August 31st, 2007
Nachdem ich mich nächtelang in den Schlaf geweint habe, gewöhne ich mich so langsam an den gebrochenen Zeh. Im Prinzip ist es ja auch ganz angenehm mit guter Entschuldigung den ganzen Tag gemütlich die Beine hochzulegen. Wohl dem der sorgende Menschen um sich hat.
Aber abgesehen davon ist das Leben ohne gebrochenen Zeh doch wesentlich angenehmer. So ist das Laufen kein Zuckerschlecken, denn auch Humpeln will gelernt sein. Wie ich lernen konnte gibt es da einiges zu beachten. So läuft es sich viel angenehmer Barfuss. Allerdings ist das ein riskantes Spiel, ist doch jedes Anpuffen wesentlich schmerzhafter. Außerdem ist es schon so Fußkalt, dass ich mir gleich noch eine Erkältung einfange. Dazu kommen noch Bänderschmerzen im rechten Fuß, da ich mir zur Dämpfung des Auftrittschmerzes angewöhnt habe sehr einseitig die Fußinnenseite zu belasten.
Jetzt kommt die Königsfrage: Wie handhabe ich es mit dem Duschen? Einfach duschen und danach den Tapeverband wechseln oder doch lieber in einer Plastiktüte wasserfest einwickeln?
August 30th, 2007
Als ich heute Nacht (gegen 4 Uhr) aufwachte dachte ich erst ich sei vom Geheimdienst verschleppt und werde nun verhört. Eindeutiges Indiz dafür war, dass mir ein ganz grelles Licht ins Gesicht schien. Gut da wirkte wahrscheinlich noch eine gute Portion Traum mit, aber der Mond war schon wirklich unangenehm hell.
Was mich aber och viel mehr irritierte waren meine Kleidungsstücke, die ich auf dem Sessel neben dem Bett platziert hatte. Das sah im halbdunkel der Nacht wirklich so aus, als ob jemand im Sessel sitzen und mich beobachten würde. Wirklich sehr gespenstischen, wenn der Verstand sagt: Da ist Nichts und die Augen die Sache ganz anders sehen.
August 28th, 2007
Es ist wohl unumstritten, dass sich die Menschen immer ungesünder ernähren und dadurch immer dicker werden. Aber gibt es eigentlich Untersuchungen, inwieweit sich diese ungesunde Ernährung des Menschen auf die Tiere in seiner Umgebung auswirkt?
Wäre doch mal interessant zu wissen, wie sich das durchschnittliche Gewicht der gemeinen Fliege von der entbehrungsreichen Nachkriegszeit bis heute entwickelt hat. Muss die EU vielleicht bald ein Programm zur Bekämpfung des Übergewichts bei Stubenfliegen ins Leben rufen?
August 27th, 2007
Ich will bloß mal kurz erwähnen, dass ich anders als hier gemutmaßt doch nicht unzerbrechlich bin. Ein beherzter Tritt gegen den Bettpfosten reicht schon um sich den Zeh zu brechen (Nicht zuhause nachmachen!). Erst hoffte ich ja auf ein schnelles Verschwinden des Schmerzes, aber wenn der kleine Zeh dann doch etwas von seinen Kollegen absteht ist wohl doch von einer schwereren Verletzung auszugehen.
Und es ist schon ein echtes Abendteuer mit einem schmerzenden Fuß bis zur ärztlichen Versorgung zu kommen. Zum großen Glück hatte ich sehr weites Schuhwerk zur Hand und eine Straßenbahn gleich vor der Tür. Sodass ich nicht allzu weit laufen humpeln musste. Zum Glück wusste ich als ehemaliger Zivildienstleistender, dass man mit weniger schwerwiegenden Verletzungen etwas länger warten muss und habe mir ein Buch für die Wartezeit mitgenommen. Wobei ich das eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Als echter Krankenhausjunkie fand ich die hektische Betriebsamkeit der Notaufnahme höchst interessant. Nach einer kurzen Voruntersuchung ging es dann (begleitet von einem Zivi nur für mich) zum Röntgen. Das Bild bestätigte meine Befürchtung des Bruchs und mein kleiner Zeh wurde mit seinem linken Nachbarn zusammengekettettaped. Und jetzt humple ich die nächste Zeit durch die Welt.
Über den Rückweg mit dem Nachtverkehr lasse ich mich lieber nicht aus. Zwar wartete der freundliche Tramfahrer als er mich heranhinken sah, aber sonst war es nicht so lustig. Zuerst musste ich mir Umsteigehaltestelle mit einer gefühlten Hundertschaft von mehr als minder alkoholisierten Jugendlicher teilen, welche teilweise abstruse Hobbies hatten, wie Flaschen-über-das-Wartehäuschen-auf-die-dahinterliegende-Straße-werfen. Und dann wurde auch nicht die Haltestelle vor meiner Haustür angefahren, so dass ich mich unter Schmerzen bestimmt einen halben Kilometer weit quälen musste. Das lag nicht nur daran, dass der Zeh immer deutlicher meldete, dass er in Trümmern lag, sondern auch an diesem zusammengetapedten Zehen, da ich dadurch nicht mehr durch eine gezielte Gewichtsverlagerung den gebrochenen Zeh schonen konnte.
August 26th, 2007
Aus aktuellem Anlass fragte ich mich eben woran es liegt, dass man bei Vollmond nicht locker & leicht einschlummern kann. Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die sich mit dem erholsamen Nickerchen bei Vollmond (trotz Schutzrollos) sehr schwer tut. Mythos? Vererbung? Meine Erzeuger schlagen sich jedenfalls mit ähnlichen Problemen rum. Komische Sache das.
August 26th, 2007

Es ist schon abgefahren, was manchmal aus den eigenen Strümpfen purzelt. Bei meinem wochenendlichen flash-Besuch kam auf diese Weise die abgebildete Briefmarke zum Vorschein. Da ich nun kein Sammler und Kenner bin stellt sich die Frage, ob das Teil ohne Bedenken in den Eimer wandern darf. Vielleicht ist es ja aber auch massig Kohle wert. Hinweise, wie das Ding in meine Socke gekommen sein könnte, bitte an mich! Gebote in harter Eurowährung natürlich auch
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August 26th, 2007
Sagt mal Leute, welche Tipps gebt ihr eigentlich euren Freunden / Freundinnen wenn diese gerade Beziehungsfrust schieben?
Mein Patentrezept ist ja der Spruch Alles Schlampen außer Mutti und dazu noch das Lied Marie von Joachim Deutschland. Zwar nur für Männer geeignet und keine dauerhafte Lösung, aber zumindest eine kurzfristige Meinungsaufbesserung.
Was gibt es denn noch an Patentrezepten gegen Liebeskummer?
August 25th, 2007
Ist es eigentlich eine gute oder schlechte Anmache, wenn man im McCafe, Starbucks oder sonstigen kaffeeverkaufendem Unternehmen die Bedienung zu fragt, ob man sie auf einen Kaffee einladen dürfe?

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August 24th, 2007
Habe ich euch eigentlich mein Sofa gezeigt? Ein echtes Unikat aus Schrott und herrlich bequem, nur der schlawinski meckert immer, dass es sich darauf so schlecht schläft.

Wer mir als erster Marke und Modell des Spenderautos nennen kann bekommt eine original Glühweinjunkiestasse.
August 23rd, 2007
Der Hunger hatte doch gesiegt und ich bin im strömenden raus auf die Straße und habe dabei so einiges gelernt:
- Es ist nicht lustig wenn man tropfnass in ein Geschäft geht und gefragt wird, ob es regnet.
- Ein Regenschirm hält zwar den Kopf trocken, ab der Hüfte ist man trotzdem klatschnass.
- Ein Taschentuch als Regenschirmersatz sieht sehr peinlich aus.
- Wasserdichte Schuhe sind klar von Vorteil.
- Erstaunlich viele Menschen tragen keine Unterwäsche.