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Sind Nonnen sozialversichert?

Mal ne ganz blöde Frage: Weiß hier irgendjemand wie Nonnen und Mönche mit ihren Orden rechtlich verbunden sind?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in der heutigen hochbürokratischen Zeit reicht da einfach seinen Wohnsitz hinzuverlegen. Haben die Diener Gottes gar einen ganz weltlichen Arbeitsvertrag um Renten- und Sozialversichert zu sein?
Ich habe echt nicht den geringsten Schimmer!

Trackback | Autor: flash| Tags:

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12 Antworten to “Sind Nonnen sozialversichert?”

  1. Albert sagt:

    Ich kann mir schon vorstellen, dass Ordensleute einen Vertrag mit ihrem Orden haben.
    Bei dem Orden, der unser Krankenhaus betreibt übernehmen ältere Schwestern im Mutterhaus kleinere Arbeiten, wenn sie dazu nicht mehr in der Lage sind werden sie dort gepflegt (meist von anderen Schwestern).
    Aber ich denke schon, dass die irgendwie abgesichert sind, es kommt ja auch schon mal vor, dass jemand austritt.

    lg,
    A.

  2. Teddykrieger sagt:

    Du willst Nonne werden???

  3. ela sagt:

    Ich denke mal das die Kosten die anfallen von der Kirche getragen werden, also Krankenversicherung bla bla

  4. juliaL49 sagt:

    Würde Ela auch zustimmen. Immerhin ist das der Arbeitgeber. Und da du Nonne auf Lebenszeit bist, sollte auch für den Lebensabend ausgesorgt sein. Wird vielleicht immer schwieriger, da Nachwuchssorgen bestehen.

  5. Neri sagt:

    @Julia: Ich glaub, wenn man sich um die wirtschaftliche Situation irgendeiner Institution keine Sorgen machen muß, dann ist es die Kirche… egal welche ;)

    @Teddy: Definitiv der 100 Punkte-Kommentar *g*

  6. flash sagt:

    Sachde, dass niemand etwas genaues weiß. Ich würde auch fast behaupten, dass Nonnen rentenversichert sind. Ich vertraue da einfach mal auf die Sozialgesetze. Schließlich kann es ja auch passieren, dass man nach 10 Jahren im Kloster plötzlich eine neue Berufung erfährt. Vielleicht wird man dann ähnlich wie Beamte nachversichert.
    @Teddy
    Keine Sorge. Ich überlege nur meine eigene Sekte zu Gründen und rechne gerade durch, wie ich meine JüngerInnen am günstigsten unterdrücken kann.

  7. Teddykrieger sagt:

    Oh wir werden Dir folgen, oh Guru….

  8. pfefferminz sagt:

    Nonnen sind rentenversichert, da bin ich mir ziemlich sicher. Sie arbeiten ja auch in kirchlichen Einrichtungen (als Lehrerin, Kinderbetreung …) und viele Klöster bieten Unterkunft für Gäste und Seminare an.
    Sonst einfach hier nachfragen: http://www.liebfrauenhoehe.de/ (einziges von mir persönlich besuchtes Kloster)

  9. Bjoern sagt:

    Nonnen sind als Ehefrauen generell mitversichert. Ihr Ehemann (Christi) wird als Rechtsperson von der Kirche verkörpert. (Was allerdings dazu fuehrt, daß sich die Kirche der Vielweiberei schuldig macht …)

  10. flash sagt:

    Sehr viele Spekulationen. Wir sollten mal einfach die Diener Gottes auf der Straße ansprechen. Ähnlich spannend sollte die Frage auch bei den Zeugen jehovas sein.

  11. Jean sagt:

    Nonnen sind über eine Sonderregelung für Ordensgemeinschaften sozialversichert. Das heißt, dass die Orden nur den Mindestbeitrag zahlen (weil sie ja davon ausgehen, dass die Nonne dies bis zu ihrem Tod bleibt und dann zum Beispiel von ihren Schwestern gepflegt würden.

    Das rächt sich, wenn die Nonne dann aussteigt, weil sie dann praktisch auf Sozialhilfeniveau leben muss, auch wenn sie z.B. als Lehrerin gearbeitet hat. Das Gehalt kassiert schließlich der Orden.

    Quelle: http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online.de/kloster.htm

  12. flash sagt:

    Das ist wirklich ein interessanter Link und irgendwie nicht ganz unerwartet. Der Herr gibts und die Kirche nimmts.
    Wäre mal interessant ob das Bundesverfassungsgericht oder der Europäische Gerichtshof das ähnlich sehen.

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