einleitungsworte aus. [↩]
- oder wie das Lied auch heißen mag [↩]
- Hier käuflich zu erwerben [↩]





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August 17th, 2008 at 10:56 am
Ohje… the hives… ich hasse the hives… ich war auch bei Rock am Ring letztes Jahr bei the hives ganz vorne und ich wär fast gestorben. Ich wollte nur raus und habs aber net geschafft. Das war so ätzend. Und dann dieses blöde Gelabere von dem Typ auf der Bühne, ich hätt ihn echt umhauen können. Ich war da echt nur froh als es vorbei war. Bin ma auf deine Story morgen gespannt.
August 17th, 2008 at 12:05 pm
The Hives sind live schon sehr gewöhnungsbedürftig. Nachdem ich sie im letzten Jahr im Park gesehen habe, brauche ich das auch nicht nochmal. Grade das Gelaber von dem Sänger ist unerträglich, deswegen hab ich sie mir auf dem Sonnenrot dieses Jahr erspart.
Kettcar als nichts Besonderes zu bezeichnen…pff…Kulturbanause. Das Lied heißt “Am Tisch” und Belas Auftritt dabei hätte mich dann schon interessiert.
Dann wünsche ich dir viel Spaß heute noch mit den Beatsteaks, die sind auf der Bühne einfach eine fast unschlagbare Band (wenn man die Ärzte vll mal Außen vor lässt).
August 18th, 2008 at 11:36 am
Also ich fand die Hives absolute Weltklasse. War zwar eng, aber auch einfach ne super Stimmung. Auch störendes Gelaber habe ich nicht bemerkt.
@nadine
Rauskommen ist wohl wirklich nicht so einfach wenn man mittendrin ist. Selbst wenn man wollte könnte man keinen Platz machen.
@caesar
Kettcar aus der Ferne beochachtet ist nichts anderes als auf der CD, das wollte ich damit ausdrücken. Soltte jetzt nichts gegen die Band sein. Als ich dann am Ende (als Bela mit auf der Bühne war) vorne in der Menge war, war das schon toll. Es sind halt oft auch die euphorischen fans die den Unterschied machen.