Softeis?
Mai 31st, 2008Dürfen harte Männer eigentlich Softeis essen?
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Dürfen harte Männer eigentlich Softeis essen?
So langsam glaube ich ein neues Hobby gefunden zu haben: Das Radfahren. Die letzten zwi Jahre war ich absoluter Passivsportler, was absolut meiner faulen Natur entspricht. Als dann für letztes Wochenende eine Radtour geplant war, bekam ich doch so etwas Panik in der recht hügeligen Umgebung mich der Schmach hingeben zu müssen den Drahtesel den Berg hinauf schieben zu müssen. Da ich zu der Zeit sowieso kein Internet hatte begann ich deshalb vor zwei Wochen und zwei Tagen damit etwas für die Radtour trainieren. Am ersten Tag brachte ich es auf ganze 5 Kilometer und hatte das Gefühl jeden Moment dem Herzinfark zu erliegen und meine Beine fühlten sich wie klinisch tot an. Auch wenn auf der recht kurzen Strecke gute 150 bis 200 Höhenmeter lagen und war das ein klares Anzeichen, dass ich ein absolutes körperliches Wrack bin. Mit den Tagen habe ich mein Übungsstrecke auf 21 Kilometer Länge und unzählige Höhenmeter gesteigert. Selbst wo die Radtour shon längst Geschichte ist fahre ich meine 21-Kilometerrunde nahezu jeden Tag weiter. Während ich diese anfangs nur keuchend und fluchend bewältigte habe ich abends geradezu das Bedürfnis die Beine ein wenig fliegen zu lassen. Fahrradfahren macht irgendwie süchtig.
Was mich wirklich überrascht hat ist, wie schnell der Körper an leistungsfähigkeit gewinnt. Haben die Beine Anfangs gleich nach dem ersten Berg gebrannt habe ich heute selbst am letzten Anstieg noch genug Kraft mit richtig Tempo hochzufliegen. Fast noch beeidruckender finde ich, wie schnell ich an Geschwindigkeit zulegen konnte. Während ich meine 21 Kilometerrunde zum ersten mal beendete zeigte der Fahhradcomputer ganz ordentliche 17,9 Stundenkilometer. Heute habe ich für diese Runde erstmal unter einer Stundebenötigt (um genau zu sein nur 56 Minuten) und hatte einen Schnitt von etwas über 22 Stundenkilometern erreicht. Und trotzdem fühle ich mich heute weit weniger KO als noch vor 2 Wochen als ich ledeglich mal 5 Kilometer gefahren bin. Ich bin selber absolut überrascht wie schnell mein Körper an Leistungsfähigkeit gewinnen konnte. Wenn ich mich weiter so steigere kann ich mir im nächsten Jahr ernsthafte Ambitionen auf einen Sieg bei der Tour de France machen.
Manchmal habe ich den Eindruck, ich bin der einzuge Autofahrer dem die Benzinpreise egal sind. Ich fahre an die Tankstelle wenn der Tank leer ist und auf der Autobahn fahre ich so schnell, wie ich gerade Lust habe. Der Verbrauch ist mir dabei relativ egal (angemerkt sei, dass meine Reisegeschwindigkeit sowieso nur höchst selten die 160 kmh übersteigt und ich im Alltag immer sehr spritsparend unterwegs bin.) Auch fahre ich nur das was nötig ist und habe mir für den Weg zur Arbeit sogar ein Busticket geleistet, welches zwar kostenmäßig nicht sonderlich billiger ist, ich dafür aber das Gefühl habe etwas Gutes für die Umwelt zu tun.
Aber zumindest auf der Autobahn nehme gönne ich mir die Freude am Fahren, so man das ohne Klimaanlage im Sommer so bezeichnen kann. Schon allein durch den Verzicht auf die Klimaanlage spare ich mehr Sprit als durch einen noch so sensiblen Gasfuß.
Ich weiß nicht ob die in der Überschrift gewählte Bezeichnung wirklich den Sachverhalt trifft, aber es klingt zumindest besser als Ich bin zu dumm zum Essen. Wobei das auch nicht ganz an der Sache vorbei ist. Denn in ltzter Zeit beiße ich mir ab und zu beim Essen ins eigene Fleisch. Da kaut man nichtsahnend an seinem Nussnougatbrotausftrichbrötschen1 und plötzlich durchfährt meine Wange ein unbeschreiblcher Schmerz. Da hat sich doch irgendwie ein großes etwas meines Wangenfleisches zwischen die Zähne geschoben. Da merkt man erst mal wie stark der Mensch zubeißen kann. Der Schmerz ist eecht so intensiv, dass einem der Appetit vergeht zumal man bei jedem Kauer das pansiche Angst hat sich wieder selbst zu beißen.
Jetzt fragen sich einige von euch warum das ganze Altersbedingt sein soll. Ganz einfach: Im Alter ist die Haut nicht mehr ganz so straff und wirft Falten. Und durch diese Unstraffheit der Haut hat die halt genug Spielraum entwickelt um in den Zwischenzahnbereich hereinzuwabern. Und das tut weh. Stellt sich nur die Frage wie die ganzen anderen Leute vorbeugen um nicht eines Tages mit einem Loch in der Wange dazustehen.
Als vollkommen emanzipierter Mann habe ich die Gleichberechtigung von Mann und Frau geradezu mit der Muttermilch aufgezogen und bin der festen Überzeugung, dass Frauen alle Männerberufe ausüben können, so sie denn wollen.
Aber manchmal komme ich dann doch ins Wanken. Als ich gestern beispielsweise stundenlang im Stau und auf dem Seitenstreifen stand hatte ich mal wieder die Gelegenheit ausführlich die Gattung der Straßenbauer zu betrachten. Ein gar lustiges Völkchen. Allesamt Männer gehobenen Alters mit gut sichtbarem Bierbauch, orangen Hosen und freien braunen Oberkörpern1. Bei diesem Anblick habe ich irgendwo Probleme mir eine Frau vorzustellen, schon allein da diese sicher nicht mit freiem Oberkörper herumlaufen würde. Schon allein, weil ihr Gehänge wohl dutzende Auffahrunfälle gaffender Männer verurachen würde.
Seit ich ein eigenes Auto besitze hat es sich eingebürgert, dass alle 2 Jahre ein Schaden an meinem Gefährt auftritt. In den Jahrer 2000 und 2002 habe ich meine Motorhaube nach allen Regeln der Kunst kaltverformt, 2004 hat jemand meineAutotürKaltverformt und 2006 hat ein Idiot meinen Heckscheinwerfer kaputt gemacht. Ihr seht, eine gewisse Regelmäßigkeit ist zu erkennen sodass ich bereits seit Neujahr zittere was mir wohl dieses Jahr passiert.
Und dann hat es heute wieder Mal gescheppert, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob es sich darum um ein Element der Autocrashkette handelt. Denn es hat nicht mein Auto getroffen, sondern den Firmenwagen und ich war auch nur Beifahrer. ABER den Wagen habe ich gebucht (was mir auch den Papierkram eigebrockt hat). Auch wenn es den Leserzahlen des Blogs sicher gut tun würde, wenn ich bahaupten würde ich wäre dem Tod nur haarschraf von der Schippe gesprungen, aber es war dann doch viel unspektakulärer. Letztentlich hat im zähfließenden Verkehr der Hintermann1 nicht aufgepasst und ist uns hinten draufgebumst.
Als echter Mann brauch man kein Sonnenschutzmittel. Wozu auch, nur weil man eine lange Radtour bei strahlenden Sonnenschein macht?
Der verzicht auf das Sonnenschutzmittel macht das Leben doch erst spannend. Genauer gesagt spannt die Haut an den Armen, im Nacken und Gesicht. Und so habe ich den Gesundheitsgewinn durch die Bewegung gleich wieder durch ein erhöhtes Hautkrebsrisiko kompensiert.
Kurzfristig palgen mich allerdings ganz andere Probleme in Form von brennenden und juckenden Hautstellen. Man ist ja versucht das Jucken durch Kratzen zu beenden, das führt allerdings unweigerlich zu einem noch intensiveren Schmerzgefühl. Schlafen ist auch nicht angenehm, da man entweder auf dem verbrannten Hals oder Gesicht liegen muss.
Zum Glück, aber bin ich kein Indianer und kann mich nun voll dazu bekennen Schmerz zu kennen und ausgiebst zu jammern und ganz männlich die After-Sun-Lotion auf die verkohlten Hautstellen zu aplizieren.
Wie ich per E-Mail informiert wurde1 gibt es ja einige Männer ganz rattig darauf sind, wenn Frauen den Schlampenstempel im Steißbereich tragen. Allerdings will sich die Frau von Welt sicher nicht unbedingt für den geliebten Arschgeweihfetischisten auf Dauer verunstalten lassen.
Was läge da näher als ein Fake-Arschgeweih zu applizieren, welches zwar harte, schwitzige Sexspiele aushält sich aber trotzdem leicht entfernen lässt. Ähnlich wie diese Abziehtattoos wie sie damals in der Micky Maus beilagen. Ich war damals zwar noch so jung und unverdorben, dass ich die Dinger nicht auf sexuelle Belastbarkeit gestest habe meine mich aber erinnern zu können, dass die Dinger schon ein wenige sportliche Aktivität ausgehalten haben.
Stellt sich nur die Frage ob es so etwas schon gibt, und wenn ja wo man die Dinger kaufen kann. Im Tattooladen als Arschgeweih auf Probe oder doch eher im Sexshop in der Fetischabteilung?
So Leute ich habe mal wieder eine Frage in meinem Kopf rumgeistern, welche eure kompetente Antwort erfordert. Während dieser Beitrag erscheint befinde ich mich gerade auf einer wunderschönen Radtour durch eine malerische Landschaft. Laut Wettervorschau herrscht auch allerbestes Wetter, sodass es sicher ein einmaliges Erlebnis wird.
Nun aber zu meiner Frage. Wäre es überhaupt nötig gewesen zu dieser Radtour ein Deo zu benutzen. Denn seien wir mal ehrlich, spätestens nach der ersten Steigung1 werde ich schwitzen wie ein Schwein und deshalb riechen wie ein Iltis. Ich zweifle stark daran, dass es irgendeinen Sinn machen würde im Vorfeld ein Deo aufzulegen, schließlich würde der literweise meine Haut herunterrinnende Schweiß sämtliche Wirkstoffe des Deos in Windeseile von meinem Körper wegtransportieren würden. Da könnte man sich das Auftragen doch gleich sparen und somit den Geldbeutel und die Umwelt zu schonen.
Ist es eigentlich dekadent, wenn man zum Blumengießen eine Pfandflasche verwendet?