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Ascherlebener Tageblatt

selbstwachsende Brustimplantate

April 30th, 2007

Man lernt auch nie aus. Wusstet ihr, dass es Brustimplantate gibt die selbstständig weiterwachsen? Die Dinger nennen sich Propylene Implants und wurden in den 90ern verbaut, bis sie aufgrund gehäufter Komplikationen (in den USA) verboten wurden. Sie funktionieren ähnlich wie ein Schwamm und saugen “Gewebeflüssigkeit” auf und gewinnen dadurch an Volumen. Und so wachsen die Brüste um monatlich etwas 2,5 cm an.
Ich glaube jeder kann sich vorstellen, dass es anfangs vielleicht noch verlockend sein mag, aber auf Dauer doch ziemlich unpraktisch wird. Schließlich muss man sich mit den Implantaten regelmäßig neue Oberbekleidung zulegen. Mal ganz davon abgesehen, dass man als Trägerin dieser selbstwachsenden Brust doch irgendwann nicht mehr am alltäglichen Leben teilhaben kann. Spätestens wenn die Brust immer auf dem Teller landetk wenn man sich an den Tisch setzt, oder die Dame beim Laufen über die eigene Brust stolpert wird sie merken, dass so ein Implantat eine verdammt schlechte Idee war. Bekannte Implantatträgerinnen, die sich bei Wikipedia mit Bild zu finden sind: Chelsea Charms, Minka und Maxi Mounds. Es werden noch wetten angenommen, wessen Brüste zuerst platzen.

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Rumdideldum der Abmahnanwalt geht um

April 28th, 2007

Im Moment gehen ja mal wieder die Abmahnungen durchs Netz. Neben unseren guten Nachbarn Zappelfillip hat es auch den Caschy wegen eines Würstchens erwischt. Das es dumm ist einfach fremde Inhalte zu kopieren und bei sich einzubinden, dürfte wohl jedem klar sein. Das ein solches Verhalten durchaus auch eine finanzielle Folgen nach sich zieht sehe ich auch als vollkommen gerechtfertigt an. Allerdings finde ich es schon bedenklich, wenn dafür Kostennoten im hohen 3-stelligen oder gar 4-stelligen Bereich verschickt werden.
Jetzt kann man natürlich sagen böse Abzocker, böse Anwälte, d’accord. Aber eigentlich sollten wir uns an dieser Stelle mal fragen weshalb die das machen können. Schlicht und einfach: Weil das Gesetz es erlaubt. Und warum erlaubt es das Gesetz? Weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Inhalte über Medienunternehmen vertrieben werden und Urheberrechtsverletzungen von Unternehmen begangen werden. Die Möglichkeit, dass dank des Internets ganz normale Menschen aus Lust an der Freude Inhalte nicht nur konsumieren sondern auch produzieren und stehlen war bis vor kurzem schlicht nicht vorstellbar. Aber mittlerweile gibt es eine ganze Armada an (nichtkommerziellen) Ich-Medienunternehmen die von der Öffentlichkeit bereits als eigenständige Medienform wahrgenommen werden. Denn auch wenn ein einzelner Blogger irrelevant sein mag, so ist die Summe aller Blogs doch sehr wohl relevant.
In der Politik fehlt momentan einfach das Verständnis für die Veränderungen, welche das Netz mit sich bringt. Das erstreckt sich nicht nur auf das Urheberrecht. Wer hat nicht schon ganze Diskussionen in Foren verschwinden sehen, weil irgendeine Firma mit einer Klage wegen übler Nachrede gedroht hat? Immer wieder trifft man auf Einschränkungen die das Leben im Netz aufgrund rechtlich veralteter Regelungen. Und wisst ihr was: Ihr habt das Mittel dagegen in der Hand. Ihr könnt einfach in euer Blog schreiben, wenn etwas Scheiße ist und damit Öffentlichkeit schaffen. Und vielleicht höhlt steter Tropfen wirklich den Stein.

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Zu lang

April 28th, 2007

Frauen wird ja nachgesagt, dass sie bei der Partnerwahl auf die Länge achten. Und recht haben sie damit, denn ein langer Familienname macht keinen Spaß. Nicht minder schön ist ein langer Straßenname. Nicht nur, dass man damit viele Buchstaben schreiben muss so kann auch das Briefe bekommen kann zum Vabanquespiel werden. So passiert es häufig, dass die EDV auf solche langen Straßennamen nicht vorbereitet ist und das Datenfeld für die Straße nur 30 Zeichen umfasst. Dumm nur wenn die Hausnummer an Stelle 31 beginnt. Eine Variation davon sind die Umschläge mit Fenster, welche Teile der zu breiten Anschrift verdecken. Manche Firmen sind ja so klug, das zu umgehen indem sie den Straßennamen abkürzen. Das ist aber oft suboptimal, da in manchen Fällen der Brief dann plötzlich in eine andere Straße geht. Ganz schlimm sind Onlineshops die den Straßennamen mit einer Datenbank abgleichen. Die Eingabe meines korrekten Straßennamens wird bei o2 beispielsweise mit einer Fehlermeldung quittiert. Damit o2 meine Adresseingabe akzeptiert muss ich raten wie o2 meint meinen Straßennamen abkürzt. Vollkommen krank.

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Schildbürgerstreich

April 28th, 2007

Ihr wisst ja sicher, das Verkehrsschilder immer zu beachten sind, egal ob sie rechtmäßig aufgestellt wurden oder nicht. Das lässt doch viel Spielraum für kleine Späße. Nehmen wir Beispielsweise das Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) in Kombination mit Straßenbahn frei. Das lädt ja geradezu zum Schabernack ein. Es braucht doch nicht mehr als ein wenig Werkzeug und schon ist das Zusatzschild Straßenbahn frei entfernt. In der Folge müssen die Straßenbahnen vor den Schild anhalten, denn ausweichen ist ja schlecht möglich. Und falls sie doch in den geschützten Bereich einfahren macht ruft mal kurz beim Trachtenverein an und erstattet Anzeige.
Ok, die Aktion ist hochgradig rechtswiedrig und fies, zeigt aber wie schön sich das Rechtssystem missbrauchen kann.

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Lecker

April 26th, 2007

Bei 24 Stunden wird das Leben Deutscher in Shanghai gezeigt. Als eine Austauschstudentin dann das Schnellrestaurant erkundet ist ihr dann doch das Unwohlsein anzumerken. Schlussendlich entscheidet sie sich für die Entenflügel.
Wäre mal interessant zu wissen wie Chinesen auf ein Schnitzel reagieren. Würden sie beim Anblick sagen lecker oder so angeekelt sein, wie der durchschnittliche Deutsche bei einer getrocknete Schlange?

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Schönwetterjogger

April 26th, 2007

Kaum wird es warm strotz die Welt geradezu vor Menschen die meinen den Körper durch mittelschnelles Herumlaufen für den Strand ansehnlich zu gestalten. Nicht mein Sport, aber wenn’s schön macht, sei es den Leuten gegönnt.
Ich halte Jogger ja nur für Leute die sich keine Zeit zum Spazierengehen nehmen. Kein Verständnis habe ich allerdings für Leute die sich zwar mit einer joggenden Bewegung fortbewegen, dabei so langsam sind, dass ich diese im normalen Spazierschritt überhole. (Und ich spreche da von Leuten unter 30.) Einfach nur peinlich.
Als Mann achtet man naturgemäß vornehmlich auf die weiblichen Joggerinnen, ist ja schon faszinierend anzuschauen, wie es da so hüpft. Aber in manchen Fällen schaukelt es ja so extrem, dass ich mich frage, ob sich die jungen Dinger denn keine Gedanken über ihr Bindegewebe machen? Bei den Kräften die da ungebremst wirken ist das Joggen glatt eine Tieferlegung der Brüste. Mal ganz davon abgesehen, dass es doch schon seltsam aussieht, wenn die Dinger gegen das Kinn schlagen. Da hat man ja Angst das das Mädel noch KO geht. Schön sieht es ja trotzdem aus.

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WLAN-Kabel

April 26th, 2007

Der Witz mit dem WLAN-Kabel ist ja mittlerweile ziemlich ausgelutscht. Aber anscheinend hat man bei den großen Elektronikketten den Witz nicht ganz verstanden, denn als ich heute durch den Jupiter* streifte gab es eine breite Auswahl an Kabeln für das Funknetzwerk:
WLAN-Kabel
*Name geändert

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Vorreiter im Klimaschutz?

April 26th, 2007

Wenn ich jetzt die aktuelle Verlautbarung unseres Umweltministers höre, dass Deutschland eine Vorreiterrolle beim Umweltschutz übernehmen will, kann ich das nicht unbedingt ernst nehmen. Schließlich leben wir in einem Land, welches über 2 Jahre benötigte um den breiten Konsens über eine Förderung von Russpartikelfiltern umzusetzen. Und mal ehrlich: im Alltag gibt es so viele “kleine” Umweltsünden welche sich zu riesigen Sünde addieren. Was ist mit den tausenden offenen Kühlregalen in Supermärkten, den energiefressenden Glühbirnen oder dem hohen Standbyverbrauch von Elektrogeräten? Allesamt könnte man diese einfach durch Gesetze unterbinden, ohne dass es jemanden wirklich wehtut. Die Politik hält sich da aber raus, z.B. weil es zu sehr in den freien Markt eingreift. Ich frage mich wirklich ob diese minimale Regulierung nicht hinter dem großen Zweck des Umweltschutzes zurückstehen muss?
Solange man nicht mal das Grundlegende nicht in den Griff bekommt halte ich den Begriff Vorreiter für sehr inhaltslos.

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Blogwegweiser

April 25th, 2007

Nachdem die Stöckchenflut der vergangenen Wochen etwas abzuebben scheint, gibt es jetzt einige Aktionen auf die hingewiesen werden soll.
So habe ich bei der Prinzzess, die übrigens nach seltenen Blumenkonjugationen sucht, habe ich den Hinweis auf die Blogzählung gefunden. Der Gedanke dahinter ist, dass jeder Blog dahin verlinken soll und die Zahl der Links dann die Zahl der aktiven Weblogs zurückgeben soll. Ich bin zwar skeptisch ob wir da wirklich alle deutschen Blog abdecken, aber man kann es ja zumindest mal versuchen. Eigentlich ist es ja das gleiche wie unsere Linklotterie nur ohne Preisgeld ;-) .
Und dann gibt es dann noch die Weblogumfrage, alles weiteren Informationen dazu gibt es passenderweise im dazugehörigem Weblog.

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Nationalitätsverschleiernd

April 25th, 2007

Ich verstehe die Jugend von heute einfach nicht mehr. Bei den in meinen Blogs abgegebenen Kommentaren sehe ich auch (so angegeben) die Email-Adresse. Mir ist schon des Öfteren aufgefallen, das Menschen mit einem offensichtlich türkischem Namen in der E-Mailadresse einen deutschen Vornamen bei den Kommentaren angeben.
Aber warum verfasst jemand mit der Email-Adresse MuhabbetKarahancı@gez.de* einen Kommentar unter dem Namen Georg? Ist es die Angst mit unter dem Namen Muhabbet nicht erst genommen zu werden? Oder hat sich Georg nur eine türkisch klingende Email-Adresse zugelegt weil diese besser klingt?

*Namen geändert

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