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Ascherlebener Tageblatt

Madsen – Die Perfektion, nicht ganz perfekt!

Oktober 31st, 2005

Man ist ja schon ein wenig verwöhnt was das Konzertangebot angeht, wenn man eine Zeit lang in Berlin gelebt hat und fortan in Leipzig. Denn hier in Sachsen, werden die Konzertwünsche leider nur recht dürftig befriedigt. Umso größer war die Freude als ich hörte, dass Madsen nach Leipzig kommen würden. Eine relativ neue deutsche Band, die diversen Sommerfestivals bereits ihren Wendländischen Stempel aufgedrückt haben (Ihr wisst schon, das Wendland ist dort, wo die Castoren glühen). Und weil das Wendland nahe der Altmark liegt (meine Heimat also) musste ich einfach zum Konzert. Wo bekommt man schon für 13€ ein jumpfähiges Rockkonzert geliefert. Das letzte Mal hatte ich “Wir sind Helden” so günstig geschossen. Damals, vor ca. 2,5 Jahren, gabs die noch für 12€ in Berlin und wir wissen ja was aus denen geworden ist. Legendär ist auch das “Die Happy” Konzert in der Magdeburger Mensa, bei dem man für nen Unkostenbeitrag von unter 10€ mal eben 2h springen MUSSTE, um unverletzt zu bleiben. Man kennt das ja: Immer im Flow bleiben sonst gibts Blessuren. Wie ihr seht, sind die Glühweinjunkies Schnäppchenjäger :-)

Nun ja, darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. Was ich sagen wollte ist, dass Madsen mir meinen ersten “KonzertAbgesagtDämpfer” verpasst haben. Sehr schade. Nachgeholt wird das Konzert erst nächstes Jahr.
:note2

Autor: schlawinski| Tags: keine Tags vorhanden
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Frecher gehts nicht

Oktober 31st, 2005

Einen Beitrag weiter unten habe ich mich bereits darüber ausgelassen, dass ich es kein Fan von bettelnden Kindern an Halloween bin. Da mein Vater gleicher ansicht ist hat er kurzentschlossen die Klingel abgestellt. Aber das hält die Bälger nicht von ihrer Jagt ab. Da klopfen die doch tatsächlich noch an die Fenster um auf sich aufmerksam zu machen. Wie hoch liegt wohl die Wahrscheinlichkeit, dass jemand der seine Klingel abstellt Süßigkeiten rausrückt?
Ich glaube im nächsten Iahr besorge ich mir jede Menge Pfefferbonbons und Kaugummis die nach Dreck schmecken. Dann haben beide beide Seiten ihr Freude an Helloween, zumindest bis die Kleinen ihre Beute verzehren *fieses lachen* *ha ha ha*.

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Hällowien

Oktober 31st, 2005

Nun hat dieses ursprünglich irische auch den Sprung in die ostdeutsche Provinz geschafft. Da haben mich doch erstmalig Kinder an der eigenen Haustür nach Süßigkeiten angebettelt. Aber da ich in meiner Kindheit nie Süßigkeiten von wildfremden Leute bekommen habe sehe ich nicht ein warum die eh schon viel verwöhnte Jugend von heute etwas von mir bekommen sollte.
Damals als ich noch ein Kind war gab es bei uns in der Ostzone Süßigkeiten nur zum Geburtstag und zu Weihnachten und die auch nur dank den Paketen von der Westverwandschaft. Und das auch nicht im Überschuss wie heute. Mehr als eine Tafel Schokolade gab es nie. Wenn die Jugendlichen von heute zu meiner Zeit aufgewachsen wäre würden sie sie den ganzen Tag heulend in der Ecke sitzen und dankbar sein mal ein Stück Wurst auf der Stulle zu haben. Und heute klappern sie noch alle Haustüren ab um nnoch mehr Süßigkeiten zu bekommen. Mit mit nicht!

Autor: flash| Tags: keine Tags vorhanden
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Aufstehn

Oktober 31st, 2005

Ein klingelnder Wecker ist wohl für die Meisten unter uns ein Alptraum, besonders wenn man gerade im Tiefschlaf ist. Aber jetzt gibt es einen mitfühlenden Wecker, den Sleeptracker. Es ist zwar mehr eine Armbanduhr mit Weckfunktion, aber die hat es in sich. Die Uhr ermittelt wie tief der Träger gerade schläft und weckt erst wenn man sich nicht mehr in einer Tiefschlafphase befindet. Das soll einen sanfteren und damit Einstieg in den Tag ermöglichen. Klingt ganz gut, aber wo Licht ist ist auch Schatten. Es wird nicht mehr eine Weckzeit sondern ein Weckintervall eingestellt. Wenn es dumm kommt muss ich also eine halbe Stunde früher aufstehen, nur weil ich gerade nicht so fest schlafe.

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To Close To Call

Oktober 30th, 2005

In der dezeitigen Umfrage haben wir um eure Meinung gebeten aus welchem Themengebiet ihr mehr lesen wollt. Nach dem bisherigen Stand sind alle 4 Bereiche gleich häufig gewünscht.
Nach meiner Meinung eine sehr positives Ergebnis für uns. Denkt jetzt nicht, dass ich jedes Ergebnis schönrede und in die Politik gehen sollte. So zeigt es doch, dass allen von uns abgedeckten Bereiche ihre Fans gefunden haben. WIr interpretieren das als ein klares und uneingeschränktes: Weiter so! und dafür bedanken wir uns.

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Der halbjährliche Kampf

Oktober 30th, 2005

Gestern war es mal wieder soweit. Die Witterungsverhältnisse erforderten ein erneutes Duell Mensch gegen Maschine. Der Radwechsel stand an. 16 sehr fest sitzende Schrauben trennten mich von sicheren Fahrvergnügen im Winter. Nach gut einer Stunde verließ ich als strahlender, aber geschaffter Sieger das Feld.
Neben Scheibenwischwassernachfüllen ist das Reifenwechseln der einzige Wartungsvorgang den ich beherrsche aber im letzen Frühling war das für mich ein Debakel sondergleichen. Gleich am ersten Rad gab es Probleme. Zwar hatte ich die Schrauben abbekommen aber die Felge war an der Radnabe festgerostet. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich das ganze auf dem Firmenhof bei meinen Vater gemacht habe. Und die Kundschaft hat mit klugen [wortwitz] Radschlägen [/wortwitz] nicht gespart. Zuerst hat ein Autohausmensch gemeint mit lockeren Schrauben schnelle Kurven fahren. Guter Ratschlag nur wenig hilfreich. Anschließend kam ein Mensch aus einer Motorradwerkstatt vorbei. Sein Tipp: Mit einer Stange aushebeln. Aber außer unschönen Spuren an der Felge hat das nichts gebracht. Der Nächste schlug vor mit einem Gummihammer auf das Rad zu schlagen bis es sich löst. Der Erfolg ähnelte dem der ersten beiden Vorschläge. Nachdem dann schon anderthalb Stunden verloren hatte und das erste Rad noch immer Bombenfest saß warf ich all meinen Geiz über Bord und fuhr doch zum Reifendienst. Die hatten das ganze mit einem Hammer gemacht, allerdings mit einem viel viel Größeren als ich ihn habe.
Aber zu Glück ist mir dieses Jahr diese Schmach erspart geblieben.

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Minderheiten

Oktober 30th, 2005

Immer mehr bedauere ich es ein ganz normaler Durchschnittsmann zu sein. Es gibt so viele Minderheiten die sich so lautstark artikulieren, dass man bedauert keiner Minderheit anzugehören.
Die wohl größte, bekannteste und von mir am meisten geliebte Minderheit sind wohl die Frauen. Neben unzähligen Frauenmagazinen gibt es Frauenbeauftragte, Frauenwahlrecht, Frauenkirchen und sogar einen eigenen Frauenweblogring. Nicht zu vergessen die speziellen Frauenklassen im Sport. Unter dem Einfluss dieser ganzen emanzipatorischen Errungenschaften Mann gibt es viele Momente in denen man sich selbst als unterdrückte Minderheit empfindet. Und es gibt nicht einmal einen Männerbeauftragten bei dem ich mich ausheulen kann.

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Ein Herz für Minderheiten

Oktober 30th, 2005

Ein Herz für Minderheiten zeigt der Fernsehsender RTL. Dort gibt es im Videotext eine Rubrik “Gay“. Prominent platziert auf Seite 795ff zwischen Sexkontakten und Telefonsexwerbung weiß die Rubrik den wahren Homosexuellen sicher zu überzeugen. Auf der Indexseite (795) gibt es neben den Verweis auf die 2 redaktionell betreuten Seiten auch gleich Hinweise auf 6 themenspezifische Werbeangebote und eine wirklich sensationelle Regenbogenflagge. Da bedauert es man doch glatt heterosexuell zu sein.
Aber das ganze Angebot ist sicher eh nur in Szenekreisen bekannt, denn RTL hat es leider versäumt diese Kategorie im Inhaltsverzeichnis (Teletextseite 104) aufzuführen.

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Genus von Blogroll

Oktober 30th, 2005

Nach meinem letzten Eintrag bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Heißt es nun der, die oder das Blogroll. Mein Duden weißt in dem Bereich zwischen blöd und blöken eine entscheidene Lücke auf.
Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle und der Kommentar zu diesem Thread entgegen.

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Die Blogroll wächst

Oktober 29th, 2005

Mit dem Bloggen beginnt man sich auch mehr in der Blogosphärere zu bewegen. Und somit gibt es auch neues Futter für unsere Blogroll

  • Da wäre zum einen der Zappelfillip. Ein 29 Jähriger Ingeneur der derzeit sein Praktikum bei BMW absolviert.
  • Zum anderen hat Wolkentagees als erster webilicher Blog (Frauenqoute:12,5 %) zum offiziellen Glühweinfutter zu werden. Für mich am interessantesten sind ihre Berichte aus dem Alltag einer Schwesternschülerin. Da werden alte Erinnerungen aus Zivildienstzeiten wieder wach. Aber auch Menschen, die meine Faszination für Krankenhäuser nicht teilen ist der Blog durchaus Lesenswert.
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