Fahren, Fahren, Fahren auf der Autobahn
in letzter Zeit bin ich etwas häufiger auf der Autobahn unterwegs und stelle so langsam fest, dass sich so langsam mein Fahrstil verändert. Anfangs war meine Maxime Benzin sparen, was ich vor allem durch ein konstantes Tempo von 120 erreichte. Mittlerweile hat sich meine Reisegeschwindigkeit doch etwas erhöht und pendelt je nach Verkehrslage zwischen 130 und 160 Stundenkilometern (In geschwindigkeitsbeschränkten Bereichen und bei schlechter Witterung natürlich weniger). Zwar komme ich trotz des erhöhten Tempos nicht mal wirklich schneller ans Ziel, aber irgendwie ist das fahren entspannter. Statt ständig auf den Tacho zu schauen um das Tempo zu halten sondern fahre einfach nur nach Gefühl. Und je mehr man auf der Autobahn fährt umso mehr gewöhnt man sich an die Geschwindigkeit. Mittlerweile sehe ich die 140 so entspannt, dass ich mich noch neben dem Fahren rasieren könnte. Außerdem habe ich subjektiv das Gefühl durch die vielen Spurwechsel auch etwas aufmerksamer zu fahren. Das gleicht den Tunnelblick zumindest etwas aus. Aber es ist natürlich nicht alles Gold was glänzt. So gibt es eine leichte Strudelbildung im Tank, was dank des aktuellen Spottpreises für Benzin von 1,319 € allerdings noch zu verkraften ist. Schwerwiegender ist allerdings, dass plötzlich auf die eigene Spur wechelnde langsame Fahrzeuge zum Problem werden. Da heißt es nun blitzschnell zu reagieren und entweder die Spur wechseln oder zu bremsen. Aber irgendwie macht es trotzdem mehr Spaß schnell zu fahren, auch wenn ich damit meine alten Ideale verkaufe.





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