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www.meinlebenohneinternet.de

April 17th, 2008

Ich glaube ich richte mir ein neues Blog ein: www.meinlebenohneinternet.de. Ist echt seltsam mal eine Woche vor sich hinzuleben und eine ganze Woche ohne Internet zu Leben. Da fühlt man sich wie ein Junkie auf kaltem Entzug. Eiskaltem um genau zu sein. Jeden Tag kommt man mit der Hoffnung nach Hause wieder mit Bits und Bytes aus der weiten Welt versorgt zu werden und trifft dann nur ein funktionsloses Kabel an. Echt deprimierend.
Mittlerweile hatte ich ja fast schon eine buddistisch, gelassene Haltung eingenommen und der Situation auch ihre guten Seiten abgewinnen können. Schließlich bekommt man urplötzlich Anrufe von Menschen, die man schon seit Monaten nicht mehr persönlich gesprochen hat und die besorgt fragen, ob denn alles in Ordnung sei. Mal sehen wie lange ich nun das weltumspannende Datennetz genießen darf.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Herausforderung Halbmarathon

April 11th, 2008

Für mich persönlich brachte das vergangene Jahr viel Trubel mit sich. Einschneidende Ereignisse, neue Erfahrungen, oft stellte ich die eigene Einstellung in Frage und starke Zweifel begleiteten den Tag. Immer auf der Suche nach einer Richtung, einer Strategie, vielleicht auch einem Ausweg. Hört sich jetzt alles recht geschwollen an aber wahrscheinlich hat mein bevorstehender Geburtstag auch entscheidend dazu beigetragen. Man macht sich ja schließlich so seine Gedanken. Dass dabei nicht immer Gutes ans Tageslicht kommt, habe ich oft feststellen müssen. Neu für mich: Eine komplett andere Denke durch einige entschneidene Änderungen. Resultat: Kraftschub & neue Hoffnung. Woher kommt das fragte ich mich und ich kam zum Schluss, dass körperliche Betätigung einen großen Anteil an dem “neuen” Lebengefühl hat. Angefangen hat das Ganze bei der gebloggten Diät, im Anschluss konzentrierte ich mich wieder stärker auf das Baggern. Einmal Blut geleckt, richtete ich mir einen Fitnesskeller ein, ging regelmäßig Joggen und Schwimmen. Ein tolles Gefühl sobald man Fortschritte bemerkt. Mittlerweile scheint das Ende der Fahnenstange bald erreicht und ich präsentiere stolz ein Traumwagenergebnis von 75 kg bei einem Körperfettanteil von 11% *protz*. Wenn man bedenkt, dass Profisportler unter 30 mit 8-12% glänzen, ist das doch gar nicht so schlecht. Nun steht sogar der erste Höhepunkt an: Am 20. April werde ich es Elton nachmachen und mich an die Startlinie des Leipziger Marathons begeben. Um klein anzufangen meldete ich mich vorerst zum Halbmarathon. Als Anfänger peile ich dabei eine Zeit von 1:50:00 h an. Ich bin schon total euphorisch und überlege noch ob ich mich mit Junkies-Shirt auf die Strecke mache. Wenn jemand von Euch Erfahrungen mit derartigen Laufstrecken hat, bin ich für sämtliche Motivationstipps sehr dankbar. Schließlich lässt die größte Euphorie auch irgendwann einmal nach. Das im Hinterkopf zu behalten ist wohl das Wichtigste, um den inneren Schweinehund im Zaum zu halten. Also lauf ich, um nicht stehenzubleiben. Wünscht mir Glück!

Autor: schlawinski| Tags: keine Tags vorhanden
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30. Geburtstag

April 11th, 2008

Nur noch wenige Tage und dann muss auch ich mich mit dieser seltsamen Zahl anfreunden. Irgendwie komisch, schließlich liegen der Erwerb des Führerscheins und der Abi-Abschlussball noch gar nicht so lange zurück. Die Zeit vergeht einfach zu schnell und man grübelt dann doch schon einmal mehr im stillen Kämmerlein. Leute in meinem Umkreis behaupten ja, dass danach Alles besser wird, weil man nicht mehr so altersbezogen denkt. Man vergisst sogar streckenweise wie alt man ist und muss nachrechnen. Ich bin mir nicht so sicher, ob dieses “verstümmelte” Zeitgefühl ein Vor- oder Nachteil ist, schließlich wird dadurch der “gefühlte” Zeitverlauf doch schon sehr beschleunigt. Die letzten 10 Jahre verliefen jedenfalls wie im Fluge. Schon erschreckend – irgendwie. Auf jeden Fall bin ich trotzdem schon sehr gespannt, wie es sich anfühlt 30 zu werden. Auf die Feierei werde ich wohl schweren Herzens so gut es geht verzichten müssen, da irgendwie alle Leute im April/Mai Geburtstag haben und somit die folgenden Wochenenden schon vergeplant sind. Somit kann ich den Tag der Tage sehr intensiv ohne Betäubung genießen. Erfahrungsberichte, ob es sich lohnt oder ob es ratsamer ist diesen Tag mit ausreichend Alkohol zu dekorieren, bitte an mich! :-)
Ich bin also ganz entspannt was die 30 angeht – eigentlich. Aber wenn ich es mir genau überlege: Nichts ist entspannt, nichts in Ordnung. Scheiße!
Woran merkt man eigentlich, dass gute Freunde Blödsinn im Sinn haben könnten? Ich habe nämlich etwas Schiss vor sowas hier:

…Feiert ein unverheirateter Jüngling seinen 30.Geburtstag, so darf er am gleichen Tag den Rathausturmplatz fegen. In der Regel werden hierzu Sägespäne auf dem Platz verteilt. Dem Jüngling reicht man nur zu gern eine Zahnbürste, um die Reinigung des Platzes voranzutreiben. Hat er Glück, bekommt er einen Besen mit 10-12% Borstenanteil. Doch damit nicht genug, die Gäste, bis dahin waren es Freunde des Jünglings, verkleiden das Opfer meist bis zur Unkenntlichkeit. Das Ganze “Happening” dauert so lange, bis eine Jungfrau den Leidenden freiküsst. Und das kann lange dauern, sind doch die einstigen Freunde daran interessiert, die holde Weiblichkeit mit allen Mitteln vom Opfer fernzuhalten. Kein angenehmes Vergnügen, dieser 30. Geburtstag für den unverheirateten Herrn…

Autor: schlawinski| Tags: keine Tags vorhanden
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Aktion “Tassentausch” – Spendenübersicht

April 11th, 2008

Lang, lang ists her seit unserer Tassentauschaktion. Wir haben viele Leute glücklich gemacht. In erster Linie Flash, den ultimativen Tassensammler, aber auch jene, die von uns mit einer Tasse aus der aktuellen Junkieskollektion bedacht wurden. Außerdem verließ zwischenzeitlich eine Spendensumme in Höhe von 240 EUR das Junkiekonto. Über Spenden freuten sich folgende Organisationen:

Spendenempfänger (Website) Spendenbetrag Auf Wunsch von (Website)
Ärzte ohne Grenzen
(www.aerzte-ohne-grenzen.de)
20 € Blogging Rööö
(www.eschbaer.de)
30 € Dandu
(www.tomatengruen.at)
10 € Josie
(www.wulle.se/wordpress)
10 € Prinzzess
(www.prinzzess.biz)
10 € Julian
(www.alles-ausser-banane.de)
10 € cBlog
(blog.cacophonie.de)
10 € Opatios
Unicef
(www.unicef.de)
10 € Nadine
(www.her-life.com)
THW-Helferverein Gunzenhausen
(www.thw-gunzenhausen.de)
20 € Isabel
Ärzte ohne Grenzen
(www.aerzte-ohne-grenzen.de)
10 € Rene
(www.rtauchnitz.de)
WWF
(www.wwf.de)
10 € Blui
(www.blog.bluiswelt.de)
Technische Hilfswerk OV
Wörth a.d. Donau
(www.thw-woerth.de)
20 € Fa. Franz Anton Niedermayr
(www.niedermayr.net)
Amnesty International
(www.amnesty.de)
70 € Julia
(www.49suns.de)
GESAMT: 240 €  

Wir bedanken uns nochmals für Eure rege Beteiligung an unserer Weihnachtsaktion.

Autor: schlawinski| Tags: keine Tags vorhanden
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Notsitz

April 10th, 2008

In letzter Zeit nutze ich vermehrt öffentliche Verkehrsmittel, freiwillig übrigens, und muss sagen ich ich finde das ganz nett. Statt sich selber am Steuer zu stressen setzt man sich einfach in den Bus und kann noch 10 Minuten entspannt im Buch lesen. Und die Horrorgeschichten manch anderer über seltsamste Mitfahrer kann ich auch nicht bestätigen. Eine andere interessante Beobachtung konnte ich trotzdem machen. Ihr kennt doch bestimmt diese Klappsitze im Gang gegenüber der Türen. Ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass diese als “Notsitz” bezeichnet sind?
Aber wofür braucht man im Bus einen Notsitz? Es ist doch vollkommen sinnlos sich im Brandfall dahin zu setzen! Für welchen Fall werden diese Sitze denn vorgehalten? Falls mal kein junger Mensch für eine alte Oma aufsteht oder einem Stehplatzinhaber plötzlich schwarz vor Augen wird?

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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ungünstiger Moment

April 10th, 2008

Wenn zwei an sich nur vollkommen harmlose Ereignisse zusammentreffen kann es zu einem verheerenden Ergebnis führen. Beispielsweise wenn man gerade am Zähneputzen ist und sich im Rachenraum eine Unmenge eines Speichel-Zahnpasta-Gemisches befindet. Normalerweise eine leicht beherrschbare Situation. Aber sobald sich dann ein Niesreiz ankündigt ist die Kacke gewaltig am Dampfen. Da die rechte Hand mit der Zahnbürste belegt ist kann man auf die schnelle nicht keine wirksamen Schutzmaßnahmen ergreifen und muss hilflos miterleben, wie der eigene Körper zur Schleuder des höchst appetitlichen Speichel-Zahnpasta-Gemisches wird.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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berufliche Neuorientierung

April 8th, 2008

So langsam sollte ich mal beruflich neu orientieren. In den letzten Wochen habe ich des Öfteren im Freundeskreis gepokert. Und damit bin ich so dermaßen Erfolgreich, dass ich glatt überlegen muss wie ich den Gewinn versteuere. Nicht ein Mal habe ich den Tisch als Verlierer verlassen. Zwar waren es nur fünf Partien, aber immerhin ist ein (zugegebenermaßen geringer) zweistelliger Eurobetrag dabei in meine Tasche gewandert. Übrigens ist das nicht nur positiv, weil ich neuerdings so viel Münzgeld besitze, dass die Hose 5 Zentimeter tiefer sitzt.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Kinderwunsch

April 7th, 2008

So langsam komme ich in ein Alter in dem ich einen immer stärkeren Kinderwunsch verspüre. Gestern zum Beispiel war ein kleines Mädchen, von vielleicht zehn Lenzen, hinter mir beim Bäcker in der Schlange. Und ich hätte mir so gewünscht auch ein Kind in diesem goldigen Alter zu haben. Schließlich konnten es sich dessen Eltern erlauben im Auto sitzen zu bleiben und haben einfach das Kind durch den strömenden Regen zu schicken. Und ich musste mich selber nass machen.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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