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Ascherlebener Tageblatt

Der Glühweinjunkies Adventskalender

November 30th, 2005

Morgen beginnt bekanntlich der letzte Monat im Jahr. Und da ist es allerorts Tradition einen Adventskalender bereitzustellen. Wir Glühweinjunkies möchten uns dem nicht ganz verschließen und starten eine neue Kategorie Adventskalender. Aber anstatt euch mit Bildchen zu erfreuen, die eh nur kurz beäugt werden möchten wir euch etwas Sinnvolleres bieten.
Jedes Jahr wieder stellt sich (fast) jeder die Frage: “Was soll ich nur schenken?”. Deshalb möchten wir euch im Rahmen unseres Kalenders Dinge vorstellen die wir persönlich sehr mögen und die man Anderen oder auch sich Selbst schenken kann.

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Freiwillige Selbstzensur

November 30th, 2005

Seit gestern berichten die Medien von einer bevorstehenden freiwilligen Selbstzensur des Privatfernsehens. Die RTL- und die Pro7Sat1-Gruppe möchten zukünfig ihr digital ausgestrahltes Fernsehprogramm verschlüsseln. Wer es zukünftig sehen möchte muss sich den Gerüchten zufolge eine Smartcard holen, welche monatlich mi 3€ zu Buche schlagen soll. Natürlich braucht man eine solche Karte für jedes Endgerät. Abgesehen wären etliche bisher verkaufte Free-To-Air Reciever, das sind Reciever ohne einen Steckplatz für eine solche Karte, von einen auf den anderen Tag wertlos. Außer man findet jemand der sich ausschließlich mit dem Programm der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zufrieden geben wird.
Ich persönlich bin wirklich gespannt ob dieser Schuss im Free-TV verwöhnten Deutschland nicht nach hinten losgehen wird. Ich bin ja eh der Meinung, dass das ARD und Co. ein wesentlich besseres Programm haben als die meisten Menschen meinen. Auch glaube ich, dass viele kein Problem damit hätten für einmalig 15€ eine solche Karte zu erwerben, allerdings wird der Großteil kein Verständnis für ein monatliches Abo aufbringen. Zumal sich in vielen Haushalten mehr als 1 Fernsehgerät befindet und so das Privatfernsehen sich zum teuren Luxus entwickeln wird.
Interessant bei der ganzen Thematik wird die Diskussion in den Medien sein. Viele Zeitungen und die öffentlich-rechtlichen werden das als den Untergang der abendländischen Kultur ansehen wohingegen die Privatsender und die ihnen nahestehenden Medien die Vorteile des neuen Verfahrens in den Himmel loben werden. Eine kleinen Vorgeschmack darauf hat man bereits gestern erhalten. Die Tagesthemen und viele Onlinemedien berichteten bereits über die anscheinend schon recht weit fortgeschrittenen Pläne während auf den privaten nichts von der ganzen Thematik zu hören war. Ich lese ja keine Bild, aber hat dieses Blatt, welches sonst gegen die Abzockerei am kleinen Bürger kämpft denn über das Thema berichtet? Auf der Website habe ich zumindest nichts gefunden. Oder wirft schon die evtuelle Hochzeit von Springer und Pro7Sat1 ihre Schatten voraus?
Am Ende wird der Großteil der Bevölkerung aber sowieso zähneknirschend für die Smartcard zahlen. Aber vielleicht nutzen auch viele Verbraucher ihre Macht und demonstrieren durch Kunsumverzicht. Für nicht wenige kann dies nämlich auch ein Anstoss zu sein dem “Unterschichtenfernsehen” Lebwohl zu sagen. Auch wenn ich oft über die Privaten meckere so ganz möchte ich sie auch nicht missen. Andererseits wünsche ich mir die Stärke laut “Nein” sagen zu können, wenn es soweit ist.

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note to myself

November 30th, 2005

Lasse unter keinen Umständen einen Mops mit heißgeliebten DVD’s alleine.
Ich frage mich gerade ob kratzfeste Rohlinge nicht doch die bessere Wahl gewesen wären.

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Der ultimative Feuerzangenbowlenguide

November 29th, 2005

Die Feuerzangebowle ist für den Glühwein das, was der Champanger für die Schaumweine ist. Das Beste vom Besten. Dazu zähle ich allerdings nicht dieses billige Zeug, welches auf Weihnachtsmärkten verkauft wird. Eine richtige Feuerzangenbowle muss im Kreise seiner Freunde selbst zubereitet werden.
In meiner Familie hat die Feuerzangebowle eine lange Tradition. Zu meiner Verwunderung musste ich in meinem Leben häufig feststellen, dass viele junge Leute nicht wirklich mit dem Wunder der Feuerzangenbowle vertraut sind. Deshalb möchte ich in die Welt hinaustreten und die Lehre der Feuerzange verbreiten.
Alles wichtige über die standesgemäße Zubereitung einer Feuerzangenbowle könnt ihr ab sofort auf der eigens dafür angelegten Seite finden (immer schnell erreichbar unter in der linken Sidebar).

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Zu schnell für Firefox

November 29th, 2005

Gerade habe ich die brandneue Version 1.5 des beliebten Webbrowsers installiert. Beim ersten Start nach der Installation wird man auf eine Seite von Mozilla.org weitergeleitet. Diese warb allerdings noch für die alte Version 1.07.

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Es spukt

November 29th, 2005

Plötzlich und völlig unerwartet startete eben mein Rasierer seinen Motor. Das seltsame an der ganzen Sache ist, dass niemand ihn eingeschaltet hat. Als 2-3 Sekunden das Handy, welches direkt daneben lag, eine neue SMS meldete war mir die ganze Sache klar. Ursache war kein verstorbener Verwandter, sondern nur der allseits gefürchteter Elektrosmog.
Tests haben ergeben, dass dieser Effekt reproduzierbar ist. Fall ich also irgendwann zu Faul sein sollte den Rasierer per Schalter anzuschalten muss ich nur warten bis ich eine SMS bekomme. Sehr praktisch. Und wer kann schon von sich behaupten einen Rasierer zu haben, den man per SMS einschalten kann.

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Wir haben einen Gewinner

November 29th, 2005

Unsere Aktion trägt bereits erste zarte Früchte. Heute 9 Uhr 39 Ortszeit kam die erste Spammail an uns. Der schnellste Spammer wirb anscheinend für Onlineshops aus Taiwan. Da mein Taiwanesisch leider nicht das beste ist, muss ich auf eine intensivere Spamkritik verzichten.
Aber diese Mail sorgte auch für einen großen Verlierer: den Neri. Der hat doch glatt um eine Tasse Feuerzangenbowle gewettet, dass die Mail erst nach 8 Tagen kommt. Da heute erst 7 Tage seit Aktionsbeginn vergangen sind freue ich mich auf lecker Feuerzangenbowle. Neri, schicke die Tasse einfach an die Adresse im Impressum.

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Platsch

November 28th, 2005

Ich hatte ja bereits berichtet, dass bei mir zu Hause eine berauschende Party gestiegen ist. Die Überreste davon befinden sich noch heute in meinem Zimmer. Unter anderem ein zur Hälfte mit Apfelsaft gefülltes Tetra-Pak. Das stand bis vor wenigen Minuten ganz unschuldig auf einer Lautsprecherbox. Diese Lautsprecherbox wiederum befindet sich direkt unter meinem Lichtschalter. Und als ich im Dunkeln nach dem Lichtschalter tastete spürte ich kurzzeitig einen geringen Widerstand gefolgt von einem lauten Platsch. Innerlich rief ich ein lautes “Sch…”. Als ich wenige Sekunden den Lichtschalter fand war ich auf das Schlimmste gefasst. Die Erleuchtung des Raumes war aber ein sehr glücklicher Moment für mich. Die sonst stetig undichten Verschlüsse erwiesen sich im Fall dieses Tetra-Paks als äußerst dicht. Es gibt Tage da hat man einfach Glück.

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Die Besucherzahlen brechen ein

November 28th, 2005

Ich hatte schon gedacht der Besucherschwund der letzen Tage hing mit unserer Kommerzialisierung zu sammen. Dabei lag alles nur ein einer index.html-Datei die unser Provider beim Umzug auf den neuen Server zusätzlich aufgespielt hat. Anstatt auf unseren Blog weitergeleitet zu werden sahen unsere Gäste eine Meldung, dass an dieser Stelle bald eine neue Internetpräsenz entsteht. Für diesen Fehler möchten wir uns aufrichtigst entschuldigen.
Das sind die Momente, in denen ich froh bin kein Japaner zu sein. Ein solcher Fehler würde dort bestimmt schon ein Selbstmord wegen Ehrverletzung rechtfertigen.

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Lesen und Sparen

November 28th, 2005

Meistens bekommt man bei Partnerprogrammen selten interessante Prämien. Etwas anders ist es bei Webcent. Die gesammelten Punkte kann man nicht allerdings in eine Prämie umtauschen, sondern als Zahlungsmittel im Netz einsetzen. Dabei entspricht ein Webcent einem €-Cent. Ich persönlich verwende das Guthaben z.B. für VoIP-Telefonate und Fotoabzüge. Auch einen Testbericht der Stiftung Warentest hatte ich mir schon einmal heruntergeladen.
Für mich besonders interessant ist dabei das Angebot von Karstadt. Dort bestelle ich des öfteren Bücher. In Deutschland gibt es bekanntlich die Buchpreisbindung und somit ist es egal, wo man seine Bücher kauft. Nicht ganz denn für jeden Einkauf bei Karstadt bekommt man 300 Webcent gutgeschrieben die man zusätzlich zu den Büchern erhält.

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