GSDS: Interview mit dem Teddykrieger
Als Blogger ist wird man ungefragt automatisch Mitglied in der sagenumwobenen “Blogosphäre”. Welche Rolle spielt diese “Gemeinschaft” von Bloggen für dich?
Die Blogosphäre an sich ist die Richtung, in der ich meine Blogbeiträge oder Podcasts abschicke, ein sehr wages Konstrukt. Feedback, wovon die Blogger letztlich leben, aber auch Inspiration und Meinungsvergleich, das sind so Schwerpunkte, welche die Blogosphäre letztlich wertvoll machen. Es ist nicht immer leicht, sich in dem Getümmel hervor zu tun oder zu bestehen und die lautesten Rufer sind oftmals nichts weiter als große Luftblasen und doch ist es unser täglich Brot und die Grundlage dessen,was wir alle schaffen ud bringen und woran wir Spaß haben. Blognachbarn sind was wunderbares.
Konntest du durch den Blog neue Kontakte knüpfen?
Sehr viele sogar! Die Blogosphäre ist ein schier unerschöpflicher Quelle von interessanten Menschen. Viele meiner Blognachbarn habe ich indessen näher kennen gelernt und vereinzelt sind daraus sogar sehr gute und intensive Freundschaften entstanden.
Hast du beim Schreiben/Podcasten eine bestimmte Zielgruppe im Auge?
Im Laufe der Zeit kenne ich natürlich ein Großteil meiner Leserschaft, was sicherlich auch die Veröffentlichung und die ausgewählten Themen unwillkürlich mit beeinflusst. Beim Podcasten gehe ich bislang in aller erster Linie danach, was mir selbst auch gefallen oder mich interessieren würde. Ab und an gibt es Themenvorschläge oder Wünsche, denen ich gern und so gut es geht, versuche nachzukommen.. Ich arbeite jedoch, gerade beim Podcasten, nicht zielgruppenspezifisch und so bin ich selbst immer am meisten überrascht, welcher Podcast ankommt und welcher eher untergeht.
Gibt es Themen, die man unter keinen Umständen bei dir finden wird?
Grundsätzlich sollte man auf solch eine Frage wohl antworten: “never say never again”, doch es gibt schon etliches, was man in meinen Blogs nicht findet: Klatsch und Tratsch, so genannte Blog-Chats und Beiträge, welche einzig dazu geschrieben werden. Ansonsten aber bin ich für eigentlich alles offen und gerade auch diese Vielfalt der Themen und Möglichkeiten macht doch das Bloggen so faszinierend.
Immer wieder heiß diskutiert wird das Thema “Werbung in Blogs”. Wie stehst du dazu?
Bloggen ist ein Hobby wie andere auch und als solches muss es auch finanziert werden. Auch wenn die Kosten im Gegensatz zum segeln oder Tennis spielen recht überschaubar sind, so spricht doch nicht dagegen, sich die nötigen Ausgaben relativ zurückerstatten zu lassen. Wobei, das will ich gleich festhalten: Ich gehöre eindeutig zu den Gegnern “vollgekleisterter” Blogs, wo man vor lauter Werbung den Content nicht mehr finden kann. In einem gesunden Maß aber spricht für mich nichts gegen Werbung. In meinem Podcast-Blog bin ich derzeit noch komplett werbefrei und werde versuchen dies auch noch lange so zu halten.





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