Juni 3rd, 2008
Manche Wörter gewinnen im Zusammenspiel eine neue Bedeutung. So ist beispielsweise das Wort verticken eigentlich ein Synonym für etwas zu Geld machen. Aber wenn man das Wort verticken im Zusammenhang mit einer Uhr verwendet wird es plötzlich skurril. Schließlich tickt eine Uhr und wird nicht umsonst von Kindern oftmals als Tick-Tack bezeichnet. Und wenn man etwas tickendes verticken möchte, kann der unbedarfte Beobachter doch denken der Vertickende möchte bloß den Gleichlauf der Uhr beeinflussen.
Juni 2nd, 2008
Still und leise ist der von mir ausgerufene Wettbewerb zum Leben ohne P zuende gegangen. Wie versprochen gewinnt der längste, sinnvolle Beitrag ohne P ein Amazon-Gutschein über 20 €.
Mit etwa 2.400 Wörter hat Julia mit den Filosofieren mit fotografierten Delfinen den Vogel abgeschossen. Wie Josie aber richtig anmerkte hat sie einen “Fehler” gemacht, indem sie eine Bildquelle mit einem p zitierte.
Disqualifiziert
Demnach auf Platz ein wäre der Mann mit dem Junkie-Tattoo mit seinem Längster Beitrag ohne ein “p”
. Aber die Überschrift zählt doch auch zum Beitrag.
Disqualifiziert
Verbleibt also als letzter der Cabronsito, der den Beitrag ohne P gleich noch in ein Quiz verwandelt hat. Er hat zwar den kürzesten Beitrag eingereicht, aber aus meiner Sicht auch den lesenswertesten. Von daher herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Gutscheins.
Nicht ganz unerwähnt möchte ich lassen, dass dieser Wettbewerb noch den Anstoß für eine Blogneugründung gab. Untertitel ist passenderweise Der Blog (fast) ohne P
Hatte ich in der Überschrift nicht etwas von salomonisches Urteil geschrieben? Da ich mich ja wirklich über jeden Teilnehmer an den Aktionen freue bekommen auch die beiden disqualifizierten Teilnehmer einen Amazon-Gutschein. Und weill ich gerade so gut drauf bin bekommen alle vier eine Junkietasse.
Herzlichen Dank fürs mitmachen.
Juni 1st, 2008
Dank des jüngsten Milchstreikes ist der BDM wieder in aller Munde. Bisher kannte ich diesen BDM nur als Bund Deutscher Mädel aber nun steht der BDM als Bundesverband Deutscher Milchviehhalter. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, auch wenn menschliche Frauen durchaus Milch geben können würde ich diese nicht den Milchvieh unterordnen (schon alleine um nicht von den Frauen durch Klein Bloggersdorf geprüge zu werden). Trotzdem ist die namentliche Übereinstimmung schon etwas verdächtig.
In der Sache stehe ich als begeisterter Milchtrinker voll und ganz hinter den Bauern und wünsche diesen viel Erfolg bei dem Kampf um eine höhere Vergütung. Wenn man bedenkt wie günstig Milch im Vergleich zu einem braunen Zuckerwasser namens Cola ist, fragt man sich schon wie das sein kann. Dank eines Hamsterkaufes von 36 Litern Milch am gestrigen Samstag bin ich zumindest kurzfristig gut gerüstet.