Die zufällige Gleichmäßigkeit des Zufalls
Den Zufall finde ich höchst faszinierend. Jeden Tag geschehen zufällige Ereignisse. Aber seltsamerweise trifft es immer nur eine bestimmte Zahl an Menschen auf einmal.
Nehmen wir zum Beispiel de Zahnschmerzen. Sicher wird dieses Ereignis von äußeren Faktoren (Zähneputzen, Ernährung, Genetik, …) beeinflusst, trotzdem können wir uns wohl darauf einigen, dass auch der Zufall ein gehöriges Wörtchen mitspricht, wann der Zahnschmerz ausbricht. Betrachten wir es mal aus der Sicht eines Zahnarztes, der der kompetente Ansprechpartner für etwa 1200 Menschen ist. Jeden Tag, aber auch jeden Tag kommen zu ihm 3-5 Patienten mit einer Wurzelentzündung. Jeden hat es zufällig und unerwartet getroffen, aber der Zahnarzt weiß, dass es mit ziemlicher Sicherheit jeden Tag 3-5 Patienten trifft. Für ihn ist der Zufall berechenbar und er wird es wohl nie erleben, dass die Wurzelentzündung zufällig 20 Menschen an einem Tag betrifft.
Etwas holprig erklärt, aber vielleicht habt ihr zumindest ein wenig meine Faszination für den Zufalls verstanden.





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Oktober 17th, 2007 at 7:16 am
Das Phänomen was du beschreibst ist eigentlich nur die mathematische Wahrscheinlichkeitsverteilung. Wahrscheinlichkeiten sind eben oft kontinuierlich und nicht diskret. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Dichtefunktion.png
Wenn man das auf dein Beispiel anwendet sieht man: Die Werte in der Mitte der Funktion haben eine höhere Wahrscheinlichkeit und treten deshalb oft auf (in deinem Fall “4″). Auch oft treten 3 oder 5 auf, kann man auch an der Kurve sehen. Dann allerdings fällt sie stark ab, d.h. die Wahrscheinlichkeiten sind dann zwar sehr, sehr klein, aber prinzipiell noch da. D.h. wenn dein Zahnarzt hinreichend viele Tage zu leben und zu arbeiten hat, wird er auch mal 0 oder 40 erleben, ist nur eben ganz am Rand der Kurve und damit unwahrscheinlich.
Oktober 17th, 2007 at 7:45 am
ich gölaube nicht an zufälle.
Oktober 17th, 2007 at 9:06 am
Wollte das Gleiche Turing sagen
Ist nun mal so. Jeder, der ein Semester Statistik gehört hat, kann dir das bestätigen!
Aber es stimmt schon, dass es faszinierend ist
Oktober 17th, 2007 at 12:44 pm
Zufällig kenne ich einen Zahnarzt, der mir juengst berichtete, daß an einem Mittwoch sämtliche Patienten ihre Termine abgesagt hätten und er daraufhin von starken Zahnschmerzen heimgesucht worden wäre. Die Ursache hierfuer war – wie sich später herausstellte – eine verschleppte Wurzelentzuendung.
Oktober 17th, 2007 at 6:00 pm
jaja, die statistik. was wäre wohl gewesen wenn flash und ich nie mit meinem statistikprofessor einen tenniskurs besucht hätten. in der abschlussklausur kann das keine 4.0 und somit schon gar kein zufall gewesen sein
. na egal – ich bin durch. verstehen werde ich das zwar nie aber nun, das passt zum verhältnis schlawinski:statistik
ein ähnlicher gedanke kam mir letztens auch: warum sind verdammt nochmal immer ungefähr gleich viele leute in der schwimmhalle? da kannste kommen wann du willst, es sind immer zu VIELE! *grml*
Oktober 17th, 2007 at 7:36 pm
Naja ich habe ja selbst Statistikvorlesungen ertragen müssen. Aber die erklären halt nur das Wie aber nicht das Warum. Der Zufall bzw. die Wahrscheinlichkeit wird doch als gottgegeben hingenommen. Und wie Björns Beispiel gut zeigt: Einen triffts garantiert immer.