Milchjunkies
Spamjunkies
Mindtime
literarisches Blogtett
Ascherlebener Tageblatt
Hole dir deinen Gratispixel und werde Teil des Kunstwerks

Zwei Dinge um den Morgen zu retten

Als Frühaufsteher bin ich auch notorischer Früheinkäufer. Das macht einfach viel mehr Spass, wenn die Hallen der Einkaufstempel noch halbwegs leer sind. Nur manchmal macht der Weg dorthin nicht wirklich Freude.
Auf dem Weg zum Supermarkt liegt u.a. auch eine Ampel an der ich immer nach rechts abbiegen muss und die fast immer rot ist. Zum Glück gibt es dort das Grünpfeilschild. Da heute, wie sonst auch üblich, kein Querverkehr kam stand mir an der Lichtsignalanlage keine lange Wartezeit bevor. Ich war noch dabei meine Geschwindigkeit zu verringern um vor der Ampel zu halten1, als es plötzlich von hinten hupte. Ein blauer 3er BMW, oder besser gesagt sein Fahrer, hatte es da anscheinend so sehr eilig, dass er sich genötigt sah mich durch sein Hupen dazu zu nötigen die Verkehrsregeln zu brechen und zu riskieren einen Monat zum Fußgänger zu mutieren.
Da war für mich der Tag schon wieder gelaufen und ich hätte zwei Dinge benötigt um mir den Morgen zu retten.

Leider kann ich mich nicht zu den Wutanfällen durchringen. Das wäre nötig gewesen um den nicht vorhandenen Basi2 zu nehmen, auszusteigen und dem bescheurten 3er BMW mal volle Kanne eins auf die Motorhaube zu verpassen und dann seelenruhig weiterzufahren. Da fühlt man sich sofort besser und hat auch noch das Gefühl etwas gutes getan zu haben, denn der Typ würde sich zukünftig 3x überlegen ob er noch einmal die Hupe als Druckmittel einsetzt. Und den Frühsport hätte man auch gleich mit erledigt

  1. erschreckend wenige Menschen wissen, dass man vor einer Ampel mit Grünpfeilschild erst alle Räder zum Stillstand bringen muss bevor man das rote Lichtsignal überfahren darf []
  2. den man ja in jedem gut sortierten Sport- und Nazifachgeschäft käuflich erwerben kann []
Trackback | Autor: flash| Tags:

Verwandte Themen:

4 Antworten to “Zwei Dinge um den Morgen zu retten”

  1. rtauchnitz sagt:

    Und wer hat’s erfunden? Richtig – die Ossis waren’s.

  2. Neri sagt:

    Solche Aktionen nötigen mich höchstens dazu, ein extra-deutliches Stoppen an der Ampel und rentnermäßig langsames Anfahren im Anschluss daran zu vollziehen. Ggf. garniere ich das Ganze dann nach Lust und Laune noch mit deutlich verlangsamter Fahrt auf der weiteren Strecke, die ich vor “ihm” fahre….und erfreue mich dabei an den wilden Gesten und wüsten Beschimpfungen, die ein Blick in den Rückspiegel erahnen lassen ;)

  3. flash sagt:

    @rtauchnitz
    Wobei wir Ossis ja nicht stehen bleiben mussten.

    @Neri
    Das kann aber auch nicht die Lösung sein. Da nervt mich der Typ mit seinen 5mm Sicherheitsabstand ja noch mehr. Und der Erziehungseffekt ist gleich Null.

  4. Neri sagt:

    Naja – zumindest ist ein bißchen Genugtuung per Schadenfreude gut für meine Psychohygiene. Da reg dann nicht mehr ich mich auf, sondern “der” umso mehr… und die Schuldfrage bei nem Auffahrunfall ist ja recht eindeutig ;)

Sag deine Meinung

Line and paragraph breaks automatic.
XHTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>