April 29th, 2008
Ich denke es gibt kein besseres Pseudonym für Chaos als die WG-Küche. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Wenn ich die Gemeinschaftsküche betrete habe ich manchmal das Gefühl ein modernes Kunstwerk zu betrachten. In dem Moment bin ich immer wieder versucht mal die 99 Thesen der Küchensauberkeit an die Wand zu nageln. Auch wenn ich die 99 noch nicht zusammen habe ist zumindest schon der Anfang gemacht:
- Der Müll bringt sich nicht alleine raus – wirklich!
- Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sauberes Geschirr außerhalb des Geschirrspülers in sogenannten Schränken sauber bleibt.
- Lebensmittel halten bedeutend länger, wenn man diese in den Kühlschrank stellt.
- Der Küchentisch ist nicht die Ablage für dreckiges Geschirr.
- Das Geschirr wird schnelle sauber, wenn man den vollen Geschirrspüler mit einem Tab füttert und anschaltet.
Da fehlen zugegebenermaßen noch 94 Punkte. Aber ich wette unter meinen Lesern gibt es noch einige, welche sich die Küche teilen müssen oder mussten und noch einiges ergänzen können.
April 28th, 2008
Es gibt Dinge die können mich tierisch aufregen. Beispielsweise wenn sich jemand mein Auto ausleiht und meint die Uhr stellen zu müssen. Im Prinzip ist das ja eine nette Sache, aber nicht wenn als Autofahrer zu faul ist den halbjährlichen Wechsel von Sommer- auf Winterzeit mitzumachen. Dann hat das Auto ganzjährig Winterzeit. Richtig blöd aber, wenn man fünf Monate und drei Wochen schon mit der falschen Sommerzeit rumfährt und dann eine Woche vor Start der Sommerzeit jemand meint die Uhr des Autos umzustellen zu müssen und mich dann dazu verdammt die nächsten sechs Monate mit der falschen Winterzeit herumzufahren.
April 27th, 2008
Momentan gibt es ja wieder die Krombacher Regenwaldaktion, bei welcher für jeden verkauften Kasten Bier ein Quadratmeter Regenwald gerettet wird. Klingt ziemlich gut, wer das allerdings mal hochrechnet wird enttäuscht feststellen, dass man für einen Quadartkilometer schon eine Millionen Bierkisten verkaufen muss. Das entspricht 10 Millionen Liter Bier. Wenn man wiederum bedenkt, dass es in etwa 14,7 Millionen Quadratkilometer (tropischen) Regenwald gibt müssten die Deutschen etwa 147 Billionen Liter Krombacher trinken oder zumindest Kaufen um diesen zu retten. Bei einem aktuellen Jahreskonsum von 9,5 Milliarden Litern Bier würde das Unterfangen Regenwaldrettung ein wenig über Fünfzehntausend Jahre dauern, selbst wenn wir nur Krombacher saufen würden. Bei dem heutigen Marktanteil von 10,1% würde es sogar einhundertfünfzigtausend Jahre dauern. Das kann man dann wahrlich nicht mehr als schnelle Hilfe für die Umwelt bezeichnen.
Ganz davon abgesehen hätte ich noch eine andere, praktische Frage. Kann ich jetzt den Kauf von Bier steuerlich absetzen. Schließlich ist es ja eine Spende für den Umweltschutz.
April 26th, 2008
Wie einige Bloggerkollegen auch ist bei uns Glühweinjunkies ein Paket mit Zahnbürste, Rasierer und Handy eingetrudelt. Da wir es nicht brauchen können geben wir es gerne an unsere Leser weiter. Wenn es der Platz noch hergibt packen wir zusätzlich eine Junkietassedazu.
Alles was ihr dafür tuen müsst ist bis Dienstag Abend hier einen Kommentar zu hinterlassen und euer Interesse zu bekunden.
April 25th, 2008
Liebe Mittelspurschleicher, bitte macht endlich Platz damit die Drängler mich endlich rechts überholen können.
April 22nd, 2008
Redewendungen sind schon etwas tolles, besonders wenn man sie wörtlich übersetzt in fremden Sprachen wieder entdecken kann. Am tollsten sind diese allerdings wenn unverkennbar dasselbe ausdrücken, aber sich in der Formulierung dann doch gravierend voneinander unterscheiden.
Als ich neulich die Lebensweisheit: At night all cows are black stolperte war ich wirklich so perplex, dass ich erst einmal das Buch für 5 Minuten beiseite legen musste um mich gedanklich wieder zu ordnen. Und überhaupt, warum sind Katzen in der Nacht grau und Kühe schwarz?
April 21st, 2008
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen los. Monatelang habe ich mit viel Fleiß und dem bisschen Werbung hier ein paar Euro dazuverdient. Dabei ist es doch so viel einfacher Geld im Internet zu verdienen. Alles was man dazu tun muss ist Domino zu werden. Und dann sucht man sich Sklaven, aber nicht gewöhnliche Sklaven sondern Geldsklaven. Das sind Menschen die in sexueller Unterwürfigkeit ihrem Domino Geld geben und zwar ohne auch nur die geringste Gegenleistung dafür zu bekommen. Einfacher kann man doch kein Geld verdienen.
Falls ihr glaubt, dass es so etwas nicht gibt dann sucht googelt mal nach Begriffen wie Geldsklave, Bezahlsklave oder Moneyslave. Da kommt ihr dann auf lustige Seiten wie diese hier. Fragt sich nur wer so dumm ist da Geld zu überweisen. Wobei es wahrscheinlich bequemer ist einmal im Monat 500€ zu überweisen als 1022 mal bei Scheiße hoch neun anzurufen.
Übrigens, falls ihr euch entschließt mein Geldsklave zu werden, werde ich genauso hemmunglos die Außenstände wie diese Dame!
Also freiwillige vor.
April 19th, 2008
Wir Blogger sind bekanntermaßen unkonventionelle Freigeister. Trotzdem machen sie sich beim Schreiben ihrer Beiträge nicht vollkommen frei, denn die wenigsten von uns bloggen nackt. Eigentlich wäre ja nichts dabei, schließlich sieht es ja keiner.
Warum machen wir es dann nicht einfach? Die Klamotten ablegen und sich einfach nackt vor den Rechner setzen und einfach mal im Adams- bzw. Evakostüm einen Beitrag verfassen. Ganz bestimmt ein besonderes, verruchtes Gefühl den kühlen Luftzug zu verspüren während man in die Tasten haut.
Wäre es nicht toll einen Tag des Nacktbloggen einzuführen. Das wäre doch eine tolle Blogaktion an der jeder mitmachen könnte und die vollkommen ohne überflüssige Links auskäme. Und mitmachen kann ja jeder. Also wer ist dabei?
April 18th, 2008
Heute hatte ich im Rahmen einer medizinischen Vorsorgeuntersuchung die großartige Gelegenheit mich auf eine ganz moderne Waage zu zu stellen. Die konnte nicht nur mein Gewicht und Körperfett ermitteln, sondern mittels der Unterstromsetzung meines Körpers noch allerlei mehr oder minder sinnvolle Informationen aus meinem Körper Herauszukitzeln. So konnte die Waage ermitteln wie groß ich bin, das mein rechtes Beim mehr Muskeln besitzt als mein linkes und auch ohne Einsatz eines Maßbandes das Verhältnis von Bauch zu Hüfte ermitteln. Es gab noch etliche mehr tolle Dinge, wie der Anteil des intrazellulären Wassers, aber abgesehen von ein paar Medizinern kann das ja sowieso niemand deuten. Von daher langweile ich euch damit jetzt nicht weiter.
Was auch ganz spannend war auch die Messung als solches. Das steht man so barfuß auf den Goldkontakten, hält mit seitlich abgestreckten Armen zwei Dinger in der Hand und kann dann auf einem Bildschirm beobachten, wie die Werte ermittelt werden. Hintereinander wachsen Balken von links nach rechts und jedesmal wenn eine der eingezeichneten Grenzlinien, welche die Normalbereich kennzeichnet, überschritten bleibt das Herz geschockt stehen. Wer kann denn auch ahnen, dass nachdem alle Balken ausgefahren sind nochmal nachjustiert wird und die Balken noch ein wenig nach links wandern. Insgesamt habe ich mich auch gut geschlagen, nur im klassischem Gebiet einer Körperfettwage habe ich Verbesserungsbedarfe. Will heißen: Zu viel Gewicht und zuviel Fett. Da davon abgesehen eigentlich alles im grünen Bereich war, ist logischerweise das zuviel an Fett gleich dem zuviel an Gewicht. Und diese supertolle Waage hat mir dann auch gleich noch den Tipp gegeben in etwa genau 20 Kilo abzunehmen. Ich fand das schon etwas enttäuschend. Da hat man schon eine absolute Hochtechnologiewaage und dann kann die nichts besseres tun, als simpel zu raten das Gewicht zu reduzieren. Warum kann das Gerät nicht einfach vorschlagen: Entweder du nimmst jetzt 20 Kilo ab oder du wächst 40 cm. Auch wenn Einige sich an das Eine wagen ist das Eine wie das Andere praktisch gesehen unmöglich. Das nachfolgende beratende Gespräch mit einer Ärztin relativierte das ganze auch schon auf 10 cm bzw. 5 Kilo herab.
Übrigens stehen die Chancen ganz gut, dass ich auch länger erhalten bleibe. DIe Blutwerte bezeichnete meine Ärztin als gigantisch, mein Lungenvolumen ist gut und ich höre wie ein Lux. Alles andere wurde nicht getestet oder ist so schlecht, dass ich es lieber nicht an dieser Stelle erwähnen möchte.