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Wie unpassend passend

März 5th, 2008

Was passt hier nicht ins Bild der Empfehlungen von Vuze?

Richtig, die kleine Zeichentrickfigur zwischen den beiden nackten Damen. Aber irgendwie passt das lüstern sabbernde, männliche Vieh ja doch irgendwie perfekt dazu .

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Ich denke, also trinke ich

März 4th, 2008

Manchmal beneide ich die Raucher. Nicht unbedingt, wenn sie in die winterliche Kälte verdammt werden. Aber ganz bestimmt wenn es darum geht Marotten zu entwickeln. Da haben Raucher es doch einfach. Zigarette aus der Packung nehmen, anzünden und ins Gesicht werfen, fertig. Aber als Nichtraucher hat man ja die Wahl zwischen Millionen verschiedenster Marotten zu entwickeln. Ganz beliebt sind sicher Schokolade und Gummibären. Ich habe die ganz schlimme Angewohnheit entwickelt, wenn ich etwas am Rechner mache und dabei etwas nachdenke gewohnheitsmäßig zur Wasserflasche zu greifen. Was ich dabei wegtrinke geht auf keine Kuhhaut mehr, das können locker mal 2 Liter in der Stunde sein. Und das Schlimme: Da muss man alle 10 Minuten aufs Klo rennen.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Jetzt werde ich Spießer!

März 1st, 2008

So Leute die Diplomarbeit ist abgegeben und das ist schon ein verdammt gutes Gefühl. Die letzten vier Wochen hatte ich eigentlich nur für diese Ansammlung von Buchstaben und Bildern auf dem Papier gelebt und meine Gedanken kreisten eigentlich nur noch darum. Selbst an Schlaf war teilweise nicht zu denken, weil ich vom Kopf her nicht abschalten konnte und deswegen stundenlang wach im Bett lag. Gerade in der letzten Woche litt ich permanent an chronischem Schlafmangel, was für die geforderten geistigen Höchstleistungen sehr hinderlich ist. So eine Arbeit ist Stress pur, insbesondere wenn man das Gefühl hat nicht rechtzeitig fertig zu werden, und führt zu einem erstklassigen Burnoutsyndrom. Aber sobald die Arbeit im Druck ist fühlt man sich einfach absolut glücklich und frei. Ein herrliches Gefühl, wenn man dann erstmal den verlorenen Schlaf nachholen kann.
Aber so wahrlich viel Zeit zum Ausruhen bleibt mir nicht, denn schon am Montag geht es mit dem Ernst des (Arbeits-)Lebens los. Ich will mich auch nicht sonderlich beschweren, denn ich habe es da nicht schlecht erwischt. Eine interessante Aufgabenfeld, bei dem ich u. a. auch mein Diplomprojekt fortführen kann, ein gutes Arbeitsumfeld mit Entwicklungsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ein fürstliches Gehalt, welches dem Bruttoinlandsprodukt eines afrikanischen Zwergstaats entspricht (zumindest brutto, netto sieht es dann doch etwas deprimierender aus).
Aber trotzdem kommt so langsam in mir eine Wehmut auf, beginnt mit dem Einstieg ins Arbeitsleben doch endgültig der graue Alltag. Und dazu zählt nicht nur die Erkenntnis, dass man den Wecker morgens nicht mehr einfach ausstellen, sich im Bett umdrehen und die Vorlesung Vorlesung sein lassen kann. Wobei das Aufstehen sicher das kleinere Problem sein wird. Es kommen plötzlich die letzten Brocken Verantwortung auf einen zu, denen man bisher erfolgreich ausgewichen ist, wie die Steuererklärung, Versicherungen und ganz schrecklich: die Altersvorsorge. Noch schlimmer, wenn man sich stundenlang damit beschäftigt und dadurch unweigerlich zum Spießer wird.

PS: Ein wirklich hilfreicher Tipp für recherchefaule Studenten ist die Verwendung von Google Scholar.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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